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06.12.17

„Die Euges mbH ist spezialisiert auf extrem stark nachgefragten Stadtrandlagen, die bezahlbares Wohnen mit auskömmlichen Renditen in Einklang bringt“, Dr. Gerhard Kantusch, Euges mbH

Die Euges mbH emittiert zwei Anleihen: das „WohnWertPapier“ mit einer Laufzeit von 7 Jahren und einem Kupon von 4,25% sowie das „BauWertPapier“ mit einer 5-jährigen Laufzeit und einem Kupon von 5,50%. Im Gespräch mit dem BOND MAGAZINE erläutert Geschäftsführer Dr. Gerhard Kantusch das Besicherungsmodell und die Strategie des Unternehmens.

BOND MAGAZINE: In welchen Bereichen ist Euges tätig?

Dr. Kantusch: Dazu lassen Sie mich einen kurzen historischen Rückblick machen. Die „schilling“-Gruppe ist seit mehr als 30 Jahren erfolgreich unter anderem im Bereich Immobilien tätig. Wir haben in der Zeit ein Projektvolumen von rund 260 Mio. Euro realisiert. Dies entspricht einer neu entwickelten oder revitalisierten Nettogeschossfläche von mehr als 355.000 m². Um dies in Zukunft weiter ausbauen zu können, wird das Immobiliengeschäft nunmehr in der Euges mbH gebündelt und weiterentwickelt. Wir haben hier zwei Geschäftsfelder klar fokussiert. Das ist einerseits die Investition in nachhaltig hochwertige und ertragsstarke Immobilien, deren Ertragspotenziale durch uns weiter optimiert werden. Dazu gehört auch der Erwerb unterbewerteter Immobilien, die durch uns revitalisiert werden. Diese Immobilien werden zur mittel- bis langfristigen Vermietung im Bestand gehalten. Der aus der Vermietung und Verpachtung generierte Cashflow fließt künftig der Euges mbH zu. Auf der anderen Seite haben wir uns seit längerer Zeit als Projektentwickler etabliert. Hier haben wir uns auf die Identifikation von Flächen in Stadtrandlagen spezialisiert, die wir zu neuen Wohnraumquartieren entwickeln. Hierzu möchte ich gerne ein Beispiel aufzeigen: Wir haben vor ca. acht Jahren eine Grundfläche von rund 240.000 m² erworben, auf der sich auch eine Wasserfläche befand, die ursprünglich durch Nassbaggerung zur Schottergewinnung entstanden war. In Zusammenarbeit mit der Gemeinde Fels am Wagram und den zuständigen Behörden im Bezirk und Land haben wir eine Quartierserschließung begonnen, die nun mit insgesamt 148 Grundstücken eine bebaubare Fläche von mehr als 60.000 m² ausweist und mit Wohneinheiten, Appartements sowie auch Einfamilienhäusern bebaut wurde. Insgesamt handelt es sich um eine Fläche von rund 240.000 m², davon hat der inzwischen als nicht öffentlicher Badesee gewidmete See eine Fläche von rund 100.000 m². Besonderheit an dem Projekt: Jeder Immobilienbesitzer erwirbt auch gleichzeitig seinen Anteil am See. Das gesamte Areal ist ausschließlich der privaten Nutzung gewidmet.

BOND MAGAZINE: Bitte erläutern Sie die Eckpunkte der beiden Anleihen.

Dr. Kantusch: Um Bestandshaltung und Projektierung voneinander zu trennen, werden wir zwei Anleihen emittieren. Auf der einen Seite gibt es das WohnWertPapier mit einer Laufzeit von 7 Jahren und einer jährlichen Verzinsung von 4,25% mit einem Volumen bis zu 25 Mio. Euro. Auf der anderen Seite bieten wir Anlegern das BauWertPapier bei einer 5-jährigen Laufzeit und einem Zinskupon von 5,50% an, die ein Volumen bis zu 15 Mio. Euro haben wird. Beide haben eine Stückelung von 1.000 Euro. Hervorheben möchte ich das Besicherungsmodell für die Anleihegläubiger. Zum einen wird es eine Treuhandsicherung geben. Diese beinhaltet die Mittelverwendung, die Aufsicht über eine Ausschüttungssperre während der Laufzeit sowie die Aufsicht über ein Zinssicherungskonto, auf dem die Zinsen für ein Laufzeitjahr hinterlegt werden. Zum anderen wird es ein weiteres Sicherungskonzept geben. Dies sind Hypotheken zugunsten der Anleihegläubiger, beim BauWertPapier jeweils sogar im ersten Rang sowie die Abtretung der Erlöse aus Mieten, Pachten und Verkaufserlösen.

BOND MAGAZINE: Wie werden die Mittel aus der Anleiheemission verwendet?


Dr. Kantusch:
Die Emissionserlöse des WohnWertPapiers werden zum Erwerb von Bestandsimmobilien verwendet. Dies sind überwiegend durch geschlossene Fonds finanzierte Immobilien, die zurzeit noch von Projektgesellschaften der „schilling“-Gruppe gehalten werden. Der Zukauf von zusätzlichen Objekten ist vorbereitet und großteils bereits optiert. Die Euges mbH wird dann alleiniger Bestandshalter und Vermieter dieser Objekte. Die Erlöse aus dem BauWertPapier werden in die weiteren Projektentwicklungen, insbesondere der von mir geschilderten Liegenschaften in Stadtrandlagen, investiert. Hier hat die Gesellschaft in ihrer Pipeline rund 12 ha Fläche, die in den nächsten Jahren zu neuen Wohnquartieren entwickelt werden sollen. In beiden Fällen konzentrieren wir uns auf Einzugsgebiete von Ballungszentren und deren Stadtrandlagen in Österreich.

BOND MAGAZINE: Ist eine Börsennotierung vorgesehen?


Dr. Kantusch:
Ja, wir möchten den Anlegern die Möglichkeit von Handelsplattformen ermöglichen. Deshalb ist eine Notierung am Dritten Markt der Wiener Börse sowie im Freiverkehr der Münchener Börse vorgesehen. Darüber hinaus wird sich die Wiener Börse in der primäre Zeichnungsphase mit engagieren.

BOND MAGAZINE: Weshalb gibt es kein Rating?


Dr. Kantusch:
Wir beginnen nunmehr mit der strategischen Weiterentwicklung innerhalb der „schilling“-Gruppe. Dazu gehört die Neuorientierung des Immobiliengeschäftes innerhalb der Gruppe und die damit verbundene Bündelung in die Euges mbH. Aus diesem Grunde wäre aus unserer Sicht zum jetzigen Zeitpunkt ein aussagefähiges Rating nur sehr eingeschränkt möglich gewesen.

BOND MAGAZINE: Wie hoch ist Ihr Eigenkapital?


Dr. Kantusch:
Es liegt ein Beschluss der Gesellschafterversammlung vor, dass Eigenkapital der Euges mbH um bis zu sechs Millionen Euro zu erhöhen.

BOND MAGAZINE: Wann wird das Eigenkapital eingebracht?

Dr. Kantusch: In dem Moment, in dem Kaufoptionen ausgelöst werden, die der Mittelverwendungstreuhand entsprechen und den entsprechenden Eigenkapitalanteil erfordern.

BOND MAGAZINE: Wie können Privatanleger die Anleihen zeichnen?


Dr. Kantusch:
Privatinvestoren können zum einen direkt über ein Onlinezeichnungsportal auf der Webseite der Emittentin zeichnen. Zum anderen gibt es Verlinkungen über die Startseite der Wiener Börse. Zum anderen kann sich jeder Privatanleger auch den Zeichnungsschein aus dem Portal der Euges mbH herunterladen, ausfüllen und damit zu seiner Depotbank gehen. Für Rückfragen haben wir auch eine Hotline eingerichtet 0080088995000, die von unserer Mitarbeiterin in Wien betreut wird.

BOND MAGAZINE: Wie möchten Sie die Anleihen am Laufzeitende zurückzahlen?


Dr. Kantusch:
Wir sind erstens in der Lage aus den Cashflows, der aus der Vermietung der Immobilien generiert wird, die Euges im Bestand hält, einen Teil zur Refinanzierung der Anleihe sicherzustellen. Zum zweiten werden wir nach realisierten und erfolgreichen Projektentwicklungen veritable Verkaufserlöse erzielen, die zeitnah für die Rückzahlung vom Treuhänder sichergestellt wird.

BOND MAGAZINE:
Aktuell platzieren mehrere Immobilienunternehmen Anleihen. Was unterscheidet Sie von den anderen Unternehmen und weshalb sollte man bei Ihnen investieren?

Dr. Kantusch: Wir können hier ausschließlich auf unsere Stärken und USPs verweisen: Wir haben über 30 Jahre erfolgreich unsere Projekte umsetzen können. Wir haben ein eingespieltes Dienstleisterteam mit langjährigen Erfahrungen. Die Euges mbH ist spezialisiert auf extrem stark nachgefragte Stadtrandlagen, die bezahlbares Wohnen mit auskömmlichen Renditen in Einklang bringt. Wir verfügen über eine ausgezeichnete Projektpipeline. Die Euges ist Bestandshalter, somit Vermieter und Projektentwickler, und kann damit auf unterschiedliche Ertragsquellen verweisen. Last but not least möchte ich auf die Güte der Anleihen verweisen, die aus unserer Sicht dem Anleihegläubiger einen Komfort hinsichtlich des Besicherungsmodell verschafft. Betonen möchte ich darüber hinaus, dass wir in der Lage sind, bei einer Vollplatzierung in Höhe von 40 Mio. Euro diese innerhalb von acht Wochen zu investieren, da alle Objekte gesichert sind.

Das Interview führte Christian Schiffmacher, http://www.fixed-income.org/ 




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