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01.09.20

HÖRMANN Industries: Umsatz- und Ergebnisentwicklung durch Corona-Pandemie belastet

EBITDA bei 6,2 Mio. Euro, EBIT bei -0,4 Mio. Euro, Eigenkapital in Höhe von 115,8 Mio. Euro, Eigenkapitalquote bei 37,4%

Die HÖRMANN Industries GmbH (WKN: A2TSCH) hat heute ihren Konzernzwischenbericht für das Halbjahr 2020 veröffentlicht. In den ersten sechs Monaten sank der Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 299,0 Mio. Euro auf 234,2 Mio. Euro. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) reduzierte sich im Berichtszeitraum auf 6,2  Mio. Euro (Vorjahr: 14,4 Mio. Euro), das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) belief sich auf  0,4 Mio. Euro (Vorjahr: 8,7 Mio. Euro). Das erste Halbjahr 2020 schloss mit einem Konzernergebnis von -4,5 Mio. Euro (Vorjahr: 4,2 Mio. Euro).

Der Umsatzrückgang ist zu etwa gleichen Teilen auf die zum 1. April 2019 erfolgte Entkonsolidierung der Hörmann Automotive Penzberg GmbH (Umsatzbeitrag H1 2019: 27,3 Mio. Euro), den geplanten konjunkturellen Rückgang der Auftragslage im Geschäftsfeld „Schwere LKW“ (rund 9 Mio. Euro) sowie die unerwartete Ausbreitung des Coronavirus zurückzuführen (kumuliert ca. 40 Mio. Euro). Von letzterer waren insbesondere die Geschäftsbereiche Automotive und Services betroffen. In den Geschäftsbereichen Communication und Engineering wurden der Umsatz und das Ergebnis hingegen im ersten Halbjahr 2020 gesteigert.

Johann Schmid-Davis, CFO der HÖRMANN Industries GmbH: „Seit Mitte März beeinflusst die Corona-Pandemie maßgeblich unsere Entwicklung. Dennoch haben wir dank unserer diversifizierten Gruppenstruktur und der eingeleiteten Maßnahmen speziell in den Bereichen Automotive und Services die Auswirkungen zumindest teilweise kompensieren können. Darüber hinaus verfügen wir aufgrund unserer soliden Finanzplanung und der jüngst erteilten Zusage für den vorsorglich beantragten KfW-Kreditrahmen in Höhe von 40 Mio. Euro über ausreichend liquide Mittel, das Unternehmen sicher durch diese beispiellose Krise zu steuern. Bei der gegenwärtigen Entwicklung, die eine schrittweise Erholung im 2. Halbjahr 2020 erkennen lässt, gehen wir davon aus, für das Gesamtjahr ein leicht positives operatives Ergebnis zu erzielen.“

Entwicklung der Geschäftsbereiche

Der Geschäftsbereich Automotive wurde durch die mehrwöchige Produktionsunterbrechung der Automobilindustrie maßgeblich beeinflusst. Der Umsatz in den ersten sechs Monaten des Jahres 2020 reduzierte sich auf 118,5 Mio. Euro (Vorjahr 207,1 Mio. Euro). Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) fiel von 3,0 Mio. Euro im Vorjahresvergleichszeitraum auf -11,3 Mio. Euro in 2020. Wie geplant wurde die Produktion am Standort Penzberg am 30. Juni 2020 eingestellt. Innerhalb eines Jahres wurden bei laufender Produktion rund 6.000 Bauteile verlagert, womit eine erhebliche Erweiterung des Werks Bánovce/Slowakei verbunden war.

Der Geschäftsbereich Services wurde ebenfalls von dem Shutdown der Industrie getroffen. Der Umsatz ist in diesem schwierigen Marktumfeld im laufenden Geschäftsjahr von 11,1 Mio. Euro im ersten Halbjahr 2019 auf 9,8 Mio. Euro gesunken. Das EBIT wurde dank kostensenkender Maßnahmen auf ein Minus von 0,7 Mio. Euro eingegrenzt (Vorjahr: -0,2 Mio. Euro).

Die Geschäftsbereiche Communication und Engineering haben sich im ersten Halbjahr außerordentlich krisenfest gezeigt und sich weiterhin positiv entwickelt. Der Umsatz im Bereich Communication stieg im Berichtszeitraum auf 64,9 Mio. Euro (Vorjahr: 54,5 Mio. Euro), das EBIT erhöhte sich von 5,7 Mio. Euro im ersten Halbjahr 2019 auf 7,8 Mio. Euro. Dank des hohen Auftragsbestands wurden Projektverzögerungen und -verschiebungen, die sich durch die massiven Reisebeschränkungen und den Shutdown insbesondere bei Projekten im europäischen Ausland ergeben haben, durch die Bearbeitung anderer Projekte kompensiert.

Im Geschäftsbereich Engineering ist der Umsatz aufgrund eines längerfristigen Auftragsvorlaufs und hoher Auftragsbestände im Projektgeschäft stark von 27,0 Mio. Euro im ersten Halbjahr 2019 auf 41,4 Mio. Euro im Berichtszeitraum gestiegen. Aus der guten Geschäftslage resultierte ein EBIT in Höhe von 4,6 Mio. Euro (Vorjahr 2,1 Mio. Euro).

Prognose für das Gesamtjahr bestätigt

Gestützt auf die aktuelle Konjunkturprognose des Sachverständigenrats der Bundesregierung vom 23. Juni 2020, die von einer langsamen Erholung im zweiten Halbjahr 2020 ausgeht, bestätigt die HÖRMANN Industries GmbH ihre im Geschäftsbericht 2019 abgegebene Prognose für das Gesamtjahr 2020. Auf Konzernebene erwartet das Unternehmen einen Gesamtumsatz von etwa 480 Mio. Euro bis 520 Mio. Euro. Für das operative Geschäft wird ein leicht positives Ergebnis vor Zinsen und Steuern (operatives EBIT) angestrebt. Dennoch herrscht aktuell nach wie vor eine große Unsicherheit mit Blick auf den weiteren Verlauf der Corona-Pandemie. Die tatsächlichen Ergebnisse des Geschäftsjahrs 2020 der HÖRMANN Industries GmbH können somit von den prognostizierten Werten abweichen.

www.fixed-income.org
Foto:
© HÖRMANN Industries




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