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29.04.19

PORR 2018: Mit 88,1 Mio. Euro zweitbestes Ergebnis in der Unternehmensgeschichte

Positiver Ausblick 2019, ungebrochene Nachfrage im Bausektor und Vollauslastung

Das Jahr 2018 zeigt es ganz deutlich: Die PORR ist als Bauunternehmen bei Kunden und Auftraggeber die erste Wahl. Mit einem Rekord-Auftragsbestand von über 7 Mrd. Euro ist sie gut für die Zukunft gerüstet. Zum dritten Mal in Folge konnte sie auch in der Leistung ein zweistelliges Plus erzielen. Mit einer Produktionsleistung von rund 5,6 Mrd. Euro erreichte die PORR einen Zuwachs von rund 18,0%. Die Gruppe ist in allen fünf europäischen Heimmärkten führend verankert und erbringt hier rund 88% ihrer gesamten Produktionsleistung.

„Konsequent von Anfang bis zum Ende. Mit unserem Fokus gewinnen wir intelligent an Kraft und bauen auf unsere Stärken. In einem wirtschaftlich anspruchsvollen Jahr konnten wir unsere Position weiter festigen und ein solides Ergebnis erzielen“, sagt Karl-Heinz Strauss, CEO der PORR. „Das Bauen liegt uns im Blut und als Full-Service-Provider schauen wir zuversichtlich auf 2019.“

Spitzenwerte in Auftragsbestand und Leistung
Die PORR bestätigte ihre führende Position im Geschäftsjahr 2018 erneut. Der Auftragsbestand erreichte mit 7.100 Mio. Euro einen neuen Rekordwert und lag mit 11,5% über dem Vorjahreswert. Das Auftragsbuch konnte sich in den vergangenen acht Jahren fast verdreifachen - ein Beweis für die Kompetenz der PORR in einem kompetitiven Marktumfeld. Durch selektive Auftragsakquisition wurde ein stabiler Auftragseingang von EUR 6.326 Mio. (Vorjahr: EUR 6.301 Mio.) erzielt. Neben einer Vielzahl von Projekten im Hochbau wurden insbesondere neue Infrastruktur-Großprojekte akquiriert. Viele Großaufträge schaffen ein stabiles Fundament für die Zukunft – unter anderem das komplexe Infrastrukturprojekt Brenner Basistunnel in Österreich, die Schnellstraße S3 in Polen oder der Beschleuniger-komplex FAIR in Deutschland.

Die Produktionsleistung erhöhte sich auf den Rekordwert von 5.593 Mio. Euro und zeigte mit 18,0% einen Zuwachs, der über dem Schnitt der europäischen Baubranche lag und über alle Heimmärkte hinweg erwirtschaftet werden konnte. Eine deutliche Steigerung verzeichneten vor allem die Bereiche Industrie- und Ingenieurbau sowie die internationalen Infrastrukturprojekte. Mit 68,6% erzielte die PORR erneut den Großteil der Leistung in Österreich und Deutschland. Polen wuchs am stärksten und erreichte mittlerweile einen Anteil von 11,6% an der gruppenweiten Produktionsleistung.

Zweitbestes Ergebnis und attraktive Dividende
Das Ergebnis vor Steuern lag mit 88,1 Mio. Euro oder 3,3% über dem Niveau des Vorjahres (85,3 Mio. Euro). Dabei verstärkte die PORR ihren Fokus auf operative Exzellenz und erzielte ergebnisseitig eine stabile Entwicklung. Trotz marktbedingter Engpässe entlang der Wertschöpfungskette sowie dem bestehenden Kostendruck bei Baumaterialien und knappen Ressourcen bei Zulieferern. Das Marktumfeld verschärfte sich in Polen und wirkte sich ergebnisseitig negativ aus. Deutliche Fortschritte wurden in Deutschland erzielt, das EBT drehte – nach einem Verlust im Vorjahr – ins Positive. Der angekündigte Turnaround wurde erreicht.

Der Jahresüberschuss betrug im Jahr 2018 Euro 66,2 Mio. Das Ergebnis je Aktie belief sich auf 2,17 Euro und stieg somit im Vergleich zum Vorjahr um 3,9%.

Die PORR hält an ihrer verlässlichen Dividendenpolitik fest. Für das Geschäftsjahr 2018 wird der Vorstand der Hauptversammlung eine im Vergleich zum Vorjahr unveränderte Dividende von EUR 1,10 vorschlagen. Mit einer Dividendenrendite von rund 6% basierend auf dem Jahresschlusskurs 2018 ist die PORR ein Top-Dividendentitel.

Solide Bilanz und verbessertes Cashflow-Profil
Die Bilanzsumme der PORR lag zum 31. Dezember 2018 mit EUR 3.115 Mio. um 8,0% über dem Vorjahr – bedingt durch die Umsatzausweitung und Akquisitionen. Trotz zweistelligem Wachstum konnte die PORR die Nettoverschuldung stabil halten. Sie betrug zum Jahresultimo EUR 150 Mio. und erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr nur marginal um 1,9%. Zum 31. Dezember 2018 stieg das Eigenkapital auf EUR 618 Mio., die Eigenkapitalquote belief sich auf 19,9% (Vorjahr: 20,7%).

Der Cashflow aus der Betriebstätigkeit erhöhte sich – durch ein optimiertes Working Capital Management – im Vergleich zum Vorjahreswert deutlich auf EUR 186 Mio. Finanzverbindlichkeiten wurden getilgt, dadurch verringerte sich der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit signifikant auf EUR -155 Mio. Die liquiden Mittel betrugen zum Stichtag EUR 320 Mio.

Mit Technologie sichtbar gestalten
Die PORR setzt verstärkt auf vernetzte und innovative Lösungen in der Planung und im Bau. Neue Technologien wie Building Information Modeling (BIM) und Lean Construction ermöglichen neue Formen der Kooperation aller Projekt-teilnehmer im gesamten Design- und Bauprozess. „Damit setzen wir Projekte um, die andere für unmöglich gehalten haben“, sagt Karl-Heinz Strauss, CEO der PORR. „Letztendlich profitiert der Kunde davon. Eine ganzheitliche Lösung aus einer Hand mit kürzerer Bauzeit, toller Qualität und Budgetdisziplin.“

Zeitgleich setzt die PORR auf eine moderne Unternehmenskultur mit PORR eigenen Prinzipien. Um die neue Generation von PORRianerinnen und PORRianern zu fördern, wurde 2018 der moderne PORR Ausbildungscampus gestartet. Der Schulungsbeginn erfolgt im September 2019.

Ausblick 2019
Für jene
Baumärkte in Europa, auf welche die PORR den Großteil ihrer Geschäftstätigkeit fokussiert, rechnen Experten mit einer stabilen weiteren Entwicklung. Mit dem hohen Auftragsbestand geht die PORR gestärkt in die Zukunft. Der Fachkräftemangel, die Engpässe bei Nachunternehmern sowie steigende Baupreise und Lohnkosten machen das Marktumfeld herausfordernd. Die PORR sieht die Nachfrage in ihren Heimmärkten ungebrochen.

Die stabile Geschäftsentwicklung im Berichtszeitraum bestätigt die PORR in ihrer strategischen Ausrichtung. Klarer Fokus bleibt auch für 2019 die operative Exzellenz. Auf Basis der dargestellten Annahmen in den Heimmärkten und des hohen Auftragsbestands ist der Vorstand optimistisch, das hohe Leistungsniveau von EUR 5.593 Mio. auch 2019 durch intelligentes Wachstum moderat steigern zu können. Der tatsächliche Geschäftsverlauf im Jahr 2019 kann allerdings – abhängig von exogenen politischen und wirtschaftlichen Faktoren sowie der Saisonalität der Baubranche – von den aktuellen Erwartungen abweichen.

https://www.fixed-income.org/
(Foto: PORR © Yareal)



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