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19.12.19

IuteCredit nimmt Abschreibung auf Portfolio im Kosovo vor

IuteCredit Europe schreibt aus Gründen der kaufmännischen Vorsicht das Portfolio von IuteCredit Kosovo auf 4,9 Mio. Euro (30. September 2019: 9,3 Mio. Euro) ab, seit dem Ansatzbetrag und dem Zeitpunkt Der Einzug der Forderungen ist ungewiss.

IuteCredit Europe berücksichtigt daher die kürzlich erfolgte Ernennung eines offiziellen Liquidators durch die Zentralbank des Kosovo, um die Tochtergesellschaft nach dem Widerruf der Lizenz aufzulösen. Infolge des Liquidationsprozesses wird IuteCredit Kosovo nicht mehr konsolidiert. Darüber hinaus ist IuteCredit Kosovo nach Wertberichtigungen keine Konzerngesellschaft mehr.

Zinsdeckungsgrad (ICR) und Kapitalisierungsgrad sind von der Abschreibung nicht wesentlich betroffen und bieten ausreichend Spielraum für die Einhaltung der Covenants der ausstehenden 40-Millionen-Euro-Anleihe. Der Zinsdeckungsgrad betrug 2,0 (vor Abschreibung: 2,6) gegenüber dem Financial Covenant von 1,5. Der Kapitalisierungsgrad betrug 22,4% (Vorabschreibung: 25,0%). Die Quote muss gemäß Covenants mindestens 15,0% betragen.


Die finanziellen Auswirkungen des abgeschriebenen Kreditportfolios im Kosovo auf die Konzernperformance von IuteCredit Europe für das Gesamtjahr 2019 sind unter den gegenwärtigen Umständen begrenzt, da das Kreditvolumen im Kosovo vor der Abschreibung gering war und 13,7% des Kreditvolumens der Firmengruppe betrug. Das EBITDA wird nur minimal beeinflusst. Durch die Abschreibung wird nunmehr eine Konzerngewinnmarge von 14,0% erwartet (bisher: 17,0%).

Ungeachtet der Abschreibung wurden Anstrengungen unternommen, um die Geschäftstätigkeit im Kosovo wiederherzustellen. Um das Unternehmen, insbesondere die Mitarbeiter, Geschäftspartner und Investoren von IuteCredit, vor dem unerwarteten Widerruf der Lizenz durch die Zentralbank des Kosovo und der anschließenden Liquidation zu schützen, prüft der Verwaltungsrat von IuteCredit Europe weitere rechtliche Schritte.

„Unsere Entscheidung, das Kosovo-Portfolio unverzüglich abzuschreiben, ist im Interesse aller Beteiligten, da sie konservativ ist, aber unter den gegebenen Umständen auch angemessen. Wir werden uns weiterhin bemühen, die Geschäftstätigkeit im Kosovo als erste Präferenz wiederherzustellen. Leider können wir derzeit die Möglichkeit nicht ausschließen, internationale und nationale Klagen gegen die Entscheidung der Zentralbank des Kosovo zu erheben, offensichtlich ohne die Absicht, die Geschäfte in diesem Land fortzusetzen. Viel hängt davon ab, welche Entscheidungen die lokalen Behörden treffen. Die Ereignisse im Kosovo sind für den Konzern nicht wesentlich, da wir nach der Abschreibung wieder zu unseren täglichen Aufgaben zurückkehren können. Unsere tägliche Aufgabe ist das profitable Wachstum unseres Konzerns Die Entwicklung verläuft nach Plan und wird auch im Jahresabschluss 2019 entsprechende Ergebnisse zeigen", sagte Tarmo Sild, Group CEO von IuteCredit Europe.

https://www.fixed-income.org/
(Foto: Büro von IuteCredit in Pristina, Kosovo)



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