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23.02.21

Mumm kompakt: Droht mit steigenden Zinsen eine größere Korrektur an den Kapitalmärkten?

Mitte Februar stockte die Finanzagentur der Bundesrepublik Deutschland eine bestehende 30-jährige Staatsanleihe mit Fälligkeit im August 2018 um über eine Milliarde Euro auf. Dabei musste der Bund erstmals seit einem Jahr eine positive Rendite mit durchschnittlich 0,10 Prozent p.a. in Kauf nehmen. Fast über die gesamte Zinskurve haben Bundesanleihen seit Mitte Dezember einen relativ deutlichen Renditeanstieg zu verzeichnen. So stieg die Rendite einer Anleihe mit zehn Jahren Restlaufzeit von -0,64 Prozent p.a. bis auf -0,31 Prozent p.a. an. Auch in anderen Eurostaaten sowie in den USA sind die Zinsniveaus zuletzt stärker angezogen. Hintergrund sind die weltweit gestiegenen Inflationssorgen angesichts explodierender Staatsschulden und der anstehenden Konjunkturerholung nach der Corona-Rezession. Die vielerorts brummende Industrie hat auf Vorleistungsebene und für Transportdienstleistungen aufgrund knapper Kapazitäten seit Monaten steigende Kosten zu vermelden, die schon heute zum großen Teil an die Endverbraucher weitergereicht werden können. Im Falle von Lockerungen bestehender Shutdown-Maßnahmen und einer sich dann voraussichtlich entladenden aufgestauten Konsumnachfrage dürften weitere Preisüberwälzungsspielräume – auch für Dienstleistungen – bestehen und weiteren Zinssteigerungsdruck auslösen. Da derzeit sowohl Inflation als auch Zinsen anziehen, bleiben die Realzinsen jedoch zumeist tief im negativen Bereich womit sich die Lage für Investoren zunächst kaum ändert. Zudem bedeuten steigende Endverbraucherpreise für Unternehmen auch steigende Umsätze und Erlöse. Zwar dürfte die Angst vor stärkeren Zinssteigerungen in den kommenden Monaten immer mal wieder für kleinere Rückschläge bei Aktien sorgen. Sollten die Zinsen jedoch zu stark steigen und die Gefahr daraus resultierender größerer Marktturbulenzen Überhand nehmen, würden die Notenbanken wohl erneut zur Beruhigung der Lage beitragen. Schließlich können sich viele Staaten die Bedienung ihrer explodierten Staatsschulden zu deutlich erhöhten Konditionen kaum leisten.

www.fixed-income.org
Foto: Carsten Mumm
© Chefvolkswirt, Privatbank Donner & Reuschel



01.03.2021, Investment

„Die Wertberichtigungen bei unseren Gewerbeprojekten sind Corona-bedingt und temporär zu betrachten“, Dr. Michael Müller, CEO, Eyemaxx Real Estate AG

Die Eyemaxx Real Estate AG (ISIN DE000A0V9L94; WKN A0V9L9) hat kommuniziert, dass sich das Konzernergebnis im Geschäftsjahr 2019/2020 (Geschäftsjahresende 31.10.2020) nach IFRS- voraussichtlich auf... [mehr]
01.03.2021, Investment

Inflation: Möglich - aber erst auf lange Sicht

von Silvia Dall’Angelo, Senior Economist bei Federated Hermes

Wenn das derzeitige Experiment einer koordinierten fiskal- und geldpolitischen Expansion aufrechterhalten wird, dürfte es auf lange Sicht zu einem Anstieg der Inflation führen. Klar: Die lockere... [mehr]
01.03.2021, Investment

T. Rowe Price: Risiko-Rallye dürfte trotz einiger Risiken anhalten - Kurskorrektur jedoch möglich

Kommentar von Nikolaj Schmidt, Chef-Ökonom von T. Rowe Price

Nikolaj Schmidt sieht drei starke Triebkräfte, die weiter für Aufwärtspotenzial sorgen könnten: das frühe Stadium des Konjunkturzyklus, die Wahrscheinlichkeit einer anhaltenden fiskalischen und... [mehr]
26.02.2021, Investment

Anleihen: Keine Korrektur im Sinne von 1994 bzw. 2013

von Peter De Coensel, Chef-Anleihenstratege bei Degroof Petercam Asset Management (DPAM)

Die Staatsanleihenmärkte befinden sich aktuell weder in einer Korrektur im Stil von 1994 noch von 2013. Diese Ansicht vertritt Peter De Coensel, Chef-Anleihenstratege bei DPAM. Während die damaligen... [mehr]
26.02.2021, Investment

Inflationserwartungen in Europa bleiben hinter den USA zurück

Marktkommentar aus dem PGIM Fixed Income-Team

„Die Inflation könnte in den USA zwar mehrere Monate lang über 2 % steigen, doch dies dürfte für die Fed eine Erleichterung darstellen und scheint zu diesem Zeitpunkt nicht problematisch zu sein. Ein... [mehr]
25.02.2021, Investment

Auch bei 3% Inflation kein Zusammenbruch des Anleihenmarktes

Kommentar von James Lynch, Fixed Income Investment Manger, Aegon AM

Die Inflation in Großbritannien könnte in diesem Jahr auf bis zu 3% ansteigen, da die Auswirkungen höherer Rohstoffpreise und die Basiseffekte das System durchdringen. Die Inflation ist seit einigen... [mehr]
25.02.2021, Investment

NN IP Research: drei von vier Schwellenländern mit verbesserten ESG-Bewertungen

NN IP ESG Lens zeigt: 56 Schwellenländer verbessern ihren ESG-Score, 16 schneiden schlechter ab

Die Integration von Umwelt-, Sozial- und Governance-Faktoren (ESG) in Investitionen in Schwellenländeranleihen (EMD) ist eine Herausforderung. Durch verantwortungsbewusstes Investieren in EMD können... [mehr]
24.02.2021, Investment

Aktien oder Anleihen? Am besten beides nachhaltig vereint!

Anteil der Green Bonds im Portfolio erhöht sich stetig

Diversifikation ist ein Klassiker beim Investieren. „Nicht alle Eier in einen Korb legen“ gehörte Jahrzehnte lang zu den bekanntesten und wichtigsten Börsenweisheiten. Die Betitelung ist zwar nicht... [mehr]
23.02.2021, Investment

Schwellenländer führen die globale Erholung an

Überdurchschnittliches Wachstum bei gleichzeitig starken monetären und fiskalischen Stimuli treiben die Exporte vieler Schwellenländer an. „Insgesamt wird die Gruppe der Emerging Markets den... [mehr]
23.02.2021, Investment

Barings-Kommentar: Inflationsängste? Die Märkte können die Inflation nicht herbeizwingen

Kommentar von Agnès Belaisch, Managing Director und Chief European Strategist des Barings Investment Institute, zu der wachsenden Furcht vor einem Anstieg der Inflation und den Fakten, die dem... [mehr]
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