Anzeige

Anzeige
19.07.21

Aviva Investors erwartet starke Erholung in der zweiten Jahreshälfte bis ins Jahr 2022

Aviva Investors, die global tätige Asset-Management-Gesellschaft des britischen Versicherers Aviva plc., erwartet eine schnelle und umfassende Erholung von der COVID-Pandemie im weiteren Verlauf des Jahres 2021 und im Jahr 2022. Das globale Wachstum dürfte in diesem Jahr über sieben Prozent und im nächsten Jahr bei etwa 4,5 Prozent liegen, wobei die Risiken in beiden Fällen eher nach oben tendieren. Das Virus wird uns noch einige Zeit begleiten, aber die schlimmsten Störungen durch Lockdowns sind voraussichtlich vorbei und die Impfkampagnen in fortgeschrittenem Stadium. Die Bürger und Unternehmen haben sich gut angepasst und die politische Unterstützung ist weiterhin vorhanden.

Die Wiedereröffnung der Volkswirtschaften hat zu einer starken Nachfrage geführt, mit der das Angebot kaum Schritt halten kann. Das hatte zuletzt Lieferengpässe zur Folge, die einen gewissen Inflationsdruck entstehen ließen. Es wird erwartet, dass vieles davon vorübergehend ist. Aber die Inflationsrate wird wahrscheinlich etwas höher sein als kurz vor dem Ausbruch der Pandemie.

Die Geldpolitik dürfte deshalb für den Rest des Jahres sowie im nächsten Jahr unterstützend bleiben, wobei die Zentralbanken mit den jüngsten Änderungen zur Erreichung ihrer Inflationsziele die Geldpolitik länger locker halten können. Die fiskalpolitische Unterstützung von in Schieflage geratenen Unternehmen dürfte mit der Wiedereröffnung der Volkswirtschaften allmählich zurückgenommen werden, wohingegen aktivere staatliche Ausgabeninitiativen zunehmen – insbesondere in den USA, wo eine grüne und digitale Agenda wahrscheinlich im Fokus stehen dürfte.

Michael Grady, Head of Investment Strategy und Chief Economist bei Aviva Investors, sagt: "Unsere konstruktive Sicht auf einen reflationären Ausblick sowie die anhaltende Unterstützung durch die Politik veranlassen uns zu einer Übergewichtung von Aktien mit einer Tendenz in Richtung USA und Großbritannien. Dem steht eine Untergewichtung in den Schwellenländern gegenüber, die durch höhere US-Anleiherenditen, schwächere Lokalwährungen und eine straffere nationale Geldpolitik Gegenwind erfahren könnten.

"Wir gehen davon aus, dass die Wachstums- und Inflationsaussichten einen gewissen Aufwärtsdruck auf die Renditen von Staatsanleihen mit langen Laufzeiten ausüben werden, und die Fed in den USA an ihrem neuen durchschnittlichen Inflationsziel festhält. Daher bevorzugen wir eine Gewichtung der Duration leicht unterhalb des Benchmark-Niveaus, hauptsächlich durch US-Treasuries.“

"Das Aufwärtspotenzial durch engere Anleihespreads scheint angesichts der bisherigen Verengung begrenzt zu sein, daher bevorzugen wir eine leichte Untergewichtung von Investment Grade und eine neutrale Positionierung bei Hochzinsanleihen. Insgesamt haben wir eine neutrale Sicht auf Währungen."

www.fixed-income.org
Foto: Michael Grady
© Aviva Investors




05.02.2010, Investment

ABS und auf Landeswährung lautende Emerging Markets Debt bleiben die Favoriten von ING IM im Fixed Income-Bereich

Übergewichtung der Credits gegen neutral zurückgeführt

ING Investment Management (ING IM) rät im Montly Investment Newsletter Februar 2020 zu folgender Fixed Income-Strategie: -  Infolge steigender politischer Ungewissheit (Leitzinserhöhung in... [mehr]
03.02.2010, Investment

Was kaufen: Länder oder Unternehmen?

Ad van Tiggelen, Senior Strategist bei ING IM, Den Haag

Noch vor zehn Jahren gab es für risikoscheue Investoren gar keinen Zweifel, wo ihr Geld am besten aufgehoben war: Man setzte vorzugsweise auf Staatsanleihen. Heutzutage erfordert die Investition in... [mehr]
27.01.2010, Investment

ING IM schätzt europäische ABS mit einem AAA-Rating sowie Lokalwährungsanleihen aus Schwellenländern positiv ein

Marktausblick Januar/Februar

Im Dezember stieg die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen infolge positiverer Konjunkturindikatoren von 3,4% auf 3,8%. Für Unruhe sorgten auch Spekulationen, dass die Federal Reserve die... [mehr]
25.01.2010, Investment

Investment-Grade-Unternehmensanleihen: 2010 sind erneut Mehrerträge gegenüber Staatsanleihen zu erwarten

Jamie Stuttard, Head of Pan-European Fixed Income, Schroders

Im Jahr 2009 haben Investment-Grade-Unternehmensanleihen mit 17,5 Prozent den größten Mehrertrag gegenüber Staatsanleihen seit 77 Jahren erreicht. Derart spektakuläre Überschussrenditen werden sich... [mehr]
22.01.2010, Investment

Pfandbriefbanken kritisieren Vorgehensweise von Fitch Ratings

Die Ratingagentur Fitch hat gestern die Hypothekenpfandbriefe von acht Pfandbriefbanken unter Beobachtung hinsichtlich einer möglichen Ratingherabstufung gestellt. Alle betroffenen Pfandbriefe waren... [mehr]
20.01.2010, Investment

Ausstehende conwert-Wandelanleihe profitiert von Neuemission und Ankündigung des Rückkaufs

Aktuell +5% auf 92,50%

Die ausstehende Wandelschuldverschreibung der conwert Immobilien Invest SE (2007-2014, 1,50%, ISIN AT0000A07PZ5) profitiert von der Ankündigung, wonach der Emissionserlös der neuen... [mehr]
20.01.2010, Investment

„Stabilisierung an Finanzmärkten noch nicht endgültig gesichert“

Bundesbank-Vorstand Dr. Hans Georg Fabritius

Bundesbank-Vorstand Dr. Hans Georg Fabritius äußerte sich in Leipzig zur Stabilisierung an den Finanzmärkten und zur Entwicklung in Griechenland. Nach seinen Worten ist die Stabilisierung noch nicht... [mehr]
19.01.2010, Investment

db x-trackers mit zwei neuen Renten-ETFs auf den iBoxx Germany

Marktführung bei Renten-ETFs soll ausgebaut werden

db x-trackers hat zwei weitere Renten-ETFs an der Deutschen Börse gelistet und möchte, eigenen Angaben zufolge, die Führungsposition im Bereich Liquidität des Renten-ETF-Segments weiter ausbauen. Die... [mehr]
18.01.2010, Investment

Anleihen: Übergewichtung von Credits erhöht

ING Investment Management: Monthly Investment Newsletter Januar 2010

ING Investment Management hat den Monthly Investment Newsletter Januar 2010 veröffentlicht. Demzufolge geht ING nicht von Auseinanderbrechen der Eurozone aus. Zudem wird die Gewichtung von Credits... [mehr]
13.01.2010, Investment

Flossbach & von Storch sieht weiterhin Chancen bei Wandelanleihen

Ähnlich wie bei Aktien liegen die Renditen von Wandel- und Unternehmensanleihen deutlich unter ihrem Vorjahresniveau. Der Renditeabstand zu Bundesanleihen ist zwar deutlich geschrumpft, liegt aber... [mehr]
Anzeige
Neue Ausgabe jetzt online!



Aktuelle Ausgabe
kostenlos herunterladen