Anzeige

Anzeige
Anzeige
21.10.21

Aviva Investors erwartet soliden Aufschwung mit einigen Wachstumsschmerzen

Aviva Investors, die global tätige Asset-Management-Gesellschaft des britischen Versicherers Aviva plc., rechnet weiterhin mit einem robusten globalen Aufschwung für den Rest des Jahres 2021 und das gesamte nächste Jahr, auch wenn sich das Wachstum im Vergleich zum Vorjahr abschwächen dürfte. Darüber hinaus werden die Risiken für das Wachstum jetzt als ausgewogen eingeschätzt, vor allem wegen der Abwärtssorgen in China und einiger wieder aufkeimender Reibungen. Das globale Wachstum dürfte in diesem Jahr 6,5 Prozent und im nächsten Jahr 4,5 Prozent erreichen.

Die Inflation ist schneller gestiegen als erwartet. Das ist zum Teil auf Faktoren wie die Energiepreise zurückzuführen, zum Teil aber auch darauf, dass das Angebot mit der rasch wieder anziehenden Nachfrage nicht Schritt halten konnte. Ein Großteil dieser Entwicklungen sollte vorübergehend sein – eine Ansicht, die von den meisten Zentralbanken der Industrieländer geteilt wird. Deshalb ist auch davon auszugehen, dass sie die Leitzinsen für einige Zeit nicht anheben werden. Im Vergleich zu vor drei Monaten sind die Aufwärtsrisiken für die Inflation zwar leicht gestiegen, es wird aber immer noch mit einem Rückgang bis 2022 gerechnet.

Je höher die Inflation ausfällt und je länger sie anhält, desto größer ist die Gefahr, dass sie sich in den Köpfen von Unternehmen, Haushalten und Regierungen festsetzt. Sollte sie sich auf dem Arbeitsmarkt in Form höherer Lohnforderungen bemerkbar machen, müssten die Währungsbehörden möglicherweise aggressiver reagieren. Mit den allmählich nachlassenden COVID-Sorgen werden fiskalische Unterstützungsmaßnahmen automatisch wegfallen, jedoch ist eine wesentliche Straffung der Finanzpolitik in den meisten Ländern nicht wahrscheinlich.

Michael Grady, Head of Investment Strategy and Chief Economist bei Aviva Investors:

"Unsere konstruktiven Wachstumsaussichten bedeuten, dass unsere Asset Allocation weitgehend risikofreudig bleibt und wir weiterhin eine leichte Übergewichtung in globalen Aktien haben. Allerdings haben wir diese Position aufgrund von Wachstumsschmerzen, die sich auf die Umsätze und Margen auswirken könnten, geringfügig verkleinert.“

"Wir haben uns außerdem einer Mischung aus defensiveren Sektoren wie dem Gesundheitswesen zusätzlich zu den bestehenden zyklischen Sektoren wie dem Energiesektor und den Industriewerten zugewandt.“

"Wir bleiben ebenso bei Durationen leicht untergewichtet, haben aber auch diese Position aufgrund der ausgewogeneren Risikoverteilung in Bezug auf das globale Wachstum reduziert. Aufgrund der vergleichsweise engen Spreads halten wir Unternehmenskredite weiterhin für weniger attraktiv als Aktien."

www.fixed-income.org
Foto: Michael Grady
© Aviva Investors



22.02.2010, Investment

Eine griechische Tragödie: Das Grenzland des Euroraumes behindert den Euro

Saxo Bank Kommentar Februar 2010

John J. Hardy, Mitglied des Strategieteams von Saxo Bank und Währungs-Spezialist, befürchtet wegen der Geschehnisse in Griechenland eine “Ansteckungsgefahr” und warnt vor der Angst vor dem... [mehr]
18.02.2010, Investment

Griechenland-Anleihen bieten auf dem derzeitigen Niveau laut Legg Mason/Western Asset Management eine attraktive Rendite

Austritt aus der Währungsunion äußert unwahrscheinlich

Die Gefahr eines Ausfalls griechischer Staatsanleihen wird von den Märkten derzeit überschätzt, so die Einschätzung von Western Asset Management, einer hundertprozentigen Tochtergesellschaft von Legg... [mehr]
11.02.2010, Investment

Finanzkrise in Griechenland

von Schroders Fixed Income

An den Finanzmärkten verbreiteten sich Ende Januar erneut die Sorgen über die Schuldenkrise in Griechenland. Die Angst vor einem Schuldenausfall der Regierung ließ die Kurse für griechische... [mehr]
09.02.2010, Investment

Der Verbriefungsmarkt besinnt sich auf seine Wurzeln

von Frank Laufenburg, Head of Core Euro Fixed Income, SEB Asset Management

Der Motor des viel gescholtenen Verbriefungsmarktes muss wieder anspringen, damit die Finanzmärkte zu ihrem Alltag zurückkehren können. Die Marktberuhigung im vergangenen Jahr kann nicht darüber... [mehr]
05.02.2010, Investment

ABS und auf Landeswährung lautende Emerging Markets Debt bleiben die Favoriten von ING IM im Fixed Income-Bereich

Übergewichtung der Credits gegen neutral zurückgeführt

ING Investment Management (ING IM) rät im Montly Investment Newsletter Februar 2020 zu folgender Fixed Income-Strategie: -  Infolge steigender politischer Ungewissheit (Leitzinserhöhung in... [mehr]
03.02.2010, Investment

Was kaufen: Länder oder Unternehmen?

Ad van Tiggelen, Senior Strategist bei ING IM, Den Haag

Noch vor zehn Jahren gab es für risikoscheue Investoren gar keinen Zweifel, wo ihr Geld am besten aufgehoben war: Man setzte vorzugsweise auf Staatsanleihen. Heutzutage erfordert die Investition in... [mehr]
27.01.2010, Investment

ING IM schätzt europäische ABS mit einem AAA-Rating sowie Lokalwährungsanleihen aus Schwellenländern positiv ein

Marktausblick Januar/Februar

Im Dezember stieg die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen infolge positiverer Konjunkturindikatoren von 3,4% auf 3,8%. Für Unruhe sorgten auch Spekulationen, dass die Federal Reserve die... [mehr]
25.01.2010, Investment

Investment-Grade-Unternehmensanleihen: 2010 sind erneut Mehrerträge gegenüber Staatsanleihen zu erwarten

Jamie Stuttard, Head of Pan-European Fixed Income, Schroders

Im Jahr 2009 haben Investment-Grade-Unternehmensanleihen mit 17,5 Prozent den größten Mehrertrag gegenüber Staatsanleihen seit 77 Jahren erreicht. Derart spektakuläre Überschussrenditen werden sich... [mehr]
22.01.2010, Investment

Pfandbriefbanken kritisieren Vorgehensweise von Fitch Ratings

Die Ratingagentur Fitch hat gestern die Hypothekenpfandbriefe von acht Pfandbriefbanken unter Beobachtung hinsichtlich einer möglichen Ratingherabstufung gestellt. Alle betroffenen Pfandbriefe waren... [mehr]
20.01.2010, Investment

Ausstehende conwert-Wandelanleihe profitiert von Neuemission und Ankündigung des Rückkaufs

Aktuell +5% auf 92,50%

Die ausstehende Wandelschuldverschreibung der conwert Immobilien Invest SE (2007-2014, 1,50%, ISIN AT0000A07PZ5) profitiert von der Ankündigung, wonach der Emissionserlös der neuen... [mehr]
Anzeige
Neue Ausgabe jetzt online!



Aktuelle Ausgabe
kostenlos herunterladen