Anzeige

Anzeige
Anzeige
18.01.10

Anleihen: Übergewichtung von Credits erhöht

ING Investment Management: Monthly Investment Newsletter Januar 2010

ING Investment Management hat den Monthly Investment Newsletter Januar 2010 veröffentlicht. Demzufolge geht ING nicht von Auseinanderbrechen der Eurozone aus. Zudem wird die Gewichtung von Credits erhöht.

> Die katastrophale Haushaltslage Griechenlands hat in jüngster Zeit Spekulationen über einen möglichen Zusammenbruch der Eurozone ausgelöst.

> Mit einem Haushaltsdefizit, das 2009 bei 12,7% lag, und einem Verschuldungsgrad von über 100 % ist die Finanzlage des Mittelmeerstaates überaus ernst. Dennoch werden diese Probleme nach unserem Dafürhalten nicht zu einem Auseinanderbrechen der Eurozone führen.

> Die Weltwirtschaft ist gerade erst einer Finanzkrise entronnen, die das Finanzsystem aufs Äußerste strapaziert hatte. Ein Staatsbankrott Griechenlands würde das Anlegervertrauen abermals schwer belasten und hätte somit schwerwiegende Folgen für die Stabilität des Finanzsystems.

> Insofern sind wir sicher, dass die politischen Entscheidungsträger bei der Europäischen Zentralbank (EZB) und in den EU-Mitgliedstaaten alles daran setzen werden, ein solches Szenario zu verhindern.

> Angela Merkel hat bereits signalisiert, dass Europa (unter Umständen mit Unterstützung des IWF) Griechenland zur Seite springen werde, um einen Staatsbankrott abzuwenden.

> Gleichzeitig betonte Merkel aber auch, dass Griechenland sich baldmöglichst und in aller Konsequenz strikten Sparmaßnahmen unterziehen muss.

> Sofern die angekündigte Haushaltsdisziplin tatsächlich umgesetzt wird, könnten auch die hohen Risikoprämien, die das Land Käufern seiner Staatsanleihen zahlen muss, sinken.

> Die Märkte preisen bisher jedoch keinen Zusammenbruch der Eurozone ein. Bislang sind einzig die Risikoprämien auf spanische Staatsanleihen leicht gestiegen. Wären die Märkte indes überzeugt, dass die gegenwärtige Zerreißprobe in ein, zwei Jahren zu einem Auseinanderfallen der Eurozone führen würde, dann hätten die Risikoprämien auch in anderen Ländern, wie beispielsweise Italien, mittlerweile deutlich angezogen.

> Zu einem solchen Dominoeffekt ist es bisher noch nicht gekommen. Daher gilt Griechenland momentan noch als beherrschbarer Einzelfall.

Übergewichtung von Credits erhöht

> Die Renditen zehnjähriger Staatsanleihen aus der Eurozone (Deutschland) werden voraussichtlich innerhalb einer engen Bandbreite von rund 3 bis 3,5% verharren. Die Renditen zehnjähriger US-Anleihen bewegen sich momentan im oberen Bereich der Trading Range (3,8%).

> Die Risikoprämien auf zehnjährige griechische Staatsanleihen zogen scharf an, nachdem das Land schließlich das wahre Ausmaß seiner angespannten Haushaltslage eingestanden hatte. Wir rechnen allerdings nicht mit einer Staatspleite, da EZB, EU bzw. IWF notfalls in die Bresche springen werden.

> Wir bleiben bei der Übergewichtung von Investment Grade Credits, europäischen AAA Asset Backed Securities (ABS) sowie Emerging Market Debt LC.

> Wir erwarten, dass auch die meisten anderen Anleihemärkte 2010 mit einer angemessenen Performance aufwarten werden.

> Zwar sind mit dem allmählichen Zurückfahren der quantitativen Lockerung durch die Zentralbanken gewisse Risiken verbunden, aber wir rechnen erst in zwei, drei Monaten mit entsprechend erhöhter Marktvolatilität.

> Wir haben unsere Übergewichtung von Credits demzufolge erhöht.



Fixed Income

Investment-Grade-Anleihen

+

High Yield (Hochzinsanleihen)

=

Emerging Markets Debt
> Hartwährung

=

Emerging Markets Debt
> Lokalwährung

+

ABS-Anleihen

+







02.06.2022, Investment

Green Bonds beeinflussen den Markt in vielerlei Hinsicht

Grüne Anleihen finanzieren Projekte, die entscheidend für die Dekarbonisierung von Unternehmen und Gesellschaft sind

Green Bonds spielen eine immer wichtigere Rolle – nicht nur bei der Umlenkung von Kapital in nachhaltige Aktivitäten, sondern auch um zu gewährleisten, dass Unternehmen ihr Engagement gegenüber... [mehr]
30.05.2022, Investment

„Wären alle Stricke gerissen, dann hätten wir die Anleihe aus der Liquiditätsposition zurückzahlen können“, Bernd Egger, CFO, Multitude SE

Multitude SE (vormals Ferratum) hat Anfang April die Anleihe 2019/23 (ISIN SE0012453835) um 40 Mio. Euro aufgestockt. Der Nettoerlös aus der Aufstockung wird zusammen mit den vorhandenen Barmitteln... [mehr]
27.05.2022, Investment

Inflations- und Wachstumssorgen: Wie steht es um den weltweiten Immobilienmarkt?

von Greg Kuhl and Guy Barnard, Portfoliomanager bei Janus Henderson Investors

•  Trotz Befürchtungen, dass das nachlassende Wachstum die Gewinne schwächen könnte, zeigte die jüngste Quartalsberichtssaison eine positive Entwicklung bei den in strukturell wachsenden... [mehr]
27.05.2022, Investment

Schwieriges Umfeld für risikoreiche Anlagen: hohe Inflation und straffe Geldpolitik

von Audrey Bismuth, Global Macro Researcher, La Française AM

Mit 8,3% im Jahresvergleich übertraf die US-Inflation im April die Markterwartungen. Der Anstieg war aufzunehmende Lebensmittelpreise und den Kern-VPI (Verbraucherpreisindex) zurückzuführen,... [mehr]
26.05.2022, Investment

Fisch Asset Management: Neuer Emerging-Market-Unternehmensanleihenfonds mit High-Yield-Fokus

Fisch Asset Management lancierte vor kurzem erfolgreich den FISCH Bond EM Corporates Dynamic Fund, der vorwiegend in Unternehmensanleihen mit High-Yield-Rating aus Schwellenländern investiert.... [mehr]
23.05.2022, Investment

Inflations- und Zinsanstieg stellt deutsche Immobilienbranche vor große Herausforderungen

Zinsen für Immobilienfinanzierungen haben sich mehr als verdoppelt, Projektentwickler spüren Effekte von Inflations- und Zinsanstieg besonders

Die hohe Inflationsrate von derzeit 7,4 Prozent hat vielfältige Auswirkungen auf die Gesamtwirtschaft und das Immobilien- und Projektentwicklergeschäft in Deutschland. In den vergangenen Monaten... [mehr]
20.05.2022, Investment

DWS Kernszenario auf 12-Monatssicht gute Renditeaussichten

Dazu müssen allerdings einige Voraussetzungen erfüllt werden, ein Selbstläufer ist dies nicht

Versucht man sich derzeit einen Reim auf die Märkte zu machen und zu überlegen, wo sie in zwölf Monaten stehen könnten, sieht man sich mit einigen Gegensätzen konfrontiert: 1. Die Aktienfonds haben... [mehr]
20.05.2022, Investment

Inflation ist nicht das Hauptproblem der Zentralbanken

von Svein Aage Aanes, Head of Fixed Income, DNB Asset Management

„Die Inflation wird bald, wenn nicht schon geschehen, ihren Höchststand erreichen und dann wieder sukzessive abflachen. Leider ist dies nicht das Hauptproblem für die Zentralbanken, sondern eher die... [mehr]
20.05.2022, Investment

Schlagzeilen über strikte Lockdown-Maßnahmen in China könnten über die wahre Schwäche der chinesischen Wirtschaft hinwegtäuschen

von Gerwin Bell, Lead Economist Asia bei PGIM Fixed Income

Die Wachstumsaussichten Chinas sind besorgniserregend, da im April ein starker Rückgang der Industrieproduktion, der Anlageinvestitionen, der Einzelhandelsumsätze und der Immobilienaktivitäten... [mehr]
19.05.2022, Investment

AXA IM baut Bereich Private Markets aus

AXA Investment Managers (AXA IM) plant den Aufbau der Geschäftseinheit AXA IM Private Markets Enabler (AXA IM Prime).Diese soll das Private Markets Dachfonds-Geschäft umfassen, welches von den... [mehr]
Anzeige
Neue Ausgabe jetzt online!



Aktuelle Ausgabe
kostenlos herunterladen