Anzeige
Anzeige
11.01.19

DWS: Nach dem schwachen Jahresausklang sollte es 2019 für Euro denominierte Hochzinsanleihen besser laufen

2018 war für viele Anleger ein Jahr, das sie lieber vergessen würden – auch was Hochzinsanleihen betraf. Auf beiden Seiten des Atlantiks lief es in den ersten drei Quartalen recht gut. In den letzten drei Monaten trugen jedoch politische Unsicherheit, eine straffere Geldpolitik und enttäuschende Unternehmensgewinne, insbesondere in einigen der größeren europäischen Sektoren, zu einem starken und breiten Anstieg der Risikoaversion und der Volatilität an den Finanzmärkten bei. Anleger an den Aktienmärkten als auch Anleger von Hochzinsanleihen begannen zunehmend, sich über wachsende Rezessionsrisiken Sorgen zu machen.

Im Nachhinein betrachtet beginnen solche Ängste bereits ein wenig übertrieben auszusehen. Jüngste Wirtschaftsdaten deuten auf eine anhaltend starke Wirtschaftsdynamik in den USA hin. Infolgedessen haben sich die High-Yield Spreads in den USA allein seit Jahresanfang um 80 Basispunkte verringert. Dies zeigt, wie schnell die vorherrschende Marktstimmung kippen kann – auch, wie in diesem Fall, in die positive Richtung.

"In Europa gibt es jedenfalls keinen Mangel an Dingen, die richtig gut laufen könnten", argumentiert Per Wehrmann, Head of European High Yield bei der DWS. Dies soll nicht leugnen, dass sich das fundamentale Risiko erhöht hat. Das Ausfallrisiko scheint etwas höher zu sein als in den letzten Jahren, insbesondere für Emittenten aus strukturschwachen und zyklischen Sektoren wie Einzelhandel, Investitionsgüter und Bau, und aus wirtschaftlich angeschlagenen Ländern wie insbesondere Großbritannien und Italien. Das gleiche gilt für Emittenten mit einem niedrigeren Rating und einem in naher Zukunft wesentlichen Refinanzierungsbedarf. Insgesamt bleiben die Ausfallraten jedoch sehr niedrig. "Da noch keine Rezession in Sicht ist, erwarten wir für die kommenden Monate keinen starken Anstieg in Ausfallraten, da die breite Mehrheit der Emittenten grundsätzlich relativ solide ist und keinen kurzfristigen Refinanzierungsbedarf hat", so Per Wehrmann abschließend. Unser Basisfall ist, dass wir in den nächsten 12 Monaten mit einer Verengung der Spreads rechnen.

https://www.fixed-income.org/



02.05.2019, Investment

Gesundes Wachstum sorgt für ausgewählte Anlagemöglichkeiten

von Andrew Wilson, CEO für EMEA und Leiter des Global Fixed Income und Liquidity Management-Teams bei Goldman Sachs Asset Management

Kurzer Rückblick: Ende 2018 und Anfang 2019 hat sich die weltweite Konjunktur merklich abgekühlt. Drei Hauptfaktoren haben dazu beigetragen: - Erstens wurden die Finanzierungsbedingungen im vierten... [mehr]
25.04.2019, Investment

Volatilität: die Ruhe vor dem Sturm

Volatilität auf dem Tiefpunkt, schnelle Gegenbewegung möglich, Preis für Absicherung erscheint günstig

Die Volatilität der Märkte ist so niedrig, wie schon lange nicht mehr, die Marktteilnehmer sind daher angstfrei unterwegs. „Dabei könnte die geringe Volatilität nur die Ruhe vor dem Sturm sein“, sagt... [mehr]
25.04.2019, Investment

Rückgang der Renditen am Rentenmarkt zu erwarten

Konjunkturelle Eintrübung sorgt für Abwärtsdruck der Renditen, Notenbanken werden wieder expansiver, Duration in Portfolios erhöhen

Die konjunkturelle Abschwächung sorgt für Sorgenfalten bei den Notenbankern. „Die Notenbanken werden versuchen, sich der Abkühlung der Konjunktur entgegenstemmen: die Fed mit Zinssenkungen, die EZB... [mehr]
24.04.2019, Investment

Amundi-Themenfondstochter CPR AM und CDP lancieren Climate Action Fonds

Global investierender Themenaktienfonds, der branchenübergreifend in Unternehmen mit dem besten Klimamanagement investiert

Die Amundi Themenfondstochter CPR AM setzt ihr Engagement für ESG-Investments fort und hat zusammen mit der unabhängigen Non-Profit-Organisation CDP den global investierenden Aktienfonds „CPR Invest... [mehr]
24.04.2019, Investment

Rezessionsängste sind wahrscheinlich übertrieben

Schwellenländer bieten attraktive Opportunitäten

Zuletzt mehre sich nervöses Gerede, ob der Konjunkturzyklus bereits weit fortgeschritten sei und ob somit eine weltweite Rezession drohe. Nikolaj Schmidt, Chief International Economist bei T. Rowe... [mehr]
24.04.2019, Investment

Zentralbanken verlängern den Aufschwung künstlich

Was hält das zweite Quartal für Anleger parat? Werner Krämer, Chef-Makroökonom bei Lazard Asset Management, steht dem aktuellen Aufschwung an den Aktienmärkten skeptisch gegenüber und rät dazu,... [mehr]
18.04.2019, Investment

Janus Henderson Investors: Der Inversion der Zinskurve muss keine Rezession folgen

Ashwin Alankar, Head of Global Asset Allocation, und Myron Scholes, Chief Investment Strategist bei Janus Henderson Investors, argumentieren, dass gegenwärtigen die Marktbedingungen nicht die... [mehr]
16.04.2019, Investment

Emerging Markets Anleihen: Am stärksten gebeutelte Länder mit interessantesten Perspektiven

von Paul McNamara, Investment Director für Schwellenländeranleihen bei GAM Investments

Die Assetklasse Schwellenländer bietet derzeit diverse interessante Möglichkeiten auf der Anleiheseite. Zwar stehen makroökonomische Ereignisse im Zentrum unserer Überlegungen, doch auch die... [mehr]
16.04.2019, Investment

Auf der Suche nach Spreads entlang steiler High-Yield-Kurven

Kommentar von Robert Cignarella, Head of Leveraged Finance bei PGIM Fixed Income

Während sich viele Sektoren von der starken Marktvolatilität im Dezember 2018 teilweise erholt haben, ermöglicht eine Verschiebung des US-Leveraged-Finance-Marktes Chancen für Investoren. Durch den... [mehr]
11.04.2019, Investment

Bei High-Yield-Anleihen stehen „Rising Stars“ im Fokus

Kommentar von Peter Jeggli, Senior Portfolio Manager bei Fisch Asset Management in Zürich

„Nach der schnellen Erholung und den gestiegenen Kursen im ersten Quartal bleiben die Aussichten im Segment der Hochzinsanleihen solide und potenzielle Korrekturen eignen sich für eine schrittweise... [mehr]
Anzeige
Neue Ausgabe jetzt online!



Aktuelle Ausgabe
kostenlos herunterladen