Die Börse München hat aufgrund der starken Nachfrage nach Corporate Bonds das Regelwerk für das 2005 gegründete Segment m:access angepasst. Künftig können in m:access bonds Anleihen von Kapitalgesellschaften (AG, KGaA oder GmbH) mit einem nominalen Mindestvolumen von 25 Mio. Euro und einer Mindeststückelung von maximal 1.000 Euro notiert werden.
Eine erste Anleihe über m:access bonds ist, laut Börse München, in der Pipeline. Die Anleihe im zweistelligen Millionenbereich wird noch in diesem Jahr aufgelegt werden. Weitere Emissionen sind angekündigt.
Die Voraussetzungen für die Emission einer Unternehmensanleihe in m:access bonds sind:
-Bestellung eines Emissionsexperten
-Drei Jahre Bestehen des Unternehmen
-Mindestvolumen von 25 Millionen Euro
-Mindeststückelung von maximal 1.000 Euro
-Veröffentlichte Anleihebedingungen
-Ein von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) gebilligter Prospekt, veröffentlicht auf der Webseite
-Unternehmensrating (Emittentenrating) beauftragt und veröffentlicht
Die Folgepflichten für Unternehmen auf m:access bonds sind:
-Beibehaltung des Emissionsexperten über die gesamte Laufzeit
-Einmal jährlich ein Folgerating auf der Webseite zu veröffentlichen
-Alle den Börsenpreis möglicherweise beeinflussenden Sachverhalte über eine zur
-Verbreitung von Unternehmensinformationen anerkannte Agentur zu veröffentlichen
-Kernaussagen des geprüften Jahresabschlusses (Einzel- und Konzernabschluss) öffentlich bekannt zu geben
-Einen Unternehmenskalender auf der Webseite bekannt zu machen
J-ährlich an einer von der Börse München ausgerichteten Analystenkonferenz teilzunehmen
