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7C Solarparken: Ergebnis im ersten Halbjahr wie erwartet unter Vorjahrperiode

Keine weitere negative Prognoseanpassungen notwendig, keine Dividende für 2024 geplant

Die 7C Solarparken AG (WKN A11QW6, ISIN DE000A11QW68) hat bekannt gegeben, dass das Konzern-EBITDA für das erste Halbjahr 2024 auf­grund ungünstiger Witterung­sbedin­gungen, anhal­tendem Druck auf die Strom­preise und vor allem der ein­maligen Wer­tminderung einer Forderung für das 20-MWp-Projekt Reuden Süd (in der Nähe von Bitterfeld) deutlich unter dem Ver­gleichs­wert des Vor­jahres­zeit­raums liegt. Das EBITDA fiel von 33,0 Mio. Euro im ersten Halbjahr 2023 auf 23,2 Mio. Euro im ersten Halbjahr 2024. Ohne die vor­genannte einmalige Wert­minderung und bereinigt um die Witterungsbedingungen hätte das EBITDA die ursprüngliche Prognose für das Jahr übertroffen, was angesichts des Rückgangs der Strompreise und des zunehmenden Niveaus negativer Preise als bemerkenswert angesehen werden kann. In Erwartung einer möglichen Verringerung der Strompreise hat der Vorstand bereits ab dem Jahr 2022 damit begonnen alternative Vermarktungs­möglichkeiten zu prüfen und dabei Strom­preisswaps als Instrument zur Absicherung der Einnahmen des IPP-Portfolios hinzugefügt. Abgesehen von Strompreisswaps, die bei niedrigen oder negativen Preisen zu noch höheren Einnahmen führen können, profitiert der Konzern von einer starken Positionierung, da 70% der Einnahmen aus festen Einspeisetarifen stammen, die von negativen Preisen nicht beeinflusst werden. Darüber hinaus profitieren die Solaranlagen, die negativen Preisen unterliegen, davon, dass der Konzern zunehmend vom Verkauf auf den Day-Ahead-Märkten zu Intra-Day-Handel für den bilanziellen Ausgleich übergeht. Der CFPS fiel im ersten Halbjahr 2024 im Einklang mit dem EBITDA auf 0,21 Euro / Aktie. Bereinigt um Wetterbedingungen und die einmalige nicht zahlungswirksame Wertminderung läge der CFPS bei 0,29 Euro / Aktie. Trotz dieser einmaligen Wertminderung bleibt die Bilanz des Konzerns mit einer Eigenkapitalquote von 44% und einer Nettoverschuldung von 128 Mio. Euro stark. Der Buchwert des Unternehmens blieb mit 2,70 Euro / Aktie nahezu unverändert.

Ausblick
In den letzten Monaten hat der Vorstand eine neue Serie wertschöpfender Swaps zu einem Durchschnittspreis von 72 Euro / MWh bis 2025 abgeschlossen (zugrundeliegende Tarife < 60 Euro / MWh). Darüber hinaus trägt die Energiemanagement- und Abregelungsstrategie des Konzerns erste Früchte und wird – zusammen mit den festen Einspeisetarifen, die die Mehrheit der Anlagen im IPP-Portfolio genießt – dem zunehmenden Druck durch negative Preise entgegenwirken. Im aktuellen Kontext niedrigerer Strompreise hat der Vorstand beschlossen, einen neuen Geschäftsplan "Fokus 2024-25" bekanntzugeben, der auf vier Bestandteilen basiert: (i) Schutz bestehender Cashflows durch Refinanzierung, Optimierung älterer Bestandsanlagen und Energiemanagement, (ii) von selektivem Wachstum zu opportunistischem Wachstum, d. h. Aufgabe des 500-MWp-Wachstumsziels, (iii) Prüfung von Optionen zur Wiedererlangung des verlorenen Wertes in Reuden Süd und (iv) zunehmender Fokus auf Aktienrückkäufe. Für 2025 geht der Vorstand von einer Rückkehr zu normalen Finanzkennzahlen mit einem EBITDA von 54 Mio. Euro und einem CFPS von 0,54 Euro / Aktie aus. Nach der Rückzahlung des Schuldscheins im 1. Quartal 2025 wird erwartet, dass die Generierung von freiem Cashflow im Konzern im Laufe der Zeit erheblich steigen wird, was bis 2027 zu einem Liquiditätsüberschuss von 50 Mio. Euro führen soll. Wenn Neubauprojekte keine ausreichende Rendite ausweisen, werden Aktienrückkäufe ganz oben auf der Tagesordnung stehen.

Steven De Proost, CEO von 7C Solarparken AG, kommentiert:
"Alle reden zur Zeit über negative Preise, aber wir haben schon lange im Voraus gehandelt. Wir profitieren hauptsächlich von festen Einspeisetarifen und haben Swaps abgeschlossen. Jetzt machen wir sogar negative Preise zu einem Profitcenter, indem wir Strom in verschiedenen Marktsegmenten verkaufen. Wir wollen uns daher voll auf unsere bestehenden Parks konzentrieren, anstatt der 500-MWp-Marke nachzujagen. Wachstum wird natürlich weiterhin möglich sein, wenn für ein Projekt selbst (und nicht für den Markt im Allgemeinen) hohe Renditen gesichert werden können. Wir freuen uns darauf, dem Markt zu zeigen, dass wir auch in schwierigen Zeiten wieder zu alter Profitabilität zurückfinden werden."

"Schließlich möchten wir unsere Trauer über den Tod unseres langjährigen Aufsichtsratsmitglieds Paul De fauw zum Ausdruck bringen. Wir wünschen der Familie, den Angehörigen und Allen, die Herrn De fauw nah standen, unser herzliches Beileid."

Der Vorstand hat beschlossen, auf der nächsten Hauptversammlung 2025 keine Dividende vorzuschlagen, da nach aktueller Prognoserechnung für das Geschäftsjahr 2024 der Cashflow je Aktie die Schwelle von 0,50 Euro je Aktie nicht erreichen wird.

Die vollständigen Halbjahreszahlen werden morgen auf die Internetseite des Konzerns unter www.solarparken.com/publikationen.php veröffentlich.

www.green-bonds.com – Die Green Bond-Plattform.
Foto: © 7C Solarparken


 

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