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GRENKE verzeichnet erfolgreiches Geschäftsjahr 2019 mit Anstieg beim Deckungsbeitrag und Konzerngewinn

Konzerngewinn steigt um acht Prozent auf insgesamt 142,1 Mio. Euro, prognostizierte Gewinnspanne für 2020: 153 bis 165 Mio. Euro

GRENKE blickt erneut auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurück. So legte der Konzerngewinn 2019 gegenüber dem um IFRS16 angepassten Vorjahreswert um acht Prozent zu, betrug zum Jahresende 142,1 Mio. Euro und lag somit innerhalb der zum Halbjahr 2019 angepassten Prognose von 138 - 148 Mio. Euro. Das Ergebnis je Aktie erhöhte sich auf 2,92 Euro nach 2,79 Euro im Vorjahr.

"GRENKE ist weiterhin auf Erfolgskurs. Wir konnten 2019 erneut profitabel wachsen und erwarten auch im laufenden Geschäftsjahr 2020 eine positive Geschäftsentwicklung der GRENKE Gruppe Leasing mit einer Wachstumsrate von 14 bis 18 Prozent. Dies ist nur möglich durch kontinuierliche Innovation unseres Geschäftsmodells: Wir erweitern unter anderem unsere Produkt- und Serviceangebote, das Leasingobjektportfolio, unser Partnernetzwerk und unsere internationale Präsenz. So treten wir beispielsweise im ersten Halbjahr durch die Eröffnung eines neuen Franchiseunternehmens in Arizona in den US-amerikanischen Leasingmarkt ein.", erklärt Antje Leminsky, Vorstandsvorsitzende der GRENKE AG.

Im zurückliegenden Geschäftsjahr entwickelte sich auch die Ertragslage von GRENKE durch das profitable Neugeschäft und anhaltend niedrige Zinsniveau positiv. Das Zinsergebnis stieg im Berichtszeitraum um 15 Prozent auf 368,9 Mio. Euro (Vorjahr: 321,1 Mio. Euro). Die Aufwendungen für die Schadensabwicklung und Risikovorsorge stiegen im Berichtsjahr um 37 Prozent auf 125,9 Mio. Euro (Vorjahr: 91,8 Mio. Euro). Dementsprechend erhöhte sich die Schadenquote des Konzerns auf 1,5 Prozent (Vorjahr: 1,3 Prozent).

Das Ergebnis aus dem Service- und Neugeschäft stieg im Berichtsjahr um 19 bzw. 18 Prozent. Das Verwertungsergebnis war mit -2,2 Mio. Euro zwar negativ, hat sich gegenüber dem Vorjahreswert von -2,6 Mio. Euro aber spürbar verbessert. Somit erreichten die operativen Erträge im Geschäftsjahr 2019 insgesamt 396,7 Mio. Euro nach 358,4 Mio. Euro im Vorjahr. Dies entspricht einer Zunahme von elf Prozent.

Erneut stieg im Berichtszeitraum auch die Anzahl unserer Mitarbeiter: Zum Jahresende 2019 gehörten insgesamt 1.675 Mitarbeiter zur GRENKE-Familie. Die Personalaufwendungen nahmen 2019 entsprechend um 13 Prozent auf 115,8 Mio. Euro zu (im Vorjahr 102,7 Mio. Euro). Zu den Investitionen im Rahmen des zukunftsorientierten Personalmanagements von GRENKE gehörten 2019 wieder umfassende und zielgerichtete Weiterbildungsmaßnahmen für die Mitarbeiter.

Sebastian Hirsch, Mitglied des Vorstands der GRENKE AG, betont: "Die Schadensabwicklung und Risikovorsorge betrug bei sehr gutem Neugeschäftswachstum 125,9 Mio. Euro, wodurch sich die Schadenquote insgesamt für 2019 auf 1,5 Prozent einpendelte. Zudem hat sich unser Deckungsbeitrag vor allem in den letzten Monaten des abgelaufenen Geschäftsjahres gesteigert. Nach der erfolgreichen Platzierung einer Hybridanleihe im vierten Quartal 2019, die zu einem Nettoerlös in Höhe von 73,7 Mio. Euro führte, lag die Eigenkapitalquote zum Jahresende bei 17,5 Prozent. Somit sind wir hervorragend für die Zukunft und für weiteres profitables Wachstum aufgestellt. Die Gewinnprognose für das laufende Geschäftsjahr bewegt sich in einer Spanne von 153 bis 165 Mio. Euro."

Das operative Ergebnis des Konzerns nahm 2019 um zehn Prozent auf 174,3 Mio. Euro (Vorjahr: 158,2 Mio. Euro) und der Gewinn vor Steuern um neun Prozent auf 170,7 Mio. Euro (Vorjahr: 156,6 Mio. Euro) zu. Die Steuerquote lag im abgelaufenen Geschäftsjahr bei 16,8 Prozent (Vorjahr: 16,0 Prozent).

Vor dem Hintergrund der sehr erfreulichen Geschäftsentwicklung im Jahr 2019 und der weiterhin guten Perspektiven schlagen Aufsichtsrat und Vorstand der Hauptversammlung der GRENKE AG am 19. Mai 2020 eine Dividende in Höhe von 0,88 Euro je Aktie vor. Im Vorjahr wurden je Aktie 0,80 Euro ausgeschüttet. "Unsere Aktionäre sollen an dem Erfolg von GRENKE teilhaben, das wollen wir auch mit einer steigenden Dividende unterstreichen.", so Sebastian Hirsch zur Dividende.

https://www.fixed-income.org/
(Foto:
© GRENKE)


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