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Nordex erzielt im dritten Quartal positives EBITDA und bestätigt Jahresprognose

EBITDA-Marge steigt im dritten Quartal auf 2,8 Prozent und beläuft sich bis Ende September auf minus 1,5 Prozent

Die Nordex Group (ISIN: DE000A0D6554) hat im dritten Quartal einen Umsatz von 1,7 Mrd. Euro erzielt. Auf Basis der zurückliegenden neun Monate des Geschäftsjahres 2023 stieg der Umsatz um 16 Prozent auf 4,5 Mrd. Euro (9M/2022: 3,9 Mrd. Euro). Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) verbesserte sich im dritten Quartal auf 48 Mio. Euro (3Q/2022: minus 27 Mio. Euro) und belief sich in den ersten neun Monaten 2023 auf minus 67 Mio. Euro (9M/2022: minus 200 Mio. Euro). Die EBITDA-Marge entspricht somit minus 1,5 Prozent (9M/2022: minus 5,2 Prozent).

Operative Entwicklung

In den ersten drei Quartalen 2023 belief sich der Auftragseingang im Segment Projekte auf 4,9 GW (9M/2022: 4,4 GW); dies entspricht einem Wert von 4,1 Mrd. Euro (9M/2022: 3,6 Mrd. Euro). Dabei betrug der durchschnittliche Verkaufspreis in Euro je Megawatt Leistung (ASP) 0,79 Mio. Euro/MW im dritten Quartal und ist durch den regionalen Mix beeinflusst. 63 Prozent der neuen Aufträge entfielen auf Europa, 25 Prozent auf Lateinamerika und 12 Prozent auf Nordamerika. Per Ende September 2023 verfügte die Nordex Group über einen Auftragsbestand von knapp 10,2 Mrd. Euro (9M/2022: 9,7 Mrd. Euro). Davon entfallen 6,7 Mrd. Euro (9M/2022: 6,5 Mrd. Euro) auf das Segment Projekte und 3,6 Mrd. Euro (9M/2022: 3,1 Mrd. Euro) auf das Segment Service.

Die Nordex Group steigerte ihre Turbinenproduktion leicht von 4,9 GW im Vorjahr auf 5,0 GW. Die Produktionsleistung bei den Rotorblättern betrug unverändert insgesamt 3.358 Stück (9M/2022: 3.357 Rotorblätter); davon fertigte das Unternehmen in seinen eigenen Werken 802 Rotorblätter (9M/2022: 879 Rotorblätter) und bezog von externen Zuliefern 2.556 Rotorblätter (9M/2022: 2.478 Rotorblätter).

In den ersten neun Monaten 2023 hat die Nordex Group insgesamt 1.090 Windenergieanlagen in 24 Ländern mit einer Gesamtleistung von 5,5 GW installiert (9M/2022: 791 Windenergieanlagen in 17 Ländern mit einer Gesamtleistung von 3,6 GW). Auf Europa entfielen 61 Prozent der Installationen, auf Lateinamerika 25 Prozent sowie auf Nordamerika und den Rest der Welt jeweils 7 Prozent. Aus diesen Errichtungen resultierten im Berichtszeitraum im Segment Projekte Umsatzerlöse in Höhe von 4,0 Mrd. Euro (9M/2022: 3,5 Mrd. Euro). Im Segment Service belief sich der Umsatz per Ende September auf 482 Mio. Euro (9M/2022: 398 Mio. Euro).

Finanzkennzahlen im Überblick

Die Bilanzsumme erhöhte sich zum 30. September 2023 gegenüber dem Jahresende 2022 von 4,8 Mrd. Euro auf 5,0 Mrd. Euro. Die Eigenkapitalquote belief sich zum 30. September 2023 auf 18,8 Prozent (31. Dezember 2022: 18,5 Prozent). Die Nettoliquidität betrug 344 Mio. Euro (31. Dezember 2022: 244 Mio. Euro). Die auf den Konzernumsatz bezogene Working-Capital-Quote lag stabil bei minus 10,2 Prozent (31. Dezember 2022: minus 10,2 Prozent).

José Luis Blanco, CEO der Nordex SE, sagt: „Das dritte Quartal war für die Nordex Group von einem hohen Installationsniveau geprägt. Folglich haben wir umsatz- und ergebnisseitig eine Verbesserung erzielt, da Projekte mit höherer Marge abwickelt wurden. Mit Blick auf das vierte Quartal erwarten wir ebenfalls eine hohe Intensität mit einigen kurzfristigen Herausforderungen, die sich in einer erhöhten Volatilität bei der Projektabwicklung abzeichnen kann. Daher ist eine planmäßige Ausführung wichtig, um unsere Profitabilität weiter zu steigern.“

Der vollständige Zwischenbericht zum 30. September 2023 ist nun auf der Homepage der Nordex Group im Bereich Investor Relations unter "Publikationen" verfügbar (ir.nordex-online.com). Der Konzern-Zwischenlagebericht und der verkürzte Konzernzwischenabschluss wurden keiner prüferischen Durchsicht unterzogen.

www.green-bonds.com – Die Green Bond Plattform.
Foto: © Nordex


 

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