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Nordex Group: Kapitalerhöhung bringt über 200 Mio. Euro

Rund 10,7 Mio. Aktien zu 18,90 Euro platziert, Acciona S.A. beteiligt sich an Kapitalerhöhung

Am 1. Dezember 2020 hat die Nordex SE (ISIN DE000A0D6554) rund 10,7 Mio. neue Aktien im Rahmen eines beschleunigten Buchbildungsverfahrens (Accelerated bookbuilding) unter Ausschluss der Bezugsrechte ausgegeben. Dabei erfolgte die Kapitalerhöhung im Rahmen einer internationalen Privatplatzierung ausschließlich bei institutionellen Investoren und war deutlich überzeichnet. Die neuen Aktien wurden zu einem Preis von 18,90 Euro emittiert, so dass sich ein Bruttoerlös von ca. 200 Mio. Euro ergab. Die BNP Paribas, Paris, HSBC Trinkaus & Burkhardt AG, Düsseldorf, sowie UniCredit Bank AG, München, begleiteten die Transaktion als Joint Bookrunner.

Der Mittelzufluss wird den Wachstumspfad und die strategischen Ziele der Nordex Group für 2022 weiter unterstützen, ihre Bilanz stärken und allgemeinen Unternehmenszwecken dienen. Auf Basis eines kontinuierlich starken Auftragsbestands von insgesamt 7,9 Mrd. EUR zum 30. September 2020 (in den Segmenten "Projekte" und "Service") wird erwartet, durch einen wachsenden Anteil der neuesten Produktplattform, die grundsätzlich bessere Margen aufweist, und durch die fortgesetzte Transformation der Lieferkette die Profitabilität künftig zu erhöhen. Der Ausbau der Produktionskapazitäten in Indien auf vier Gigawatt ist von zentraler Bedeutung, um die Wettbewerbsfähigkeit weiter zu steigern und die weltweit führende Marktposition der Gruppe zu stärken. Dies geht einher mit der Weiterentwicklung der Lieferkette für die sehr wettbewerbsfähige Delta4000-Turbinen, die auf eine fortlaufend hohe Nachfrage treffen und gut im Markt positioniert sind.

Diese erfolgreiche Transaktion schließt die im Jahr 2020 ergriffenen finanziellen Maßnahmen ab: Nachdem das Unternehmen im April seine Garantielinien für das Projektgeschäft verlängert hatte, sicherte es sich im August eine staatlich abgesicherte revolvierende Kreditfazilität in Höhe von 350 Mio. EUR, um das Unternehmen vor den Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf das operative Geschäft zu schützen. Von dieser Kreditfazilität wurden bereits 100 Millionen Euro zurückgezahlt. In diesem Zusammenhang hat die Nordex Group auch verbindliche Vereinbarungen zur Refinanzierung des Schuldscheindarlehens getroffen, das im April 2021 fällig wird. Darüber hinaus wirkte sich auch der Verkauf des europäischen Projektentwicklungsgeschäfts an RWE für einen Bruttobetrag von rund 400 Mio. Euro positiv aus. Damit verfügt die Nordex Group über eine mittelfristig starke Finanzstruktur.

"Wir freuen uns sehr über die Unterstützung und das Vertrauen unserer Investoren. Diese Kapitalerhöhung wird unser Unternehmen zusätzlich erheblich unterstützen, wenn wir unsere Produktionskapazitäten in Indien für unsere weltweiten Märkte erweitern und so die Wettbewerbsfähigkeit weiter erhöhen. Gleichzeitig stärken wir unsere Bilanz und ebnen so den Weg für unseren profitablen Wachstumspfad. Damit sind wir für die weitere Entwicklung des Unternehmens gut gerüstet", sagt José Luis Blanco, CEO der Nordex Group.

Die Gruppe hat über 30 GW Windenergieleistung in über 40 Märkten installiert und erzielte im Jahr 2019 einen Umsatz von etwa EUR 3,3 Mrd. Das Unternehmen beschäftigt derzeit mehr als 8.400 Mitarbeiter. Zum Fertigungsverbund gehören Werke in Deutschland, Spanien, Brasilien, den USA, Indien, Argentinien und Mexiko. Das Produktprogramm konzentriert sich auf Onshore-Turbinen der 2,4- bis 5,X-MW-Klasse, die auf die Marktanforderungen von Ländern mit begrenzten Ausbauflächen und Regionen mit begrenzten Netzkapazitäten ausgelegt sind.

www.green-bonds.com
Foto:
© Nordex Group


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