ABO Energy GmbH & Co. KGaA zahlt einen zweistelligen Millionenbetrag für Restrukturierungsberater und hat es trotzdem verkackt. Das Management hat beschlossen, die nach den Anleihebedingungen am 8.November 2026 fällige und am 9.November 2026 zahlbare Zinszahlung in Höhe von rund 3,125 Mio. Euro auf ihre nachrangige Anleihe 2024/2029 (ISIN:DE000A3829F5 / WKN:A3829F) mit einem ausstehenden Gesamtnennbetrag von 80 Mio. Euro und einem Zinssatz von 7,75% p.a. nicht zu leisten.
Die Gesellschaft befindet sich auf Grundlage eines Sanierungsgutachtens nach IDWS6 in Verhandlungen mit ihren wesentlichen Finanzierungsgläubigern über ein umfassendes Restrukturierungskonzept, das auch umfassende Sanierungsbeiträge von Anleihegläubigern, sonstigen Fremdkapitalgebern und Aktionären beinhalten würde. Um die laufenden Verhandlungen nicht zu gefährden, hat die Gesellschaft beschlossen, die Zinszahlung auszusetzen. Die Bedingungen der Anleihe sehen für die Nichtzahlung von Zinsen ausdrücklich kein Kündigungsrecht vor.
Das operative Geschäft, insbesondere Kunden, Lieferanten und Belegschaft des Unternehmens, sind von dieser Aussetzung der Zinszahlung nicht betroffen.
Die Gesellschaft wird den Kapitalmarkt und die Öffentlichkeit entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen über die weiteren Verhandlungen mit den Finanzierungsgläubigern und die weiteren Entwicklungen informieren.
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