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DF Deutsche Forfait AG: Konzernverlust im ersten Halbjahr auf -5,3 Mio. Euro reduziert

Angesichts des geringen Platzierungsvolumens der Barkapitalerhöhung weitere Kapitalmaßnahmen erforderlich

Die DF Deutsche Forfait AG (ISIN: DE000A14KN88) hat im ersten Halbjahr 2015 einen Konzernverlust von EUR -5,3 Mio. (Vorjahr: EUR -6,9 Mio.) verbucht. Dies entspricht einem Ergebnis je Aktie von EUR -0,78 (Vorjahr: EUR -1,01). Der Verlust resultiert, wie schon im ersten Quartal, aus den Restriktionen beim Neugeschäft aufgrund der aktuell noch begrenzten Kapitalressourcen. Weitere Gründe für das negative Ergebnis sind die in der Umsetzung des Restrukturierungskonzeptes gebundenen personellen Ressourcen sowie hohe Rechts- und Beratungskosten.

Im ersten Halbjahr 2015 stieg das Geschäftsvolumen um 32 % auf EUR 37,3 Mio. (Vorjahresperiode: EUR 28,2 Mio.). Das Konzern-Rohergebnis einschließlich Finanzergebnis lag mit rund EUR -1,0 Mio. auf Vorjahresniveau. Die Verwaltungskosten reduzierten sich primär aufgrund geringerer Personalkosten im Zusammenhang mit der operativen Restrukturierung und trotz weiterhin hoher Rechts- und Beratungskosten von EUR 6,0 Mio. auf EUR 5,5 Mio. Das Finanzergebnis ist mit EUR -1,2 Mio. um EUR 0,7 Mio. besser ausgefallen als im Vorjahreszeitraum (EUR -1,9 Mio.). Hier wirkte sich bereits die Zinsreduzierung im Zusammenhang mit der Änderung der Anleihebedingungen aus. Bedingt durch die aufgelaufenen Verluste weist die DF Deutsche Forfait AG zum 30. Juni 2015 ein negatives Eigenkapital in Höhe von EUR -11,3 Mio. aus (31.12.2014: EUR -5,3 Mio.).

Im Rahmen der im Juli 2015 durchgeführten Barkapitalerhöhung konnten nur 45 % der angebotenen 6,8 Mio. neuen Aktien platziert werden. Angesichts dieses unbefriedigenden Platzierungsergebnisses, das deutlich unter den Planungen der Gesellschaft und den Anforderungen des IDW S6-Gutachtens liegt, hat die Gesellschaft Gespräche mit Investoren über weitere Kapitalmaßnahmen zur Deckung der entstandenen Eigenkapital- und Liquiditätslücke aufgenommen. Diese umfassen nach derzeitigem Stand der Überlegungen der Gesellschaft und der Gespräche neben der Begebung einer Wandelanleihe, deren Emissionserlös teilweise zum Rückkauf der ausstehenden Anleihe 2013/2020 verwendet werden soll, weitere Barkapitalerhöhungen, die zum Teil im Wege einer Privatplatzierung, zum Teil im Wege eines Bezugsangebotes durchgeführt werden sollen. Der genaue Umfang der einzelnen weiteren Kapitalmaßnahmen wird in Abstimmung mit den interessierten Investoren festgelegt werden. Hierdurch verzögert sich der Abschluss des Restrukturierungskonzepts.

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