Die BOOSTER Precision Components GmbH (Anleihe; ISIN NO0012713520) hat ihren ungeprüften Konzernabschluss für das erste Halbjahr 2025 veröffentlicht.
In den ersten sechs Monaten des Jahres 2025 erzielte BOOSTER einen Umsatz von 82,6 Mio. Euro, was einem Rückgang von 6,5% gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht (H1 2024: 88,3 Mio. Euro). Trotz des Umsatzrückgangs konnte das Unternehmen seine operative Leistung erfolgreich steigern und ein EBITDA von 8,6 Mio. Euro erzielen, was einem Zuwachs von 12,3% entspricht (H1 2024: 7,7 Mio. Euro). Diese Verbesserung führte zu einer stärkeren EBITDA-Marge von 10,4% (H1 2024: 8,8%). Das EBIT des Unternehmens belief sich auf 3,9 Mio. Euro (H1 2024: 3,4 Mio. Euro). Das Konzernergebnis verbesserte sich deutlich auf −0,9 Mio. Euro (H1 2024: −2,0 Mio. Euro).
Die Bilanzsumme der BOOSTER-Gruppe belief sich zum Stichtag 30. Juni 2025 auf 98,1 Mio. Euro (31. Dezember 2024: 108,9 Mio. Euro). Das Anlagevermögen sank auf 37,7 Mio. Euro (31. Dezember 2024: 42,0 Mio. Euro) und das Umlaufvermögen auf 59,5 Mio. Euro (31. Dezember 2024: 66,3 Mio. Euro). In beiden Kategorien entspricht dies einem Rückgang von rund 10% gegenüber dem Jahresende 2024. Der Rückgang der liquiden Mittel von 13,6 Mio. Euro auf 9,3 Mio. Euro spiegelt die teilweise Tilgung der Anleihe und die damit verbundenen Zinszahlungen wider. Das Eigenkapital wurde durch das negative Konzernergebnis belastet und sank um 2,1 Mio. Euro auf 6,1 Mio. Euro (31. Dezember 2024: 8,1 Mio. Euro), woraufhin die Eigenkapitalquote auf 6,2% sank. Die Gesamtverbindlichkeiten sanken zum 30. Juni 2025 gegenüber dem Vorjahresende um 9,5 Mio. Euro auf insgesamt 85,0 Mio. Euro.
Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit verbesserte sich in den ersten sechs Monaten des Jahres 2025 deutlich auf 8,8 Mio. Euro gegenüber 5,0 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Dies ist hauptsächlich auf die EBITDA-Verbesserungen und die disziplinierten Maßnahmen zur Optimierung des Working Capitals zurückzuführen.
Robert Lackermeier, CEO von Booster Precision Components: „Obwohl das Marktumfeld in der ersten Jahreshälfte weiterhin schwierig war, konnten wir eine stabile operative Performance aufrechterhalten. In einem hart umkämpften Umfeld haben wir uns darauf konzentriert, bestehende Kundenbeziehungen zu stärken, die Effizienz zu steigern und die Grundlagen für zukünftiges Wachstum zu legen.“
Q2 2025
Der Umsatz sank im zweiten Quartal um 8,5% auf 41,1 Mio. Euro gegenüber dem Vorjahr (Q2 2024: 44,9 Mio. Euro). Das EBITDA entwickelte sich hingegen positiv und erreichte 4,9 Mio. Euro, verglichen mit 3,2 Mio. Euro im zweiten Quartal 2024. Dabei stieg die EBITDA-Marge von 7,5% auf 11,6%. Das EBIT von BOOSTER stieg um 1,5 Mio. Euro auf 2,5 Mio. Euro, was einem Wachstum von 146% gegenüber dem Vorjahresquartal entspricht.
Michael Hahnelt, CFO von Booster Precision Components: „In der ersten Jahreshälfte haben wir die Rentabilität gegenüber dem Vorjahr gesteigert und unsere Finanzverbindlichkeiten weiter reduziert. Unser starker operativer Cashflow unterstreicht die Widerstandsfähigkeit unseres Geschäftsmodells, auch unter schwierigen Rahmenbedingungen. Damit verfügen wir über eine solide Basis für die Umsetzung unserer strategischen Pläne.“
Ausblick 2025
Angesichts der Geschäftsentwicklung des Unternehmens in den ersten sechs Monaten des Jahres 2025 erwartet die Geschäftsführung von BOOSTER für 2025 einen Umsatz leicht unter Vorjahresniveau (2024: 169,3 Mio. Euro) und einen Anstieg des EBITDA um rund 20% im Jahr 2025 (2024: 13,3 Mio. Euro). Dabei nimmt sie an, dass sich die Nachfrage stabilisieren wird und die im vergangenen Jahr eingeleiteten Kostensenkungsmaßnahmen weiterhin Wirkung zeigen werden, während das Unternehmen seine Vertriebsaktivitäten intensiviert, um das Umsatzwachstum weiter zu unterstützen.
Der Konzernfinanzbericht der BOOSTER Precision Components GmbH für den Zeitraum von Januar bis Juni 2025 ist unter booster-precision.com/en/investor-relations/financial-reports.html abrufbar.
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