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Deutsche Rohstoff AG hebt Prognose für 2023 und veröffentlicht Prognose 2024

Anhebung EBITDA-Prognose 2023 um rund 5 Mio. Euro, Umsatz 2024 bis zu 190 Mio. Euro

Die Deutsche Rohstoff AG hat heute die endgültigen Konzernabschlusszahlen für 2022 veröffentlicht. Die vorläufigen Zahlen wurden dabei vollumfänglich bestätigt. In diesem Zusammenhang erhöht die Gesellschaft die Prognose für das Geschäftsjahr 2023 wie folgt:

Basisszenario 2023:
Konzernumsatz: 150 bis 170 Mio. Euro (bisher 140 bis 160 Mio. Euro)
EBITDA: 115 bis 130 Mio. Euro (bisher 110 bis 125 Mio. Euro)

Dieses Basisszenario beruht auf einem Ölpreis von 75 USD/Barrel, einem reduzierten Gaspreis von 3 USD/MMbtu (bisher 4 USD) und einem Wechselkurs Euro/USD von 1,12 für den Rest des Jahres 2023.

Für das Geschäftsjahr 2024 erwartet der Vorstand im Basisszenario (Ölpreis 75 USD/Barrel, Gaspreis 3 USD/MMbtu (bisher 4 USD); Euro/USD 1,12) folgende Zahlen für Umsatz und Ergebnis:

Basisszenario 2024:
Konzernumsatz: 170 bis 190 Mio. Euro
EBITDA: 130 bis 145 Mio. Euro

Der heute veröffentlichte Lagebericht der Gesellschaft enthält außerdem ein Szenario mit einem Ölpreis von 85 USD/Barrel für den Rest des Jahres 2023 und für 2024.

Erhöhtes Preisszenario 2023:
Konzernumsatz: 165 bis 185 Mio. Euro
EBITDA: 125 bis 140 Mio. Euro

Erhöhtes Preisszenario 2024:
Konzernumsatz: 190 bis 210 Mio. Euro
EBITDA: 155 bis 170 Mio. Euro

Der Vorstand geht davon aus, in beiden Jahren ein deutlich positives Konzernergebnis erzielen zu können. Für das Jahr 2023 wird eine Rekordproduktion von 11.000 bis 12.000 BOEPD erwartet. Im Jahr 2024 sollte die Produktion auf Basis der beschlossenen Bohrpläne um weitere 10 bis 15% steigen.

Basis für das Produktionswachstum sind die Investitionen in den Jahren 2023 und 2024 von rund 200 Mio. Euro, von denen 40 Mio. Euro Ende April 2023 bereits investiert sind.

Vorstand und Aufsichtsrat schlagen außerdem der Hauptversammlung, die am 29. Juni in Mannheim stattfinden wird, vor, eine Dividende in Höhe von insgesamt 1,30 Euro pro Aktie (Vorjahr: 0,60 Euro) für das Geschäftsjahr 2022 auszuschütten.

Zur Definition des Begriffs EBITDA verweisen wir auf die Homepage der Deutsche Rohstoff AG unter www.rohstoff.de/apm/.

Der Deutsche Rohstoff Konzern erzielte im Geschäftsjahr 2022 einen Umsatz in Höhe von 165,4 Mio. Euro (Vorjahr: 73,3 Mio. Euro), ein EBITDA von 139,1 Mio. Euro (Vorjahr: 66,1 Mio. Euro) und ein Konzernergebnis von 66,2 Mio. Euro (Vorjahr: 26,4 Mio. Euro; alle Zahlen nach HGB und geprüft), was unter Berücksichtigung von Minderheiten einem Ergebnis pro Aktie von 12,15 Euro entspricht.

Eine erstmalig erstellte Vergleichsrechnung nach International Financial Reporting Standards (IFRS) zeigt für das Geschäftsjahr einen IFRS-Umsatz von 217,8 Mio. Euro (+32% vs. HGB), ein IFRS-EBITDA von 150,2 Mio. Euro (+8% vs. HGB) und ein IFRS-Konzernergebnis von 78,7 Mio. Euro (+19% vs. HGB). Eine detaillierte Darstellung der Effekte, die zu diesen Ergebnissen geführt haben, findet sich im Konzernlagebericht für 2022.

Das Eigenkapital des Konzerns stieg aufgrund des hohen positiven Konzernergebnisses auf 132,4 Mio. Euro (Vorjahr: 80,1 Mio. Euro) und die Eigenkapitalquote auf 37,8% (Vorjahr: 30,2%). Auch die Liquiditätslage hat sich deutlich positiv entwickelt. Die liquiden Mittel (Barmittel und Wertpapiere des Umlaufvermögens) wuchsen auf 54,2 Mio. Euro (Vorjahr: 23,5 Mio. Euro), der operative Cashflow auf 142,7 Mio. Euro (Vorjahr: 51,8 Mio. Euro) und der Free Cashflow auf 70,6 Mio. Euro (Vorjahr: 22,5 Mio. Euro).

Die Bilanzsumme erhöhte sich auf 350,3 Mio. Euro (Vorjahr: 265,0 Mio. Euro) insbesondere durch Investitionen in Öl- und Gasaktivitäten in den USA. Der Cash Flow aus der Investitionstätigkeit lag bei 72,2 Mio. Euro.

Der Geschäftsbericht für das Geschäftsjahr 2022 der Deutsche Rohstoff Gruppe ist auf der Homepage der Gesellschaft unter www.rohstoff.de abrufbar.

Der Start in das Geschäftsjahr 2023 verlief sehr positiv. Die erhöhte Prognose 2023, die von einem geringeren Gaspreis ausgeht, unterstreicht die gute operative Entwicklung aller Bohrprojekte und die optimale Entwicklungsperspektive der Gesellschaft. Der Quartalsbericht für das erste Quartal 2023 wird in der zweiten Maiwoche (KW 19) veröffentlicht werden.

Für das Jahr 2023 wird eine Tagesproduktion von rund 11.000 bis 12.000 BOE erwartet. Während etwas über die Hälfte der Volumen Öl repräsentiert, werden bei einem Preis von 75 USD rund 80% des Umsatzes aus Ölverkäufen erwirtschaftet. Weitere 10% stammen aus Gasverkäufen sowie 10% aus Natural Gas Liquids, deren Preis bei rund 35% bis 40% des Ölpreises je BOE liegt.

2023 wird erneut ein Jahr mit hohen Investitionen sein. Aufgrund der Investitionen der vergangenen Jahre wird der Umsatz von 73,4 Mio. Euro im Jahr 2021 auf bis zu 175 Mio. Euro im Jahr 2023 steigen. Gleichzeitig konnte die Nettoverschuldung (Anleihe- und Bankverbindlichkeiten abzüglich liquide Mittel) im Konzern halbiert werden. Ende 2021 lag sie noch bei 93,9,6 Mio. Euro, während sie bis Ende 2022 auf 55,6 Mio. Euro zurückging. Das Verhältnis von Nettoverschuldung zu EBITDA sank damit auf 0,4 zum Jahresende 2022.

Das Investitionsbudget für die geplanten Bohrungen in Wyoming und Utah, das der Prognose zugrunde liegt, beläuft sich auf voraussichtlich 200 Mio. Euro. Rund 110 bis 120 Mio. Euro entfallen auf das Jahr 2023, bis Mitte April waren 40 Mio. Euro bereits investiert. In dem Joint Venture mit Occidental Petroleum werden 2023 und 2024 rund 100 Mio. Euro investiert, weitere rund 90 Mio. Euro für Bohrungen bei Cub Creek Energy und 10 Mio. Euro in Utah. Für Cub Creek Energy geht das Management über das bereits laufende Programm mit 3 Bohrungen vom Lost Springs Pad hinaus nun von weiteren 8 Brutto-Bohrungen (7 Nettobohrungen) in der zweiten Jahreshälfte 2023 und der ersten Jahreshälfte 2024 aus. Je nach Entwicklung der Ölpreise können die Investitionen jederzeit deutlich zurückgefahren werden.

Die Finanzierung der Investitionen 2023 und 2024 in Höhe von 200 Mio. Euro verteilt sich über die einzelnen Quartale und wird im Wesentlichen aus dem laufenden Cash Flow und den bestehenden liquiden Mitteln in Höhe von 54,2 Mio. Euro getätigt. Der operative Cash Flow liegt bei einem prognostizierten EBITDA 2023 und 2024 von rund 260 Mio. Euro deutlich oberhalb der Investitionen. Darüber hinaus können für die Finanzierung von Investitionsspitzen im Rahmen der Fertigstellung größerer Bohrplätze die weitgehend ungenutzten Kreditlinien mit einem Volumen von 80 Mio. USD in den US-Tochterunternehmen verwendet werden.

Der Vorstand der Deutsche Rohstoff AG wird am Donnerstag, den 27. April 2023 um 15:00 Uhr, einen Web Call zu den Ergebnissen des Geschäftsjahres 2022 durchführen. Interessierte Anleger können sich hier oder auf der Homepage der Gesellschaft unter www.rohstoff.de für den Call anmelden.

www.fixed-income.org
Foto: © Deutsche Rohstoff AG


 

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