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EVN erzielt wesentliche Fortschritte bei der Umsetzung ihrer Batteriespeicherstrategie

© EVN AG

Die EVN hat bereits in kurzer Zeit wesent­liche Fort­schritte bei der Um­setzung ihrer im Dezem­ber 2025 als Bestand­teil der Strategie 2030 vorge­stellten Batterie­speicher­strate­gie erzielt. Diese hat den Aufbau einer Batterie­speicher­kapa­zität von insgesamt 300 MW bis 2030 sowie die Erschlies­sung zusätzlicher Geschäfts­poten­ziale durch das Flexibilitätsmanagement der eigenen erneuerbaren Stromerzeugung zum Ziel.

In Probishtip, Nordmazedonien, nahm die EVN kürzlich das derzeit größte Batteriespeichersystem des Landes in Betrieb und setzte damit einen wichtigen Meilenstein. Mit einer installierten Leistung von 10 MW und einer Speicherkapazität von 20 MWh ist es zugleich das bislang größte Batteriespeicherprojekt der EVN. Die Entwicklung des Standorts ist damit jedoch noch nicht abgeschlossen. In einer nächsten Ausbaustufe soll die Speicherkapazität auf 40 MWh verdoppelt werden. Das Projekt unterstreicht die ambitionierten Ausbaupläne der EVN und ihre Rolle als Vorreiter bei innovativen Energiespeicherlösungen in ihren Kernmärkten.

Mit der Inbetriebnahme des Speichers in Nordmazedonien erhöhte sich die Großbatteriekapazität der EVN auf insgesamt 22 MW. Gleichzeitig wird der Ausbau auch in Niederösterreich konsequent fortgesetzt: An den bestehenden Kraftwerksstandorten Theiß und Dürnrohr werden Großbatteriespeicher mit einer Leistung von 70 MW bzw. 16 MW errichtet. Im Einklang mit der Strategie, bestehende Kraftwerksstandorte zu modernen und multifunktionalen Energy Hubs weiterzuentwickeln, werden auch Co-Location-Speicher an Standorten bestehender Photovoltaik- oder Windparks errichtet. Ein solcher Speicher ist bereits im Super-Hybrid-Park in Trumau in Betrieb und verfügt über eine Leistung von 3,4 MW.

Durch die temporäre Speicherung von Stromüberschüssen kann die erzeugte Energie zeitlich optimiert am Day-Ahead- oder Intraday-Markt vermarktet werden. Dadurch steigert die EVN die Wertschöpfung aus ihrer eigenen Stromerzeugung und etabliert den Betrieb von Großbatteriespeichern als eigenständiges, wirtschaftlich attraktives Geschäftsmodell. Gleichzeitig leistet das Flexibilitätsmanagement einen wesentlichen Beitrag zur Netzstabilität.

Die für das Flexibilitätsmanagement eingesetzte Software wurde konzernintern entwickelt und stammt von der CyberGrid, einem auf Energiemanagementlösungen spezialisierten Unternehmen, das die EVN vor einigen Jahren als Start-Up übernommen und erfolgreich in die Gruppe integriert hat. Die Kombination aus eigener Speicherinfrastruktur und proprietärer Software ermöglicht es der EVN, Wertschöpfungspotenziale entlang der gesamten Flexibilitätskette zu erschließen und ihre Position im zunehmend dezentralen Energiemarkt weiter zu stärken.

Im Rahmen der Strategie 2030 investiert die EVN jährlich 1 Mrd. Euro in die Transformation des Energiesystems. Der Ausbau von Speichertechnologien bildet dabei einen integralen Bestandteil und unterstützt den kontinuierlichen Ausbau sowie die weitere Flexibilisierung der erneuerbaren Stromerzeugung. Weitere Investitionsschwerpunkte der EVN liegen insbesondere in der Erweiterung und Digitalisierung der Netzinfrastruktur sowie im Ausbau der E‑Ladeinfrastruktur.

Mit den bisher erreichten Fortschritten befindet sich die EVN auf einem guten Weg, ihre Ausbauziele im Bereich der Batteriespeicherung planmäßig umzusetzen und gleichzeitig neue Ertragspotenziale zu erschließen.

www.green-bonds.com – Die Green Bond-Plattform.


 

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