Auf Basis einer starken Kundendynamik im ersten Halbjahr hat die DWS ihr Langfrist-Nettomittelaufkommen gesteigert und neue Höchststände bei den gesamten Nettomittelzuflüssen in den ersten sechs Monaten sowie beim verwalteten Vermögen erreicht. Mit einem guten Finanzergebnis im zweiten Quartal erzielte die DWS ihr bislang stärkstes Finanzergebnis für ein erstes Halbjahr. Höhere Managementgebühren und Gesamterträge bei stabilen Kosten führten im Vergleich zum ersten Halbjahr 2025 zu einem höheren Vorsteuergewinn und Konzernergebnis sowie zu einer verbesserten Aufwand-Ertrag-Relation.
Nettomittelzuflüsse in Q2 2026 beim langfristig verwalteten Vermögen (ohne Cash-Produkte und Advisory Services) in Höhe von 11,6 Mrd. Euro resultierten in Nettomittelzuflüssen von 18,2 Mrd. Euro im ersten Halbjahr 2026. Einschließlich Cash-Produkte und Advisory Services belief sich das Nettomittelaufkommen insgesamt auf 24,8 Mrd. Euro in Q2 2026 bzw. auf 35,8 Mrd. Euro in H1 2026 – ein neuer Rekord für die DWS für ein erstes Halbjahr.
Erträge in Q2 2026 bei 773 Mio. Euro (Q1 2026: 821 Mio. Euro), im Quartalsvergleich um 6% gesunken, dies spiegelt wie erwartet den Timing-Effekt einer in Q1 verbuchten Performancegebühr im Infrastruktur-Bereich wider; in H1 im Jahresvergleich 6% höher.
Kosten in Q2 2026 bei 468 Mio. Euro (Q1 2026: 444 Mio. Euro), 5% höher als im Vorquartal, hauptsächlich getrieben durch höhere wachstumsbezogene Ausgaben sowie durch den Anstieg des DWS-Aktienkurses, während der Personalaufwand reduziert wurde; in H1 im Jahresvergleich stabil.
Vorsteuergewinn in Q2 2026 bei 305 Mio. Euro (Q1 2026: 377 Mio. Euro), 19% niedriger; in H1 im Jahresvergleich 16% höher.
Konzernergebnis (den DWS Group-Aktionären zurechenbar) in Q2 2026 bei 237 Mio. Euro (Q1 2026: 264 Mio. Euro), 10% niedriger; in H1 im Jahresvergleich 21% höher.
Aufwand-Ertrag-Relation (CIR) in Q2 2026 bei 60,5% (Q1 2026: 54,1%); in H1 im Jahresvergleich 3,5 Prozentpunkte niedriger bei 57,2% – im Einklang mit der Erwartung der DWS für 2026.
Gesamtes verwaltetes Vermögen in Q2 2026 auf den neuen Höchststand von Euro 1.190 Mrd. gestiegen (Q1 2026: Euro 1.093 Mrd.; Q4 2025: Euro 1.085 Mrd.); langfristig verwaltetes Vermögen bei Euro 1.049 Mrd., gegenüber Vorquartal um Euro 82 Mrd. gestiegen, im Vergleich zum Jahresende 2025 Euro 86 Mrd. höher.
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