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Energiekontor passt Ergebnisprognose für Geschäftsjahr 2026 an

© Pixabay

Der Vorstand der Energie­kontor AG passt die Ergebnis­prog­nose für das Ge­schäfts­jahr 2026 an. Statt eines Konzern-EBT in einer Band­breite von bislang 40 bis 60 Mio. Euro erwartet der Vorstand nunmehr ein Konzern-EBT in einer Bandbreite von fünf bis zehn Mio. Euro. Grund für die kurzfristige Prognose­än­derung sind deutlich spätere Netz­anschluss­termine mehrerer schottischer Wind­park­projekte und daraus resul­tierende Aus­wirkungen auf bisher für das Geschäftsjahr 2026 vorgesehene ergebnis­relevante Projekt­verkäufe.

Entgegen der im Halbjahresfinanzbericht 2026 bestätigten Ergebnisprognose haben sich im Nachgang zu dessen Veröffentlichung neue Entwicklungen bei den Netzanschlussterminen mehrerer schottischer Windparkprojekte ergeben. Infolge der nun deutlich späteren Netzanschlusstermine ist aus heutiger Sicht nicht mehr davon auszugehen, dass die ursprünglich geplanten Ergebnisbeiträge aus den vorgesehenen Projektverkäufen im Geschäftsjahr 2026 realisiert werden können. Ob gegebenenfalls noch Ergebnisbeiträge in geringerem Umfang generiert werden können, ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht absehbar. Aktuell ist eher von einer Ergebnisverschiebung ins nächste Geschäftsjahr auszugehen.

Demnach verschieben sich die bislang für 2029 vorgesehenen Netzanschlusstermine für drei schottische Windparkprojekte auf 2031. Ursache hierfür ist ein laufendes Rechtsverfahren gegen die an den Netzbetreiber (Scottish Power Transmission) erteilte Genehmigung für den Bau einer für den Netzanschluss erforderlichen Überlandleitung, an die insgesamt rund 1,4 Gigawatt Projektkapazität angeschlossen werden sollen. Aufgrund des laufenden Verfahrens können die erforderlichen Arbeiten an der Netzinfrastruktur bis zur abschließenden gerichtlichen Klärung nicht wie vorgesehen fortgeführt werden. Mit einer abschließenden gerichtlichen Klärung wird nach Angaben des Netzbetreibers im ersten Halbjahr 2027 gerechnet. Zwei der drei von der Verzögerung betroffenen Projekte waren zentraler Bestandteil der Ergebnisprognose für das Geschäftsjahr 2026 und befinden sich aktuell im Verkaufsprozess.

Die im Rahmen der laufenden NESO-Grid-Reform noch ausstehenden Netzanschlussangebote für die weitere britische Projektpipeline werden weiterhin bis Mitte September 2026 erwartet. Energiekontor erwartet, dass die geänderten Netzanschlusstermine der drei schottischen Windparkprojekte darin bestätigt werden.

Die Zusammensetzung des Konzern-EBT entspricht der Darstellung auf Seite 53 des Geschäftsberichts 2025 der Energiekontor AG. Dieser ist auf der Internetseite der Gesellschaft abrufbar.

www.green-bonds.com – Die Green Bond-Plattform.

 

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