YAML | Example "3col_advanced"
Anzeige

Anzeige
Anzeige
Anzeige

Deutsche Rohstoff AG: EBITDA steigt im 1. Halbjahr 2026 auf 205 Mio. Euro

Positiver Free Cashflow von 42,5 Mio. Euro trotz Investitionen von 143 Mio. Euro

© Deutsche Rohstoff AG

Die Deutsche Roh­stoff AG hat im ersten Halbjahr 2026 Umsatz, EBITDA und Perioden­über­schuss deutlich gesteigert. Wesent­liche Treiber waren die Teil­ver­äußerung der Betei­ligung an Almonty Industries (vgl. Meldungen vom 1. April 2026 und 22. Juli 2026), höhere Ölpreise und die zunehmende Skalierung des Bohr­pro­gramms in Wyoming.

„Für das Gesamtjahr erwarten wir ein EBITDA von bis zu 400 Mio. Euro. Im ersten Halbjahr haben wir die optimalen Voraussetzungen für eine weiterhin positive Entwicklung geschaffen. Mit unserem Investitionsprogramm von über 300 Mio. Euro im Jahr 2026 werden wir im 2. Halbjahr einen massiven Sprung der Fördermengen auf rund 25.000 BOE pro Tag erleben. Dieser Anstieg bildet, zusammen mit unserer hohen Liquidität und der starken operativen Entwicklung, die Basis für weiteres Wachstum und nachhaltig hohe Profitabilität“, sagt Jan-Philipp Weitz, CEO der Deutsche Rohstoff AG.

Finanzielle Entwicklung

Der Konzern erzielte im ersten Halbjahr 2026 Umsatzerlöse von 110,0 Mio. Euro (Vorjahr: 102,3 Mio. Euro). Der durchschnittlich realisierte Ölpreis stieg um 18% auf 78,4 USD je Barrel. Unterstützend wirkte der höhere Ölanteil an der Gesamtproduktion von 66% (Vorjahr: 64%). Gegenläufig wirkten der schwächere US-Dollar (-7%) sowie Verluste in Höhe von rund 5 Mio. Euro aus Ölpreissicherungsgeschäften, die mehrheitlich noch vor dem starken Anstieg der Rohölpreise ab Anfang März abgeschlossen worden waren.

Bis zum 30. Juni 2026 realisierte die Deutsche Rohstoff aus Teilveräußerungen von 11,6 Mio. Almonty-Aktien einen Gewinn vor Steuern von rund 128 Mio. Euro. Insgesamt wurden 2026 14,3 Mio. Aktien von Almonty veräußert, 2,7 Mio. Aktien davon erst nach dem 30. Juni 2026. Das EBITDA erhöhte sich auf 205,2 Mio. Euro (Vorjahr: 70,5 Mio. Euro) und das Konzernergebnis stieg auf 134,7 Mio. Euro (Vorjahr: 15,5 Mio. Euro). Das Ergebnis ist durch außerplanmäßige Abschreibungen auf ältere Bohrungen in Colorado in Höhe von rund 15 Mio. Euro belastet. Ohne den Ergebnisbeitrag aus dem Metallgeschäft und außerplanmäßige Abschreibungen erhöhte sich das Ergebnis aus Öl und Gas um 47% auf 23,2 Mio. Euro.

Der operative Cashflow belief sich auf 70,0 Mio. Euro. Die Investitionen in neue Bohrungen und Infrastruktur beliefen sich auf rund 126 Mio. Euro und für Landkäufe wurden gut 17 Mio. Euro investiert. Der Free Cashflow war mit 42,5 Mio. Euro deutlich positiv. Die liquiden Mittel einschließlich Wertpapieren erhöhten sich auf 133,2 Mio. Euro (31. Dezember 2025: 69,3 Mio. Euro).

Das Eigenkapital stieg auf 352,2 Mio. Euro (31. Dezember 2025: 220,4 Mio. Euro), die Eigenkapitalquote von 38,1% auf 44,7%. Der Verschuldungsgrad, gemessen als Verhältnis von Financial Net Debt zum EBITDA der vergangenen zwölf Monate, lag bei 0,4.

Der Materialaufwand stieg auf 22,7 Mio. Euro (Vorjahr: 19,3 Mio. Euro) was auch auf höhere Workover-Kosten für ältere Bohrungen in Colorado zurückzuführen war. Je Barrel lagen die Betriebskosten im Vergleich zum Gesamtjahr 2025 auf einem leicht höheren Niveau von 10,83 USD/BOE (Vorjahr: 9,90 USD/BOE). Die planmäßigen Abschreibungen für Öl- und Gasförderanlagen sanken auf 16,21 USD/BOE (Vorjahr: 17,01 USD/BOE).

Operative Entwicklung

Die US-Tochtergesellschaften produzierten im ersten Halbjahr durchschnittlich 13.501 BOEPD und damit annähernd auf dem Vorjahresniveau von 13.659 BOEPD. Insgesamt belief sich die Produktion auf 2,44 Mio. BOE (Vorjahr: 2,47 Mio. BOE). 1.622.719 Barrel entfielen auf Erdöl (Vorjahr: 1.575.509 Barrel), der Rest auf Erdgas und Kondensate. Alle Mengenangaben entsprechen dem Nettoanteil des Konzerns. Zum Stichtag produzierte der Konzern aus 236 Bohrungen.

Die Ausweitung des Bohrprogramms spiegelte sich im Jahresverlauf zunehmend in der Produktionsentwicklung wider. Nach einer durchschnittlichen Tagesproduktion von 12.322 BOEPD im ersten Quartal erhöhte sich diese im zweiten Quartal auf 14.803 BOEPD. Im Mai waren insgesamt sechs Bohrungen aus dem neuen Bohrprogramm in Produktion genommen worden und trugen entsprechend zeitanteilig zur Gesamtförderung bei.

Die neuen Bohrungen produzieren deutlich über den Erwartungen und bestätigen damit die Wirksamkeit des weiterentwickelten Completion Designs. Die ersten vier Niobrara-Bohrungen auf dem Dillon/Billings Pad erreichten bereits drei Wochen nach Produktionsbeginn eine Gesamtförderung von rund 6.000 Barrel Öl pro Tag. Bis zur Aufstellung des Abschlusses wurden weitere Bohrungen in Produktion genommen, deren Fördermengen den positiven Trend bestätigen. Für das zweite Halbjahr erwartet der Vorstand eine durchschnittliche Tagesproduktion zwischen 24.000 und 26.000 BOEPD.

Aufgrund der positiven Produktionsentwicklung und des anhaltend attraktiven Ölpreisumfelds hat die Deutsche Rohstoff AG das Bohrprogramm Anfang August um sechs auf insgesamt 32 Bruttobohrungen erweitert. Im Basisszenario erwartet der Vorstand für 2026 einen Umsatz von 300 bis 320 Mio. Euro und ein EBITDA von 380 bis 400 Mio. Euro. Die Prognose sieht zudem eine durchschnittliche Jahresproduktion von 18.500 bis 20.000 BOEPD und Investitionen von 310 bis 330 Mio. Euro vor. Zum 31. Juli 2026 hatte die Deutsche Rohstoff AG zudem gut 1,9 Mio. Barrel Öl zu einem Mindestpreis von 72,30 USD je Barrel sowie 1,4 Mio. MMBtu Erdgas zu einem Preis von 3,80 USD je MMBtu abgesichert.

Der Halbjahresbericht der Deutsche Rohstoff AG kann ab sofort auf der Homepage der Gesellschaft unter www.rohstoff.de abgerufen werden.

Zur Definition des Begriffs EBITDA verweisen wir auf die Homepage der Deutsche Rohstoff AG unter rohstoff.de/apm/.

www.fixed-income.org

 

Unternehmens-News
Die JDC Group AG setzt ihren erfolg­reichen Kurs auch im zweiten Quartal fort und zeigt mit den heute ver­öffent­lichten Zahlen des ersten Halbjahres…
Weiterlesen
Unternehmens-News

Vorläufige Halbjahreszahlen 2026 aufgrund weiterhin hoher Anlaufverluste in Litauen und Nachfrageschwäche unter Vorjahr

Die Geschäfts­füh­rung der Homann Holz­werk­stoffe GmbH hat heute ent­schieden, aufgrund schwächer als erwarteter Halb­jahres­zahlen ihre…
Weiterlesen
Unternehmens-News
Der Vorstand der Energie­kontor AG passt die Ergebnis­prog­nose für das Ge­schäfts­jahr 2026 an. Statt eines Konzern-EBT in einer Band­breite von…
Weiterlesen
Unternehmens-News

Prognose 2026 unverändert: Konzernergebnis zwischen 74 und 86 Mio. Euro; Leasingneugeschäft im unteren Bereich von 3,4 und 3,6 Mrd. Euro erwartet

Die grenke AG, Spezia­list für Small-Ticket-Leasing, erreichte im ersten Halbjahr des Geschäfts­jahres 2026 ein Konzern­ergebnis von 32,6 Mio. Euro…
Weiterlesen
Unternehmens-News
Die im General Stan­dard gelistete Energie­kontor AG, einer der füh­renden deutschen Projekt­ent­wickler und Betreiber von Wind- und Solar­parks mit…
Weiterlesen
Unternehmens-News
Die Multitude AG, ein börsen­notier­tes europä­isches FinTech-Unter­nehmen, das digitale Kredit- und Online-Banking-Dienst­leistungen für…
Weiterlesen
Unternehmens-News
Die Nordex Group hat von der EFG Energy Farming Gruppe Aufträge über die Lieferung und Errichtung von insge­samt zwölf Wind­energie­anlagen für…
Weiterlesen
Unternehmens-News

Zahlreiche Verkäufe im ersten Halbjahr ebnen den Weg, Ausblick für das Geschäftsjahr 2026 bestätigt

Die PNE AG hat im ersten Halb­jahr 2026 trotz heraus­for­dernder Rahmen­be­din­gungen wichtige Meilen­steine erreicht. Insge­samt ver­äußerte das…
Weiterlesen
Unternehmens-News

SINGULUS TECHNOLOGIES übernimmt die Geschäftsaktivitäten der vormaligen MASS GmbH

Die SINGULUS TECHNO­LOGIES AG hat das erste Halbjahr 2026 mit einer ver­besserten Geschäfts­ent­wicklung abge­schlossen. Umsatz, Ergebnis und…
Weiterlesen
Unternehmens-News
Modestas Sudnius, CEO der Eleving Group, sagte im Rahmen des gestrigen Conference Calls, dass eine Refinan­zierung der 13,00%-Anleihe 23/28 (WKN…
Weiterlesen
Anzeige

Neue Ausgabe jetzt online!