Die JDC Group AG setzt ihren erfolgreichen Kurs auch im zweiten Quartal fort und zeigt mit den heute veröffentlichten Zahlen des ersten Halbjahres 2026 erneut einen zweistelligen Anstieg von Umsatz und Gewinn:
Der Konzernumsatz stieg im zweiten Quartal 2026 um 16,9% (bereinigt: 25,5%) auf 68,6 Mio. Euro (Q2 2024: 58,7 Mio. Euro). Dadurch erhöhte sich der Umsatz im ersten Halbjahr 2026 um 18,7% (bereinigt: 22,8%) auf 143,5 Mio. Euro. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) der Gruppe verbesserte sich im Quartalsvergleich um 82,5% (bereinigt: >100%) auf 6,4 Mio. Euro (Q2 2025: 3,5 Mio. Euro) und das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) um mehr als 100% auf 4,6 Mio. Euro (1. HJ. 2025: 1,9 Mio. Euro). Auf Halbjahressicht haben sich das EBITDA um 69,8% auf 14,5 Mio. Euro (bereinigt: 82,7%) und das EBIT auf 11,1 Mio. Euro mehr als verdoppelt.
Hintergrund der Bereinigungen des Vorjahres sind im Jahr 2026 bislang nicht vorgenommene Abgrenzungen der erwarteten Performance Fee im Investment Bereich. Im ersten Halbjahr 2025 hatte die Gesellschaft im ersten Halbjahr 4 Mio. Euro erwartete Performance Fee als Umsatz und die darauf entfallenden 0,6 Mio. Euro EBITDA abgegrenzt, die dann auch mehr als erreicht wurden. Aufgrund des volatilen Börsenumfelds und der geopolitischen Unsicherheiten hat sich der Vorstand im Jahr 2026 jedoch gegen eine unterjährige Abgrenzung entschieden, auch wenn in diesem Jahr auf Basis der heutigen Kenntnis wieder siebenstellige Performance Fees erwartet werden. Um die Zahlen sinnvoll vergleichen zu können berichten wir das Vorjahr deshalb pro forma.
Der Geschäftsbereich Advisortech steigerte seinen Umsatz im zweiten Quartal um 19,9% (bereinigt: 30,7%) auf 58,3 Mio. Euro (Vorjahr: 48,6 Mio. Euro, bereinigt 44,6 Mio. Euro). Der Umsatz stieg damit im ersten Halbjahr 2026 um 21,2% (bereinigt: 26,1%) auf 124,2 Mio. Euro (1. HJ 2025: 102,5 Mio. Euro, bereinigt 98,5 Mio. Euro).
Im Quartalsvergleich erhöhte sich das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) deutlich auf 5,9 Mio. Euro (Q2 2025: 3,0 Mio. Euro, bereinigt: 2,4 Mio. Euro). Im ersten Halbjahr stieg das EBITDA von zuvor 8,0 Mio. Euro (bereinigt: 7,4 Mio. Euro) auf nunmehr 14,1 Mio. Euro. Dies entspricht einem Anstieg von 76,4% (bereinigt: 90,8%).
Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) lag im zweiten Quartal deutlich verbessert bei 4,7 Mio. Euro nach 1,8 Mio. Euro (bereinigt: 1,2 Mio. Euro) im Vorjahr. Damit verdoppelte sich das EBIT im ersten Halbjahr 2026 auf 11,7 Mio. Euro (1. HJ 2025: 5,7 Mio. Euro, bereinigt: 5,1 Mio. Euro)).
Im Geschäftsbereich Advisory stiegen die Umsatzerlöse im Quartalsvergleich um 9,4% auf 14,4 Mio. Euro (Q2 2025: 13,1 Mio. Euro) und damit im ersten Halbjahr 2026 um 8,0% auf 28,8 Mio. Euro (1. HJ 2025: 26,7 Mio. Euro). Im zweiten Quartal stieg das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) von 1,3 Mio. Euro im Vorjahr um 11,9% auf 1,5 Mio. Euro. Damit ist das EBITDA im ersten Halbjahr 2026 um 6,3% auf 2,7 Mio. Euro gestiegen (1. HJ 2025: 2,5 Mio. Euro). Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) erhöhte sich um 11,5% von 1,0 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum auf 1,1 Mio. Euro. Im ersten Halbjahr 2026 liegt das EBIT damit bei 1,9 Mio. Euro und somit 3,9% über dem Halbjahreswert des Vorjahres von 1,8 Mio. Euro.
Dies spiegelt sich auch im Ergebnis wider: Das Konzernergebnis der Gruppe stieg im zweiten Quartal um 59,0% auf 1,9 Mio. Euro (Vorjahr: 1,2 Mio. Euro) und im ersten Halbjahr um 31,7% auf 5,2 Mio. Euro (Vorjahr: 4,0 Mio. Euro).
„Im Neugeschäft spüren wir immer noch das schlechte wirtschaftliche Umfeld in Deutschland, welches in einer Kaufzurückhaltung der Menschen in Bezug auf Altersvorsorgeprodukte mündet.“ erklärt Ralph Konrad, CFO der JDC Group AG. „Umso schöner ist es, dass wir diese Schwäche im Plattform-Neugeschäft durch erhöhte wiederkehrende Erlöse mehr als kompensieren können. Zusammen mit der guten Entwicklung der FMK konnten wir erneut ein überzeugendes Quartal und ein sehr gutes erstes Halbjahr zeigen.“
„Für das Neugeschäft erwarten wir spätestens im vierten Quartal mehr Dynamik: Denn mit der Einführung des Altersvorsorgedepots ab 1. Januar 2027 können künftig renditeorientierte Kapitalanlagen wie Fonds und ETFs stärker für die private Altersvorsorge genutzt werden. Diese wird dadurch attraktiver, kostengünstiger und für breitere Bevölkerungsschichten zugänglich. Um sich frühzeitig Marktanteile zu sichern, erwarten wir ab September intensive Marketing- und Vertriebsmaßnahmen von Versicherungs- und Fondsgesellschaften, die direkt zunächst unserer Tochter FMK, wegen der größeren Aufmerksamkeit im Verbrauchermarkt dann aber auch allen anderen Vertriebskanälen zu Gute kommen werden,” ergänzt Dr. Sebastian Grabmaier, CEO der JDC Group AG. “Das gibt uns Rückenwind im Jahresendgeschäft, um unsere ambitionierte Jahresplanung und Guidance zu erreichen.”
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