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Deutsche Rohstoff AG: Umsatz im 3. Quartal 150,1 Mio. Euro (Vorjahr: 171,6 Mio. Euro)

EBITDA von 101,7 Mio. Euro (Vorjahr: 122,2 Mio. Euro), Umsatz und EBITDA 2025 am oberen Rand der Spanne erwartet

Jan-Philipp Weitz, CEO © Deutsche Rohstoff AG

Jan-Philipp Weitz, CEO, sagte: „Die Deutsche Rohstoff AG blickt auf ein starkes drittes Quartal und erfolgreiche neun Monate 2025 zurück. Mit bisher sehr guten Ergebnissen aus dem Bohr­programm 2025 und stabilen Förder­mengen aus über 220 Bohrungen stärken wir unseren Wachs­tums­pfad nachhaltig. Durch die kürzlich platzierte Anleihe über 50 Mio. Euro schaffen wir weitere Flexibilität, reduzieren unsere Kreditlinien in den USA und sind bereit Chancen zu nutzen. Für das laufende Jahr erwarten wir Umsatz und EBITDA am oberen Ende unserer Prognose­spanne von 170 bis 190 Mio. Euro für Umsatz und 115 bis 135 Mio. Euro für EBITDA.“

Finanzielle Entwicklung
Der Konzern hat in den ersten neun Monaten einen Umsatz in Höhe von 150,1 Mio. Euro generiert (Vorjahr: 171,6 Mio. Euro) und konnte sich damit im aktuellen Umfeld niedrigerer Ölpreise und einem schwächeren US-Dollar sehr gut behaupten. Obwohl bis Ende September 2025 nur vier neue Bohrungen in die Produktion genommen wurden (Vorjahr: 18 neue Bohrungen, davon 8 Bohrungen als Betriebsführer und 10 Bohrungen in einer Minderheitsbeteiligung („Non-Op“)), lag die produzierte Ölmenge leicht über dem Vorjahreswert, aufgrund der hohen Basis von mittlerweile 220 Bohrungen und der starken Produktion der jüngsten Bohrungen auf dem Chinook-Pad, die seit Ende Juni fördern. Der Umsatzrückgang zum Vorjahr von 12,5% begründet sich vor allem durch den gesunkenen realisierten Ölpreis (-10,8%) und den schwächeren Wechselkurs (-3,2%). Teilweise kompensiert wurde der Rückgang durch höhere Ölmengen bzw. den gestiegenen Ölanteil an der Produktion (+5%P) und den höheren realisierten Gaspreis (+58%).

Das EBITDA lag nach 9 Monaten bei 101,7 Mio. Euro (Vorjahr: 122,2 Mio. Euro) und war in Höhe von rund 6 Mio. Euro belastet, insbesondere durch Wechselkursveränderungen, Vorlaufkosten des Bohrprogramms auf den westlichen Flächen des Powder River Basin und die aktuell laufende Überarbeitung des größten Bohrplatz in Colorado. Der Konzernüberschuss belief sich auf 22,0 Mio. Euro (Vorjahr: 36,2 Mio. Euro).

Der operative Cash Flow lag mit 118,8 Mio. Euro auf Vorjahresniveau (119,1 Mio. Euro) und der Cash Flow aus der Investitionstätigkeit sank auf 92,3 Mio. Euro (Vorjahr: 153,6 Mio. Euro). Davon entfielen rund 80 Mio. Euro auf Investitionen in neue Bohrungen. Der Free Cashflow war mit 26,5 Mio. Euro deutlich positiv. Das Eigenkapital lag bei 213,3 Mio. Euro (Vorjahr: 209,7 Mio. Euro). Die Nettoverschuldung sank von 157 Mio. Euro per 31. Dezember 2024 um über 8% auf rund 144 Mio. Euro. Die Eigenkapitalquote blieb trotz des schwächeren US-Dollars, der im Juni gezahlten Rekorddividende und dem im Berichtsquartal abgeschlossenem Aktienrückkaufprogramm nahezu gleich bei 40,6% (Vorjahr: 41,4%).

Der Materialaufwand sank auf 31,1 Mio. Euro (Vorjahr: 33,2 Mio. Euro). Je Barrel lagen die Betriebskosten im Vergleich zum Gesamtjahr 2024 auf einem leicht höhere Niveau von 9,30 USD/BOE (31. Dezember 2024: 9,00 USD/BOE). Die Abschreibungen für Öl- und Gasförderanlagen stiegen leicht auf 16,69 USD/BOE (31. Dezember 2024: 16,46 USD/BOE).

Operative Entwicklung
Die positive Entwicklung des operativen Geschäfts in den USA setzte sich auch im dritten Quartal fort. Die vier jüngsten Bohrungen auf dem Chinook-Pad produzierten in den ersten gut vier Monaten nach Produktionsstart bereits 100.000 Barrel pro Bohrung und damit deutlich über den Erwartungen. Auch die Bohrplätze aus dem Bohrprogramm des Vorjahres 2024 förderten unverändert stark und oberhalb des „Base Case“.

Das nach umfangreichen Vorarbeiten im April gestartete erste Bohrprogramm auf den Flächen im Westen des Powder River Basins mit insgesamt sechs Bohrungen, jeweils drei davon in die Niobrara- und die Mowry-Formation, konnte abgeschlossen werden. Vier der sechs Bohrungen wurden kürzlich in die Produktion gebracht, die letzten zwei folgen in den kommenden Tagen.

Die vier Tochterunternehmen in den USA produzierten im ersten Halbjahr durchschnittlich 13.680 BOE pro Tag (Vorjahr: 14.702 BOE pro Tag), was einer Gesamtproduktion von 3,7 Mio. BOE (Vorjahr: 4,0 Mio. BOE) entspricht. 2.398.962 Barrel entfielen auf Erdöl (Vorjahr: 2.367.264 Barrel), der Rest auf Erdgas und Kondensate. Alle Mengenangaben entsprechen dem Nettoanteil des Konzerns.

www.fixed-income.org

 

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