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Energiekontor und illwerke vkw setzen Zusammenarbeit fort und schließen Kaufverträge für zwei deutsche Windparkprojekte

© Energiekontor

Die im General Standard gelis­tete Energie­kontor AG, einer der füh­renden deutschen Projekt­ent­wickler und Betrei­ber von Wind- und Solar­parks mit Sitz in Bremen, und die öster­rei­chische illwerke vkw AG haben noch vor dem Jahres­wechsel Verträge zur schlüssel­fertigen Ver­äußerung von zwei deutschen Windparks mit einer Gesamt­nenn­leistung von rund 93 Megawatt abge­schlossen. Energie­kontor beendet damit das Geschäfts­jahr 2025 mit sieben erfolg­reichen Verkäufen, wie bereits am 29. Dezember 2025 bekannt gemacht. Die illwerke vkw erweitert mit der Transaktion den unter­nehmens­eigenen Windpark Völkersen, den Energiekontor bereits 2021 an die illwerke vkw veräußert hatte, auf zukünftig rund 104 Megawatt.

Bei den veräußerten Onshore-Windparkprojekten handelt es sich um die Projekte Haberloh und Heidkrug im Landkreis Verden in Niedersachsen mit einer Gesamtnennkapazität von rund 93 Megawatt. Käufer der Windparks ist die illwerke vkw AG, ein im österreichischen Bregenz ansässiges Energieversorgungsunternehmen, das mit zahlreichen Projekten aktiv die Vision einer sicheren, leistbaren und erneuerbaren Energieversorgung verfolgt. Dafür baut das Unternehmen unter anderem die eigenen Stromerzeugungskapazitäten kontinuierlich aus und nutzt gleichzeitig die Synergien mit den eigenen Pumpspeicherkraftwerken. Die illwerke vkw hatte bereits 2021 den Windpark Völkersen mit einer Nennkapazität von rund elf Megawatt von Energiekontor erworben, der 2023 den Betrieb aufgenommen hat. Seitdem sorgt Energiekontor für die technische und kaufmännische Betriebsführung des Parks. Die nun zusätzlich veräußerten Parks befinden sich in unmittelbarer Nachbarschaft des Windparks Völkersen, sodass die illwerke vkw den bisherigen Windpark mit Inbetriebnahme der beiden neuen Parks auf insgesamt rund 104 Megawatt erweitert.

Die Windparks Haberloh und Heidkrug werden über eine Nennleistung von jeweils rund 79 und 14 Megawatt verfügen. An beiden Standorten sind insgesamt 13 Windenergieanlagen des Typs Vestas V162-7.2 geplant. Die einzelnen Anlagen verfügen über eine Nabenhöhe von ca. 169 Metern und einen Rotordurchmesser von 162 Metern. Der durchschnittlich zu erwartende Jahresertrag beider Windparks liegt ab dem ersten vollen Betriebsjahr bei insgesamt rund 220 Gigawattstunden – ausreichend um rein rechnerisch mehr als 66.000 durchschnittliche Haushalte mit regenerativ erzeugtem Strom zu versorgen und rund 160.000 Tonnen CO2 pro Jahr einzusparen. Die Projekte sind mit einem EEG-Zuschlag ausgestattet, den die Bundesnetzagentur im Rahmen der Mai-Ausschreibung 2025 erteilt hatte.

„Der Abschluss der Kaufverträge für die beiden Windparks markiert einen erfolgreichen operativen Ausklang des Geschäftsjahres 2025 mit insgesamt sieben Verkäufen und 14 Financial Closes. Die für Ende 2027 geplante schlüsselfertige Übergabe der Windparks Haberloh und Heidkrug schafft neben unserer eigenen Stromerzeugung eine weitere zuverlässige Ergebnisbasis für die kommenden Jahre. Außerdem freut uns sehr, dass wir die bewährte Zusammenarbeit mit der illwerke vkw fortsetzen und gemeinsam den Windparkstandort Völkersen weiterentwickeln – ein starkes Zeichen für die Qualität unserer Projekte und das Vertrauen langfristig orientierter Partner in Energiekontor“, betont Peter Szabo, Vorstandsvorsitzender der Energiekontor AG.

„Mit dem Erwerb der Windparks Haberloh und Heidkrug setzen wir unseren Weg in eine erneuerbare Energiezukunft konsequent fort. Der Ausbau unserer Erzeugungskapazitäten aus Windenergie ist ein wesentlicher Baustein unserer Unternehmensstrategie“, betont Gerd Wegeler, Vorstandsmitglied der illwerke vkw. „Wir freuen uns, gemeinsam mit Energiekontor einen weiteren wichtigen Schritt zu gehen und unser Portfolio gezielt zu erweitern. Die erfolgreiche Zusammenarbeit zeigt, wie wertvoll starke Partnerschaften sind, um unsere ambitionierten Ausbauziele zu erreichen: Bis zum Jahr 2040 wollen wir unsere Stromproduktion aus Windkraft und Photovoltaik auf 1.000 Gigawattstunden steigern.“

Über die Energiekontor AG
Eine solide Geschäftspolitik und viel Erfahrung in Sachen erneuerbare Energien: Dafür steht Energiekontor seit 35 Jahren. 1990 in Bremerhaven gegründet, zählt das Unternehmen zu den Pionieren der Branche und ist heute einer der führenden deutschen Projektentwickler. Das Kerngeschäft erstreckt sich von der Planung über den Bau bis hin zur Betriebsführung von Wind- und Solarparks im In- und Ausland. Darüber hinaus betreibt Energiekontor 40 Wind- und Solarparks mit einer Gesamtnennleistung von rund 450 Megawatt im eigenen Bestand. Rund 200 Megawatt, die ebenfalls für das Eigenbestandsportfolio vorgesehen sind, befinden sich derzeit im Bau. Auch wirtschaftlich nimmt Energiekontor eine Pionierrolle ein und möchte in allen Zielmärkten schnellstmöglich die ersten Wind- und Solarparks unabhängig von staatlichen Förderungen zu Marktpreisen realisieren. Neben dem Firmensitz in Bremen unterhält Energiekontor Büros in Bremerhaven, Hagen im Bremischen, Aachen, Augsburg, Berlin, Potsdam und Hildesheim. Außerdem ist das Unternehmen mit Niederlassungen in England, Schottland, Portugal, Frankreich und den Vereinigten Staaten vertreten. Die stolze Bilanz seit Firmengründung: Mehr als 170 realisierte Wind- und Solarparkprojekte mit einer Gesamtnennleistung von über 1,5 Gigawatt. Das entspricht einem Investitionsvolumen von mehr als 2,3 Mrd. Euro. Die im Geschäftsjahr 2024 deutlich ausgebaute Projektpipeline (11,2 Gigawatt ohne US-Projektrechte) zeigt die künftigen Wachstumspotenziale und den möglichen Beitrag, den Energiekontor zum Ausbau der erneuerbaren Energien leisten kann. Die Aktie der Energiekontor AG (WKN 531350, ISIN DE0005313506, General Standard) ist im SDAX der Deutschen Börse in Frankfurt notiert und kann an allen deutschen Börsenplätzen gehandelt werden.

www.green-bonds.com – Die Green Bond-Plattform.

 

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