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Formycon berichtet über positive operative Fortschritte und stark wachsende Umsätze im ersten Quartal 2026

Erfolgreicher Jahresauftakt mit wichtigen Fortschritten entlang des Biosimilar-Portfolios

© Formycon

Die Formycon AG berichtet über die positive Geschäfts­ent­wicklung und die Finanz­ergebnisse des Konzerns für das erste Quartal des Geschäfts­jahres 2026. Dr. Stefan Glombitza, CEO der Formycon AG, sagte: „Formycon ist erfolgreich in das Geschäftsjahr 2026 gestartet und konnte bereits wichtige operative und finanzielle Fort­schritte erzielen. Besonders hervorzu­heben sind die positiven klinischen Daten für unseren Keytruda®1-Biosimilar-Kandidaten FYB206, die auch ent­sprechende Erfolgs­zahlungen auslösten. Unser Fokus liegt nun klar darauf, die nächsten Schritte in Richtung Zulassung voranzutreiben. Mit dem Start der europäischen Vermarktung unseres Eylea®2-Biosimilars FYB203 durch unsere Partner zeigen wir erneut unsere Umsetzungsstärke und erweitern unsere Marktpräsenz auf drei eigenentwickelte Biosimilars. Die Zulassung eines Autoinjektors für FYB202, der demnächst in Europa verfügbar sein wird, ist ein weiterer Beleg für die Qualität unserer Entwicklungsarbeit und wird Patienten künftig noch größeren Anwendungskomfort bieten. Mit „FYB4Growth“ haben wir einen klaren strategischen Rahmen geschaffen, um unsere Pipeline, unsere Entwicklungskompetenz und unsere Marktpräsenz gezielt in nachhaltige Wertschöpfung zu überführen.“

Enno Spillner, CFO der Formycon AG, kommentierte: „Unsere Geschäftsentwicklung im ersten Quartal steht im Zeichen der weiteren kommerziellen Festigung unseres Geschäftsmodells und bestätigt die erwartete Wachstumsrichtung für das Geschäftsjahr 2026. Mit der fortschreitenden Kommerzialisierung von drei Biosimilars sowie den Meilensteinen aus FYB206 und - einmalig - FYB202 verfügen wir über mehrere Treiber für die erwartete Umsatzsteigerung im Geschäftsjahr 2026. Zwar entwickeln sich die Vermarktungserlöse aus FYB202 aktuell noch verhalten, jedoch sehen wir positive Tendenzen aus den Aktivitäten unseres Partners in den USA, die uns für den weiteren Jahresverlauf zuversichtlich stimmen. Darüber hinaus investieren wir gezielt in unsere reifende Pipeline und setzen auf effiziente Entwicklungsstrukturen sowie disziplinierte Kostensteuerung. Auf dieser Basis bestätigen wir unsere Prognose und verfolgen unverändert das Ziel, 2026 ein positives EBITDA zu erreichen.“

Operative Fortschritte stärken Wachstumsbasis für 2026

Formycon ist mit wichtigen operativen Fortschritten in das Geschäftsjahr 2026 gestartet. Ein zentraler Meilenstein war das positive Ergebnis der pivotalen Dahlia-Pharmakokinetik-Studie mit FYB206, dem Pembrolizumab-Biosimilar-Kandidaten. Die Studie erreichte ihr primäres Ziel und zeigte die pharmakokinetische Äquivalenz von FYB206 mit dem Referenzarzneimittel Keytruda®. Damit wurde ein entscheidender Schritt in Richtung Abschluss der klinischen Entwicklung erreicht. Der Fokus liegt nun auf der Finalisierung der Entwicklungsaktivitäten und der Vorbereitung der Zulassungsunterlagen. Zudem wurde die globale Vermarktungsstrategie durch eine weitere exklusive Lizenzvereinbarung mit Lotus Pharmaceutical für weite Teile der Region Asien-Pazifik weiter gestärkt.

Auch bei FYB203, Formycons Biosimilar zu Eylea®, wurde eine wichtige Hürde genommen. Durch eine Settlement-Vereinbarung mit Regeneron und Bayer wurde der europäische Markteintritt für die in Europa zugelassenen Aflibercept-2mg-Biosimilars AHZANTIVE®3 und Baiama®4 gesichert; seit 15. Mai 2026 sind die Biosimilars in Europa verfügbar. Die schrittweise Einführung über mehrere Kommerzialisierungspartner in europäischen Schlüsselmärkten unterstreicht Formycons Multipartner-Ansatz und erweitert das kommerzielle Portfolio auf insgesamt drei eigenentwickelte Biosimilars.

Mit „FYB4Growth“ verfolgt Formycon eine klar definierte Wachstumsstrategie entlang vier strategischer Säulen, die auf nachhaltige Wertschöpfung ausgerichtet ist: geografische Diversifizierung durch starke regionale Partner, eine intelligente Portfoliostrategie mit Blockbuster-Molekülen und ausgewählten Nischenprodukten, technologische und regulatorische Entwicklungskompetenz sowie konsequente Kosteneffizienz. Damit stärkt Formycon die Skalierbarkeit des Geschäftsmodells und die Wettbewerbsfähigkeit in einem dynamisch wachsenden Biosimilar-Markt.

Finanzzahlen im ersten Quartal zeigen positiven Trend

Der Formycon-Konzern erzielte im ersten Quartal 2026 Umsatzerlöse in Höhe von 13,1 Mio. Euro (Q1/2025: 5,3 Mio. Euro). Der deutliche Anstieg gegenüber dem Vorjahr resultierte überwiegend aus Meilensteinzahlungen für FYB202 und FYB206 sowie Erlösen aus der Vermarktung zugelassener Biosimilars. Die Meilensteinzahlungen standen insbesondere im Zusammenhang mit der Weiterentwicklung der Darreichungspalette bei FYB202 in Form eines Autoinjektors sowie den positiven klinischen Daten und der regionalen Verpartnerung von FYB206. Die Umsatzerlöse beim Ranibizumab-Biosimilar FYB201 aus der direkten Beteiligung an der Vermarktung beliefen sich nach dem erneuten Eintritt in den US-Markt im ersten Quartal auf 0,3 Mio. Euro (Q1/2025: 0,6 Mio. Euro). Ein weiterer Teil aus der Umsatzbeteiligung für FYB201 wurde im Rahmen der 50%-At Equity-Beteiligung an der Bioeq AG realisiert und wird im bereinigten (adjusted) EBITDA abgebildet (s.u.). Für den weiteren Verlauf des Geschäftsjahres 2026 erwartet Formycon steigende Umsatzbeiträge aus FYB201, unterstützt durch die sukzessive Gewinnung von Marktanteilen durch die Wiedereinführung von CIMERLI®5 in den USA sowie die geplante Vermarktung unter der Zweitmarke Nufymco®6 ab der zweiten Jahreshälfte.

Wie erwartet verläuft die Umsatzentwicklung des Stelara®7-Biosimilars FYB202 (Otulfi®8/Fymskina®9) im Jahresverlauf nicht linear; im Berichtszeitraum zeigte sich – insbesondere in der US-Vermarktung – eine entsprechend anlaufende Marktdynamik. Die Umsatzerlöse aus der direkten Beteiligung an der Vermarktung beliefen sich auf 1,3 Mio. Euro (Q1/2025: 0,74 Mio. Euro) und spiegeln diese Entwicklung wider. Zusammen mit dem erzielten Meilenstein für die Zulassung des Autoinjektors in Europa und weiterer Leistungen ergibt sich somit ein FYB202-Gesamtumsatz von 4,5 Mio. Euro im Berichtsquartal.

FYB202 soll im weiteren Jahresverlauf einen wachsenden Umsatzbeitrag leisten. Positive Tendenzen aus den Vermarktungsaktivitäten des Partners in den USA sowie die künftig in Europa verfügbare Autoinjektor-Darreichungsform stärken die weitere kommerzielle Positionierung des Stelara®-Biosimilars. Darüber hinaus werden weitere signifikante Meilensteinzahlungen aus FYB206 erwartet.

Das Konzern-Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) belief sich in den ersten drei Monaten 2026 auf -1,7 Mio. Euro (Q1/2025: -13,2 Mio. Euro). Die Ergebnisentwicklung zeigt sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum deutlich verbessert und ist geprägt von entsprechenden Umsatzkosten insbesondere im Zusammenhang mit FYB206 und FYB202 sowie deutlich reduzierten Forschungs-, Entwicklungs- und strukturellen Kosten.

Das bereinigte (adjusted) Konzern-EBITDA betrug in den ersten drei Monaten 2026 -3,6 Mio. Euro (Q1/2025: -11,8 Mio. Euro). Das Ergebnis ist insbesondere auf das Beteiligungsergebnis aus der At-Equity-Bewertung der Bioeq AG in Höhe von -1,9 Mio. Euro (Q1/2025: 1,4 Mio. Euro) zurückzuführen.

Das Nettoumlaufvermögen (Working Capital) des Formycon-Konzerns betrug zum Stichtag 31. März 2026 66,4 Mio. Euro (31. Dezember 2025: 70,1 Mio. Euro; 31. März 2025: 29,4 Mio. Euro). Die hohe Position basiert insbesondere auf einer soliden finanziellen Ausgangsbasis sowie auf signifikanten Forderungen aus ausstehenden Vorab- und Meilensteinzahlungen und Kostenerstattungen, deren Zahlung im zweiten Quartal 2026 erwartet wird. Konsequentes Kostenmanagement und Effizienzsteigerungen trugen ebenfalls dazu bei.

Formycon bestätigt die im April veröffentlichte Prognose für das Geschäftsjahr 2026. Der Konzern erwartet Umsatzerlöse zwischen 60,0 Mio. Euro und 70,0 Mio. Euro, ein Konzern-EBITDA zwischen 0,0 Mio. Euro und 10,0 Mio. Euro, ein bereinigtes Konzern-EBITDA zwischen 5,0 Mio. Euro und 15,0 Mio. Euro sowie ein Working Capital zwischen 20,0 Mio. Euro und 30,0 Mio. Euro.

Über Formycon:
Die Formycon AG (FWB: FYB) ist ein führender, unabhängiger Entwickler von hochwertigen Biosimilars, Nachfolgeprodukten biopharmazeutischer Arzneimittel. Das Unternehmen deckt die gesamte Wertschöpfungskette von der Auswahl eines vielversprechenden Biosimilar-Kandidaten über die verschiedenen Entwicklungsschritte bis hin zur Lieferung des zugelassenen und vermarktungsfähigen Produktes ab. Darüber hinaus verfügt Formycon über umfassende Expertise in der Planung, Steuerung und Überwachung der Lieferkette sowie der internationalen Produktlogistik. Für die Kommerzialisierung seiner Biosimilars setzt Formycon auf starke, vertrauenswürdige und langfristige Partnerschaften. Mit FYB201/Ranibizumab, FYB202/Ustekinumab und FYB203/Aflibercept hat Formycon bereits drei Biosimilars auf dem Markt. Vier weitere Biosimilar-Kandidaten – darunter FYB206/Pembrolizumab und FYB208/Dupilumab – befinden sich derzeit in der Entwicklung. Mit seinen Biosimilars leistet Formycon einen wichtigen Beitrag, um möglichst vielen Patientinnen und Patienten den Zugang zu hochwirksamen und bezahlbaren Medikamenten zu ermöglichen. Die Aktien von Formycon sind im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse notiert: FYB / ISIN: DE000A1EWVY8 / WKN: A1EWVY. Weitere Informationen finden Sie unter: www.formycon.com

www.fixed-income.org

 

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