Die HMS Bergbau AG, ein führendes unabhängiges Rohstoffhandels- und -vermarktungsunternehmen, hat im ersten Halbjahr 2026 die erwartete positive Entwicklung bestätigt. Die nun veröffentlichten endgültigen Zahlen entsprechen den bereits am 19. August 2026 gemeldeten vorläufigen Ergebnissen. Der Umsatz stieg im Halbjahresvergleich von 0,64 Mrd. Euro auf 1,1 Mrd. Euro (IFRS), das EBITDA erhöhte sich von 8,4 Mio. Euro auf 22,5 Mio. Euro. Darin enthalten sind Sondereffekte von 8,4 Mio. Euro aus der Erstkonsolidierung von Hoshoza Resources Vryheid in Südafrika. Bereinigt lag das operative EBITDA bei 14,1 Mio. Euro. Aufgrund der Umstellung von HGB auf IFRS sind die Vorjahreszahlen nur eingeschränkt vergleichbar.
Wachstumsimpulse kamen insbesondere aus dem Geschäft mit Massenschüttgütern und dem 2025 etablierten Handel mit Flüssigbrenn- und Schmierstoffen. Die anhaltend hohe Nachfrage nach Kohle in Schwellen- und Entwicklungsländern unterstützte die Entwicklung. Die IEA erwartet für 2026 einen Anstieg des weltweiten Kohleverbrauchs um 1,2 % auf knapp 9 Mrd. Tonnen.
Zudem baute HMS das Geschäft mit Metallerzen aus, nahm ihre metallurgischen Kohleminen in Botswana und Südafrika in Betrieb und erweiterte das Flüssigbrennstoffgeschäft. Die regionalen Krisen im Nahen Osten und deren Auswirkungen auf die globale Energieversorgung hatten keine negativen Auswirkungen auf das Geschäft.
www.fixed-income.org
