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Homann Holzwerkstoffe: EBITDA und Marge rückläufig

Prolongation der Finanzierung in Litauen bis 2030 stärkt langfristige Finanzierungsstruktur, Beendigung des Joint-Ventures in Ägypten

© Homann Holzwerkstoffe

Die Homann Holz­werk­stoffe GmbH, einer der füh­renden europäi­schen Anbieter von dünnen, veredelten Holz­faser­platten für die Möbel-, Türen- und Beschich­tungs­industrie, hat heute ihren Konzern­zwischen­bericht für das zweite Halbjahr 2025 veröffentlicht. Dieser Zwischen­bericht erscheint erstmals auf Basis der in den Anleihe­bedingungen der Anleihe 2025/2032 verankerten Verpflichtung zur halbjähr­lichen Veröffentlichung konsolidierter Finanz­informationen. Der Geschäfts­bericht 2025 wird wie geplant am 24. April 2026 veröffent­licht.

Die Unternehmensgruppe erzielte im zweiten Halbjahr 2025 einen Umsatz von 188,1 Mio. Euro und lag damit um rund 2,5 % über dem Vorjahreszeitraum (183,5 Mio. Euro). Bei weitgehend konstanten Preisen war diese Entwicklung primär auf einen Mengeneffekt zurückzuführen.

Das um Währungskurseffekte bereinigte EBITDA betrug im Berichtszeitraum 16,1 Mio. Euro (Vj.: 27,9 Mio. Euro). Die EBITDA-Marge bezogen auf die Gesamtleistung lag bei 8,2 % (Vj.: 15,5 %). Das Ergebnis wurde maßgeblich durch die operativen Anlaufverluste des Werkes in Pagiriai, Litauen, belastet. Bereinigt um diese Anlaufverluste ergibt sich für die Bestandswerke ein um Währungseffekte bereinigtes EBITDA von 27,2 Mio. Euro (Vj.: 30,8 Mio. Euro). Der verbleibende Rückgang gegenüber dem Vorjahreszeitraum war hauptsächlich auf eine gestiegene Materialaufwandsquote sowie höhere sonstige betriebliche Aufwendungen zurückzuführen. Das Konzernergebnis lag im zweiten Halbjahr bei –10,1 Mio. Euro (Vj. 6,3 Mio. Euro), bereinigt um die erwähnten Anlaufverluste belief sich das Ergebnis auf 6,7 Mio. Euro (Vj. 13,3 Mio. Euro).

Das Eigenkapital der Gruppe belief sich zum 31. Dezember 2025 auf 186,3 Mio. Euro (31. Dezember 2024: 197,1 Mio. Euro), was einer Eigenkapitalquote von 30,0 % entspricht. Die Veränderung resultierte im Wesentlichen aus dem negativen Halbjahresergebnis sowie aus der Entwicklung der Eigenkapitaldifferenz aus der Währungsumrechnung.

Fritz Homann, Geschäftsführer der Homann Holzwerkstoffe GmbH: „Unsere Bestandswerke haben im zweiten Halbjahr 2025 insgesamt eine stabile Entwicklung gezeigt und ihren Ergebnisbeitrag gegenüber dem ersten Halbjahr leicht verbessert. Das neue Werk in Pagiriai durchläuft planmäßig seine Hochlaufphase – die damit verbundenen Anlaufverluste sind ein erwarteter Effekt, den wir im weiteren Verlauf hinter uns lassen werden. Zudem haben wir mit der Prolongation der Finanzierung in Litauen bis zum Jahr 2030 eine stabile und zukunftsgerichtete Finanzierungsstruktur geschaffen.“

Am 3. November 2025 schloss die Homann Holzwerkstoffe GmbH eine Vergleichsvereinbarung bezüglich ihres Joint-Ventures „Global MDF Industries B.V.“ in Ägypten ab. Im Zuge dieser Vereinbarung wurden die von der Gesellschaft gehaltenen Anteile an den Joint-Venture-Partner zurück veräußert und das laufende Schiedsgerichtsverfahren beendet.

Auf Basis der ungeprüften Finanzzahlen hat sich die im Rahmen der Finanzberichterstattung zum ersten Halbjahr 2025 für das Gesamtjahr 2025 formulierte Prognose bestätigt: Der Umsatz liegt mit 383,1 Mio. Euro leicht oberhalb des Vorjahres (Vj.: 369,9 Mio. Euro); das bereinigte EBITDA mit 38,2 Mio. Euro erwartungsgemäß darunter (Vj.: 56,3 Mio. Euro). Einen Ausblick auf das Geschäftsjahr 2026 wird die Gesellschaft im Rahmen des Geschäftsberichts 2025 veröffentlichen.

Der Konzernzwischenbericht für das zweite Halbjahr 2025 steht unter www.homann-holzwerkstoffe.de/investor-relations/presse-dokumente/finanzberichte/ zur Verfügung.

Über Homann Holzwerkstoffe
Die Homann Holzwerkstoffe GmbH mit Hauptsitz in München ist ein führender Hersteller von dünnen, hochveredelten, mitteldichten und hochdichten Holzfaserplatten (MDF/HDF). Mit den Produktionswerken in Deutschland in Losheim am See, an den polnischen Standorten Karlino und Krosno/Oder sowie am neuen Standort Pagiriai in Litauen beliefert die Gesellschaft die Möbel-, Türen- und Beschichtungsindustrie weltweit mit Schwerpunkt auf die europäischen Märkte. Das traditionsreiche Familienunternehmen ist seit 2012 am Kapitalmarkt etabliert und mit der Unternehmensanleihe 2025/2032 (ISIN: NO0013536169, WKN: A4DFTR) an der Frankfurter Wertpapierbörse notiert.

www.fixed-income.org 

 

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