Magirus, ein führender Anbieter von Feuerwehrlösungen und spezialisierten Fahrzeugplattformen für Sicherheitskräfte, verzeichnete in Q1 2026 eine deutlich verbesserte Geschäftsentwicklung gegenüber dem Vorjahreszeitraum und unterstreicht damit die starke Dynamik in seinen Endmärkten sowie die seit der Übernahme erzielte substanzielle Wertschöpfung.
Starke Fortschritte bei der operativen Entwicklung
In Q1 2026 erzielte Magirus Umsatzerlöse von rund EUR 85 Mio. Das Quartal wurde durch einen Auftragseingang auf Rekordniveau, eine verbesserte operative Effizienz und eine starke Nachfrage in den europäischen Kernmärkten sowie internationalen Märkten unterstützt.
Das Programm zur Verbesserung der operativen Leistung schreitet voran, liefert Effizienzgewinne und unterstützt ein strukturell höheres Profitabilitätsprofil. Gleichzeitig ermöglicht das etablierte Asset-Light-Geschäftsmodell von Magirus der Gesellschaft, künftiges Umsatzwachstum innerhalb der bestehenden Aufstellung und mit begrenztem zusätzlichen Investitionsbedarf zu realisieren.
Im Geschäftsjahr 2025 erzielte Magirus Umsatzerlöse von rund EUR 336 Mio. und ein bereinigtes EBIT von EUR -12 Mio., verglichen mit Umsatzerlösen von ca. EUR 276 Mio. und einem bereinigten EBIT von EUR -40 Mio. im Jahr 2024. Der aktuelle Auftragsbestand übersteigt EUR 880 Mio. Feste Fahrzeugbestellungen, die im Auftragsbestand der Gesellschaft erfasst sind, bieten eine erhebliche Visibilität für den Umsatzausblick 2026, wobei auch für 2027 bereits eine deutlich erhöhte Planungssicherheit erreicht wurde.
Magirus Defense – Wachstumsstarkes Segment mit attraktivem Margenprofil
Mit der Übernahme von Achleitner Fahrzeugbau im Oktober 2025 und deren Rebranding in Magirus Defense Systems nutzt die Gesellschaft ihre bestehenden langjährigen militärischen Kundenbeziehungen, indem sie ihr Portfolio in Richtung Verteidigungsfahrzeuge und Systemlösungen erweitert. Diese strategische Erweiterung in einen der attraktivsten Wachstumsbereiche Europas – getragen von steigenden Verteidigungs- und Infrastrukturausgaben – positioniert Magirus Defense Systems dafür, eine zusätzliche EBIT-Margenausweitung zu erzielen und einen bedeutenden Beitrag zur Profitabilität der Magirus-Gruppe zu leisten. Dies wird bereits durch einen Großkundenauftrag für die Survivor-Fahrzeugplattform untermauert.
Strategische Flexibilität und Exit-Optionen
Mutares hat eine Prüfung strategischer Optionen für Magirus initiiert, um die nächste Wachstumsphase zu unterstützen. Diese Optionen umfassen die Evaluierung eines möglichen Verkaufs sowie eines möglichen Exits über die Kapitalmärkte, einschließlich eines Börsengangs (IPO). Eine solche Transaktion würde nicht nur die Kapitalbasis von Magirus stärken, sondern auch die finanzielle Flexibilität erhöhen, um weiterhin profitables Wachstum zu unterstützen, sowohl organisch als auch durch selektive Akquisitionen, flankiert von laufenden Investitionen in Innovation. Zum jetzigen Zeitpunkt wurde noch keine Entscheidung getroffen, und jede potenzielle Transaktion steht weiterhin unter dem Vorbehalt der Marktbedingungen sowie weiterer strategischer Prüfung.
Über Magirus
Magirus ist dem Anspruch verpflichtet, Helden zu dienen. Seit 1864 befähigt Magirus Feuerwehr-, Polizei- und Militäreinheiten mit innovativen, zuverlässigen und zweckbestimmten Fahrzeugen und Technologien. Von Feuerwehrlösungen, entwickelt von Feuerwehrleuten für Feuerwehrleute, bis hin zu fortschrittlichen gepanzerten Fahrzeugplattformen für Sicherheitskräfte liefert Magirus Ausrüstung, die Schutz und Leistungsfähigkeit für jene erhöht, die die Gesellschaft schützen. Mit einem umfassenden Angebot an intelligenten Drehleitern, hochmodernen und zuverlässigen Löschfahrzeugen, Rettungs- und Gerätewagen, digitalen Flotten- und Einsatzmanagementsystemen, Feuerwehr- und Einsatzrobotern sowie Pumpen, tragbaren Pumpen und durchdachter Ausrüstung ist Magirus einer der größten und technologisch führenden Anbieter von Brand- und Katastrophenschutztechnik weltweit. Magirus beschäftigt mehr als 1.650 Mitarbeitende an seinen wesentlichen Produktions- und Servicestandorten in Ulm (DE), Brescia (IT), Chambéry (FR) und Premstätten (AT) sowie an weiteren Standorten in Schongau (CH) und Radfeld (AT).
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