Die Mutares SE & Co. KGaA gibt bekannt, dass ihr Portfoliounternehmen Efacec eine differenzierte globale Plattform für Leistungs- und Verteiltransformatoren, Mittelspannungsschaltanlagen, Netzautomatisierung und Mobilitätsinfrastruktur, seit der Übernahme durch Mutares im November 2023 eine wachsende Nachfrage und verbesserte Ergebnisse verzeichnet.
Efacec hat seinen Hauptsitz in Porto, Portugal, und verfügt über mehr als 75 Jahre industrielle Erfahrung. Das Unternehmen vereint hochentwickelte, maßgeschneiderte und sich ergänzende elektrische T&D-Ausrüstung, Automatisierungs- und Lebenszykluskompetenzen und verfügt über eine wachsende internationale Präsenz, einschließlich einer starken Wachstumsdynamik in den USA. Efacec beschäftigt rund 1.660 Mitarbeitende und beliefert Kunden in mehr als 70 Ländern.
Efacec profitiert von strukturellen Wachstumsthemen wie der Netzmodernisierung, der Integration erneuerbarer Energien, der Elektrifizierung der Energieinfrastruktur und nachhaltiger Mobilität. Auf jahrzehntelange Unterinvestitionen in die Netze folgt nun ein umfassender Modernisierungs- und Infrastrukturausbauzyklus, da die steigende Stromnachfrage durch industrielle Elektrifizierung, Rechenzentren und erneuerbare Energien den Bedarf an Netztechnologien erhöht. Die Nachfrage nach Transformatoren übersteigt in Europa und Nordamerika derzeit das Angebot; für den adressierbaren T&D- und Bahnmarkt von Efacec wird ein Wachstum von rund 12% p. a. erwartet.
Efacec: Für die nächste Wachstumsphase positioniert
In den ersten neun Monaten 2026 erzielte Efacec Umsatzerlöse von 229 Mio. Euro und ein Adjusted EBITDA von EUR 34 Mio. Für das Gesamtjahr 2026 werden Umsatzerlöse von 320–335 Mio. Euro und ein EBITDA von 45–55 Mio. Euro erwartet. Dies entspricht einem Wachstum von >20 % beim Umsatz bzw. >55 % beim EBITDA gegenüber dem Vorjahr, getragen vor allem vom Kerngeschäft mit Transformatoren und Schaltanlagen sowie von der weiteren Expansion in internationalen Märkten.
Seit der Übernahme hat Mutares gemeinsam mit dem Management von Efacec das Portfolio auf Kernprodukte fokussiert, die Kostenbasis neu ausgerichtet sowie die Lieferantenbeziehungen und die Cash-Kontrollen gestärkt, was zu verbesserten Margen beiträgt.
Die laufende Kapazitätserweiterung auf rund das Doppelte sowie langjährige Beziehungen zu führenden Versorgungsunternehmen bieten eine solide Plattform, um die Nachfrage in profitables Wachstum umzusetzen.
Efacec: Hohe Umsatz- und risikoreduzierte Ergebnisvisibilität, untermauert durch den Auftragsbestand, nachgewiesene operative Effizienzen und eine gestiegene US-Präsenz
Der Auftragsbestand von Efacec belief sich zum September 2026 auf mehr als 1,0 Mrd. Euro. Das entspricht rund dem Vierfachen des Umsatzes des Jahres 2025; ergänzt wird er durch eine hochwertige Pipeline. Efacec erwartet künftig ein deutliches Wachstum und strebt auf Basis der aktuellen Erwartungen des Managements und der Marktbedingungen mittelfristig einen Umsatz von mehr als 500 Mio. Euro sowie ein EBITDA von mehr als 100 Mio. Euro an.
Der Auftragsbestand stammt überwiegend aus Europa. Gleichzeitig wächst die Bedeutung Nordamerikas deutlich. Dort zählen vor allem Energieversorger und Netzbetreiber zu den Kunden, viele von ihnen sind langjährige Geschäftspartner.
Unternehmensprofil der Mutares SE & Co. KGaA
Die Mutares SE & Co. KGaA, München (www.mutares.com), erwirbt als börsennotierte Private-Equity-Holding mit Büros in München (HQ), Amsterdam, Bad Wiessee, Chicago, Frankfurt, Helsinki, London, Madrid, Mailand, Mumbai, Paris, Shanghai, Stockholm, Tokio, Warschau und Wien Unternehmen in Umbruchsituationen, die ein deutliches operatives Verbesserungspotenzial aufweisen und nach einer Stabilisierung und Neupositionierung wieder veräußert werden. Das Unternehmen verfolgt eine nachhaltige Mindest-Dividendenpolitik. Die Aktien der Mutares SE & Co. KGaA werden im Regulierten Markt an der Frankfurter Wertpapierbörse unter dem Kürzel „MUX“ (ISIN: DE000A2NB650) gehandelt und gehören dem Auswahlindex SDAX an.
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