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Nordex erzielt solide Ergebnisse im 1. Quartal 2026 mit weiterer Margenverbesserung gegenüber dem Vorjahr

Umsatz +11% auf 1,6 Mrd. Euro, EBITDA 131 Mio. Euro, EBITDA-Marge 8,2%

© Nordex Group

Der Umsatz lag bei rund 1,6 Mrd. Euro im ersten Quartal 2026, was einem Anstieg von 10,6 Prozent gegen­über dem Vorjahres­quartal (Q1/2025: 1,4 Mrd. Euro) entspricht. Die Gesamt­leistung inklusive der Bestands­ver­änderungen bewegte sich auf dem Niveau des Vorjahres.

Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) erhöhte sich deutlich um 64,3 Prozent auf 130,7 Mio. Euro im ersten Quartal 2026 (Q1/2025: 79,6 Mio. Euro) bei einer gleichzeitig verbesserten EBITDA-Marge von 8,2 Prozent (Q1/2025: 5,5 Prozent).

“Das erste Quartal entwickelte sich wie erwartet und markiert einen positiven Start in das neue Jahr. Wir haben erneut eine solide operative Leistung erbracht, weitere Margenverbesserungen erzielt und sind mit einer starken Finanzposition in das Jahr gestartet. Die anhaltende Nachfrage aus unseren Kernmärkten sowie eine bereits im ersten Quartal erzielte EBITDA-Marge von über 8 Prozent unterstreichen, dass wir auf einem guten Weg sind, unsere für dieses Jahr gesetzte Prognose zu erreichen”, sagt José Luis Blanco, Vorstandsvorsitzender (CEO) der Nordex Group.

Operative Entwicklung

Im 1. Quartal 2026 erzielte die Nordex Group im Segment Projekte (ohne Servicegeschäft) einen Auftragseingang von 1.869 MW (Q1/2025: 2.182 MW). Der Gesamtauftragswert erreichte 1,7 Mrd. Euro (Q1/2025: 1,9 Mrd. Euro), wobei die Aufträge aus 13 verschiedenen Ländern kamen und verschiedene Turbinenvarianten umfassen. Insgesamt erhöhte sich das Preisniveau leicht im 1. Quartal 2026 mit einem durchschnittlichen Verkaufspreis in Euro pro Megawatt Leistung (ASP) von 0,91 Mio. Euro/MW (0,87 Mio. Euro/MW in Q1/2025). Der leichte Anstieg des durchschnittlichen Verkaufspreises ist primär auf unterschiedliche Projektumfänge und die regionale Zusammensetzung zurückzuführen, jedoch nicht in einem Anstieg des zugrundeliegenden Preisniveaus begründet.

Zum 31. März 2026 belief sich der Auftragsbestand auf 17,0 Mrd. Euro (31. März 2025: 13,5 Mrd. Euro), davon entfielen 10,5 Mrd. Euro auf das Segment Projekte (31. März 2025: 8,2 Mrd. Euro) und 6,5 Mrd. Euro auf das Segment Service (31. März 2025: 5,2 Mrd. Euro).

Produktionszahlen

Im 1. Quartal 2026 produzierte die Nordex Group Windkraftanlagen mit einer Gesamtleistung von 1.494 MW, was einem Anstieg von 23,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr (Q1/2025: 1.210 MW) entspricht. Die Rotorblattproduktion in Höhe von 1.172 Einheiten bewegte sich auf dem Vorjahresniveau (Q1/2025: 1.188 Einheiten) und dies trotz vorübergehender Verzögerungen in einer Fertigungsstätte unseres Zulieferers in der Türkei. Davon wurden 385 Rotorblätter selbst produziert (Q1/2025: 458) und 787 (Q1/2025: 730) extern bezogen.

Im ersten Quartal 2026 installierte die Nordex Group 227 Windenergieanlagen in 14 Ländern mit einer Gesamtleistung von 1.155 MW. Dem stehen gegenüber 180 Windenergieanlagen in 12 Ländern mit einer Gesamtleistung von 1.046 MW im 1. Quartal 2025. Von den installierten Leistungen entfielen 86 Prozent auf Europa, 12 Prozent auf die Region “Rest der Welt”, und 2 Prozent auf Lateinamerika.

Segmentberichterstattung

Der Umsatz im Segment Projekte lag im ersten Quartal des Jahres bei rund 1,4 Mrd. Euro, was einem Anstieg von 10,7 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal (Q1/2025: 1,2 Mrd. Euro) entspricht. Der Umsatz im Segment Service stieg um 10,6 Prozent auf 217,9 Mio. Euro (Q1/2025: 196,9 Mio. Euro).

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) im Segment Projekte stieg deutlich um 58,5 Prozent auf 167,4 Mio. Euro (Q1/2025: 105,6 Mio. Euro) bei einer verbesserten EBIT-Marge von 12,2 Prozent (Q1/2025: 8,5 Prozent). Das EBIT im Segment Service wuchs um 26,1 Prozent auf 41,8 Mio. Euro (Q1/2025: 33,1 Mio. Euro) bei einer weiter steigenden EBIT-Marge in Höhe von 19,2 Prozent (Q1/2025: 16,8 Prozent).

Finanzlage

Zum 31. März 2026 bewegte sich die Bilanzsumme mit rund 6,9 Mrd. Euro auf einem stabilen Niveau und entspricht dem Stand zum 31. Dezember 2025. Die Eigenkapitalquote lag bei 19,4 Prozent gegenüber 19,0 Prozent zum 31. Dezember 2025. Zum Stichtag beliefen sich die liquiden Mittel des Konzerns auf 1.829,1 Mio. Euro (31. Dezember 2025: 1.928,9 Mio. Euro), was zu einer soliden Netto-Cash-Position in Höhe von 1.518,4 Mio. Euro führte (31. Dezember 2025: 1.624,7 Mio. Euro). Die Working-Capital-Quote in Prozent des Konzernumsatzes betrug minus 9,0 Prozent (31. Dezember 2025: minus 12,4 Prozent). Im ersten Quartal 2026 erzielte die Nordex Group einen negativen freien Cashflow in Höhe von -98,1 Mio. Euro (Q1/2025: 4,0 Mio. Euro), der vor allem auf eine Normalisierung des Working Capitals von minus 12,4 Prozent zum Jahresende 2025 auf minus 9 Prozent per Ende März zurückzuführen ist.

Die Nordex Group im Profil

Die Gruppe hat seit ihrer Gründung 1985 bislang insgesamt über 64 GW Windenergieleistung in über 40 Märkten in Betrieb genommen und erzielte einen Konzernumsatz von rund 7,6 Mrd. EUR im Jahr 2025. Das Unternehmen beschäftigt derzeit mehr als 11.100 Mitarbeiter. Zum Fertigungsverbund gehören Werke in Deutschland, Spanien, Brasilien, Indien und USA. Das Produktprogramm konzentriert sich auf Onshore-Turbinen vor allem der Klassen 4 bis 7 MW+, die auf die Marktanforderungen von Ländern mit begrenzten Ausbauflächen und Regionen mit begrenzten Netzkapazitäten ausgelegt sind. Die Nordex SE ist ein börsennotiertes Unternehmen und mit ihrer Aktie (ISIN: DE000A0D6554, WKN: A0D655) im MDAX und TecDAX an der Frankfurter Wertpapierbörse gelistet.

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