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PNE AG: Deutliche Steigerung des normalised EBITDA auf 17,9 Mio. Euro

Ergebnis getrieben durch erfolgreiche Projektverkäufe und bessere Windverhältnisse

© PNE AG

Die PNE AG ist erfolg­reich in das Geschäfts­jahr 2026 gestartet. Im ersten Quartal wurden vier Wind­energie- und ein Photo­voltaik­projekt verkauft. Gleichzeitig erhielt PNE Geneh­migungen für insgesamt 14 weitere Windenergie- und PV-Projekte mit einer Gesamt­leistung von 335,9 MW.

Diese positive operative Entwicklung spiegelt sich deutlich in den Finanz­kennzahlen wider: Die Gesamtleistung legte auf 68,9 Mio. Euro zu (Vorjahr: 55,7 Mio. Euro), der Umsatz stieg auf 56,2 Mio. Euro (Vorjahr: 27,9 Mio. Euro). Das um Einmaleffekte bereinigte normalised EBITDA lag signifikant höher bei 17,9 Mio. Euro (Vorjahr: 3,6 Mio. Euro). Auch das Betriebsergebnis (EBIT) fiel deutlich besser aus und verbesserte sich auf 3,2 Mio. Euro (Vorjahr: -7,3 Mio. Euro).

„Wir sind gut in das Jahr 2026 gestartet. Insbesondere die Projektverkäufe sowie die gegenüber dem Vorjahr besseren Windverhältnisse haben zu dieser positiven Entwicklung beigetragen“, sagt Heiko Wuttke, Vorstandsvorsitzender der PNE AG. „Wir sehen zudem erste Erfolge unseres Transformations- und Kostenreduktionsprogramms Focus & Deliver.“

Weiterentwicklung der Projektpipeline und Ausbau des Geschäfts
Die Projektpipeline entwickelte sich stabil und lag zum Ende des ersten Quartals bei 21,7 GW (31. Dezember 2025: 21,8 GW). Dabei blieb die Pipeline der Windenergieprojekte an Land unverändert bei 14,6 GW, während sich die Pipeline von PV-Projekten leicht von 7,2 GWp auf 7,1 GWp verringerte.

Zum 31. März 2026 befanden sich in Deutschland acht Windparks mit einer Leistung von insgesamt 122,0 MW im Bau. Davon sind vier Windparks mit 59,0 MW Dienstleistungsprojekte.

Im Segment Stromerzeugung profitierte PNE von verbesserten Windverhältnissen: Die Stromproduktion stieg auf rund 262 GWh (Vorjahr: 197 GWh). Damit wurden rund 198.000 Tonnen CO2e (Vorjahr: 149.000 Tonnen CO2e) (Quelle: Umweltbundesamt, 2025) vermieden.

Im Services-Bereich setzte sich die positive Entwicklung fort. Das betreute Auftragsvolumen im Betriebsmanagement erhöhte sich auf rund 3.234 MW (Ende 2025: 3.103 MW), wobei insbesondere das internationale Geschäft weiter an Bedeutung gewinnt.

Transformation und strategische Fokussierung
Parallel zur operativen Entwicklung treibt PNE das Transformations- und Kostenreduktionsprogramm weiter voran. Ziel ist eine schlankere und fokussiertere Organisation mit klarem Schwerpunkt auf Windenergie an Land, Photovoltaik sowie Batteriespeicherlösungen (BESS). Zudem richtet sich das Unternehmen künftig noch stärker auf integrierte Energielösungen und netzdienliche Anwendungen aus.

Guidance bestätigt
Auf Basis der positiven Geschäftsentwicklung bestätigt der Vorstand die Guidance für das Geschäftsjahr 2026. Erwartet wird weiterhin ein normalised EBITDA von 110 bis 140 Mio. Euro.

„Unser guter Start ins Jahr sowie die Fortschritte in allen Segmenten stimmen uns zuversichtlich für den weiteren Jahresverlauf“, ergänzt Heiko Wuttke.

Über die PNE-Gruppe
Die international tätige, börsennotierte PNE-Gruppe wird im SDAX geführt. Seit über 30 Jahren am Markt, ist sie einer der erfahrensten Projektierer von Windparks an Land und auf See. Der Schwerpunkt liegt auf der Entwicklung von Windenergie- und Photovoltaikprojekten weltweit sowie auf der Stromerzeugung mit eigenen Windparks. Das Spektrum umfasst alle Projektierungsphasen von der Standorterkundung und der Durchführung der Genehmigungsverfahren über die Finanzierung und die Errichtung bis zum Betrieb und zum Repowering. Als Clean Energy Solutions Provider, ein Anbieter von Lösungen für saubere Energie, bietet die PNE-Gruppe darüber hinaus Dienstleistungen für den gesamten Lebenszyklus von Windparks und Photovoltaikanlagen sowie Batteriespeicherlösungen zur effizienteren Nutzung erneuerbarer Energien.

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