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PNE AG im ersten Halbjahr operativ erfolgreich

Neue Genehmigungen für Windenergie- und PV-Projekte mit einer Gesamtleistung von 489 MW, Ausbau des Eigenbetriebsportfolios auf 491 MW fortgesetzt

© PNE AG

PNE AG behauptete sich im ersten Halbjahr 2025 trotz der widrigen Wind­verhältnisse zu Beginn des Jahres gut. Insgesamt vier Windparks konnte die Unter­nehmens­gruppe in Betrieb nehmen. Zudem konnte die Projekt­pipeline im Vergleich zum Jahres­ende 2024 ebenfalls gesteigert werden.

Allerdings machen sich die schlechten Wind­verhältnisse des ersten Quartals im Ergebnis bemerkbar. Auch wenn der Wind im zweiten Quartal im Rahmen der Erwartungen lag, konnte er die sehr schwachen ersten drei Monate nicht aufholen. Die Stromproduktion der eigenen Windparks war also niedriger als geplant, mit entsprechenden Auswirkungen auf das Segmentergebnis.

Für das erste Halbjahr 2025 weist der Konzern eine stabile Gesamtleistung in Höhe von 173,8 Mio. Euro (Vorjahr: 174,9 Mio. Euro), Umsatzerlöse in Höhe von 73,9 Mio. Euro (Vorjahr: 60,6 Mio. Euro) und ein Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) von 4,7 Mio. Euro (Vorjahr: 8,7 Mio. Euro) auf. Das Betriebsergebnis (EBIT) lag im ersten Halbjahr 2025 bei -14,0 Mio. Euro (Vorjahr: -6,9 Mio. Euro). Das unverwässerte Ergebnis je Aktie betrug -0,40 Euro (Vorjahr: -0,26 Euro).

„Für die zweite Jahreshälfte sind wir sehr zuversichtlich“, sagt Heiko Wuttke, Vorstandsvorsitzender der PNE AG. „Bei vielen Projekten in Deutschland und auf den internationalen Märkten befinden wir uns in der Schlussrunde der Verkaufsgespräche. Wir werden, wie geplant, die Projektverkäufe in Deutschland, Polen und Frankreich abschließen. Mit den Verkäufen der Projektrechte eines französischen Windparks mit 14,4 MW im Juli sowie des Windparks „Sundern-Allendorf“ mit einer Leistung von 34 MW Anfang August, hat die zweite Jahreshälfte sehr gut begonnen.“

Stabile Projektpipeline

Die Gesamtpipeline der PNE-Gruppe erhöhte sich gegenüber dem 31. Dezember 2024 leicht von 18,9 GW auf 19,0 GW. Die Pipeline der Windenergie an Land betrug zum Ende des ersten Halbjahres 9,9 GW (31. Dezember 2024: 9,9 GW). Die Pipeline der Windenergie auf See belief sich unverändert auf 2,5 GW und die PV-Pipeline enthielt Projekte mit 6,6 GWp (31. Dezember 2024: 6,5 GWp) Leistung. Allein in Deutschland beträgt die Pipeline mit Windenergieprojekten an Land und Photovoltaikprojekten rund 4,2 GW. Weitere 12,3 GW kommen aus den internationalen Märkten hinzu.

Steigende Bautätigkeit und weitere Genehmigungen

Zum 30. Juni 2025 befanden sich in Deutschland und Frankreich 14 Windparks mit insgesamt 282,2 MW im Bau. Davon sind zwei Windparks mit 68,1 MW Dienstleistungsprojekte. Im ersten Halbjahr 2025 erhielt die PNE in Deutschland Genehmigungen nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG) für acht weitere Windenergieprojekte mit einer potenziellen Nennleistung von insgesamt 167,1 MW. Darüber hinaus wurde für ein Freiflächen-Photovoltaikprojekt mit einer Leistung von 124 MWp die Baugenehmigung erteilt. Insgesamt erhielt die PNE-Gruppe, einschließlich der internationalen Märkte, für Windenergie- und Photovoltaikprojekte Genehmigungen mit einer Gesamtleistung von rund 489 MW.

Ausbau des Eigenbetriebs

Durch die Inbetriebnahme der vier Windparks „Herbsleben-Dachwig“, „Stuvenborn Ib“, „Bokel“ und „Gnutz West Ib“ erreicht die PNE-Gruppe weitere wichtige Meilensteine auf ihrem Weg zu einem bedeutenden unabhängigen Stromerzeuger. Das IPP-Portfolio, also die Erzeugungsanlagen im Eigenbetrieb, beträgt nun, einschließlich des Holzheizkraftwerks (HKW) „Silbitz“, 490,9 MW (Vorjahr: 428,5 MW).

Insgesamt wurden im ersten Halbjahr 2025 rund 366 GWh Strom erzeugt (Vorjahr: 380 GWh). Damit wurden rund 277.000 Tonnen CO2e (Vorjahr: 286.000 Tonnen CO2e) (Quelle: Umweltbundesamt, 2025) eingespart.

Servicegeschäft weiter auf Erfolgskurs

Der Ausbau des Dienstleistungsgeschäfts trägt dazu bei, den Anteil der stetigen Erträge in der PNE AG weiter zu erhöhen. In den ersten sechs Monaten 2025 konnte die PNE-Gruppe das internationale Geschäft der Betriebsführung sowie der technischen Inspektionen und Prüfungen mit zusätzlichen Dienstleistungen ausweiten. Zusätzlich betrug das betreute Auftragsvolumen im Betriebsmanagement rund 2.877 MW (31. Dezember 2024: 2.909 MW).

Guidance bestätigt

„PNE hat eine sehr gut gefüllte Projektpipeline. Viele Projekte haben einen hohen Reifegrad erreicht und sind kurz vor Inbetriebnahme oder Verkauf. Wir sehen uns gut aufgestellt und blicken weiter optimistisch nach vorn. Wir rechnen daher für die Guidance des Geschäftsjahres 2025 weiterhin mit einem positiven EBITDA im Konzern in Höhe von 70 bis 110 Mio. Euro“, sagt Heiko Wuttke.

Über die PNE-Gruppe
Die international tätige, börsennotierte PNE-Gruppe wird im SDAX sowie im TecDAX geführt. Seit über 30 Jahren am Markt, ist sie einer der erfahrensten Projektierer von Windparks an Land und auf See. Der Schwerpunkt liegt auf der Entwicklung von Windenergie- und Photovoltaikprojekten weltweit sowie auf der Stromerzeugung mit eigenen Windparks. Das Spektrum umfasst alle Projektierungsphasen von der Standorterkundung und der Durchführung der Genehmigungsverfahren über die Finanzierung und die Errichtung bis zum Betrieb und zum Repowering. Als Clean Energy Solutions Provider, ein Anbieter von Lösungen für saubere Energie, bietet die PNE-Gruppe darüber hinaus Dienstleistungen für den gesamten Lebenszyklus von Windparks und Photovoltaikanlagen sowie Batteriespeicherlösungen zur effizienteren Nutzung erneuerbarer Energien. Für Lösungen zur Veredelung von Strom über Power-to-X-Technologien ist die PNE-Gruppe ein gefragter Partner der Industrie.

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