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Rheinmetall: Operative Ergebnismarge auf Markterwartung, Umsatz trotz Wachstum durch Verschiebungen ins Q2 unter Markterwartung

Jahresprognose 2026 bekräftigt

Skyranger © Rheinmetall

Die Rheinmetall AG hat im 1. Quartal 2026 Umsatz und operatives Ergebnis im Vergleich zum außer­gewöhn­lich starken 1. Quartal des Vorjahres 2025 in absoluten wie in relativen Zahlen erneut gesteigert. Obwohl die Margen­er­wartung erfüllt werden konnte, blieb der absolute Umsatz hinter der Markt­er­wartung zurück.

Auf Basis der vorläufigen Zahlen zum 4. Mai 2026 wird für das 1. Quartal 2026 ein Umsatz von 1,938 Mrd. Euro erzielt - was einem Wachstum versus Vorjahresquartal von 7,7% entspricht. Die Markterwartung in Höhe von 2,3 Mrd. Euro wurde nicht erreicht. Das operative Ergebnis im 1. Quartal 2026 lag bei 224 Mio. Euro, was einer Steigerung von 33 Mio. Euro entspricht. Auf Basis der vorläufigen Zahlen wurde auch die operative Ergebnismarge auf 11,6% nach 10,5% im Vorjahr verbessert und liegt damit auf dem Niveau der Markterwartung.

Im ersten Halbjahr 2025 wuchs der Umsatz kumuliert um 37%, wobei das erste Quartal den wesentlichen Beitrag mit einem Wachstum von 73% beigetragen hat. Diese stark Q1-lastige Entwicklung wurde durch nennenswerte Vorzieheffekte aus dem zweiten Quartal 2025 unterstützt. Für 2026 gehen wir von einem ähnlichen Wachstumspfad für das erste Halbjahr aus, allerdings mit einer deutlichen Wachstumsbeschleunigung im zweiten Quartal des Jahres. Diese wird absehbar durch erhöhte Auslieferungen im Segment Waffe und Munition getragen werden, die sich durch die vollumfängliche Aufnahme der Produktion am Standort Murcia, Spanien ergibt. Zusätzlich erwarten wir die Abnahme der bereits im ersten Quartal vorproduzierten LKW für den deutschen Kunden im zweiten Quartal.

Die Rheinmetall Nomination in Höhe von 4,9 Mrd. Euro und die Ersterfassung des Backlogs von Naval Systems im ersten Quartal haben den Rheinmetall Backlog auf rund 73 Mrd. Euro ansteigen lassen. Dieser liegt damit 31% über dem entsprechenden Vorjahreswert von rund 56 Mrd. Euro.

Der erwartete Anstieg der Investitionsausgaben und der umsatzbedingte Aufbau des Working Capitals resultieren in einem negativen OFCF von 285 Mio. Euro, in dem nur niedrige Kundenanzahlungen enthalten sind.

Rheinmetall bestätigt die Gesamtjahresziele 2026 für ein Umsatzwachstum von 40-45% und einer operativen Ergebnismarge von rund 19% sowie eine Cash Conversion Rate von größer 40%. 

Rheinmetall berichtet die vollständigen Quartalszahlen des 1. Quartals 2026 am 7. Mai 2026.

www.fixed-income.org

 

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