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ABO Energy versucht die späte Gewinnwarnung zu begründen

© ABO Energy

Die ABO Energy GmbH & Co. KGaA hat am 19.11. eine Gewinn­warnung für das laufende Jahr ver­öffentlicht. Statt eines Konzern­jahres­überschuss zwischen 29 und 39 Mio. Euro geht man nun für das laufende Geschäfts­jahr von einem Konzern­jahres­fehlbetrag in Höhe von rund -95 Mio. Euro aus.

Die erhebliche und auch sehr späte Gewinnwarnung versucht das Management mit den folgenden Worten zu erläutern:

Der Ausbau erneuerbarer Energien in Deutschland hat in den vergangenen Jahren eine starke Dynamik entwickelt. Die Bundesregierung hat ambitionierte Ziele gesetzt, um die Energiewende voranzutreiben – darunter den Bau von bis zu sieben Windrädern pro Tag. Begleitet wurde dieser Fortschritt durch weitreichende Vereinfachungen und Beschleunigungen der Genehmigungsprozesse. In der Folge kam es 2025 zu Überzeichnungen in den Auktionen für die Einspeisevergütung. Bei der August-Ausschreibung überstieg das Projektangebot mit 5,7 Gigawatt deutlich das ausgeschriebene Volumen von 3,5 Gigawatt. Zahlreiche Projekte erhielten keinen Zuschlag.

Im Oktober wiesen Studien externer Marktanalysten auf eine zu erwartende weitere Beschleunigung dieser Entwicklung bei der Wind-an-Land-Ausschreibung im November hin. Daher hält die Geschäftsführung nunmehr ein weiter rückläufiges Niveau der Zuschlagshöhen für wahrscheinlich. Nach interner Analyse hat die Geschäftsführung daher die Bewertung der in Entwicklung befindlichen Projekte angepasst. Auf dieser Basis wurde im Rahmen der weiteren Geschäftsplanung das Projektportfolio analysiert. Dadurch haben sich Projekte aufgrund gesunkener Zuschlagswahrscheinlichkeit zeitlich verschoben. Zudem wurde die Bewertung an das niedrigere antizipierte Marktniveau angepasst. Das verbleibende ABO Energy-Projektportfolio ist unter den aktualisierten Marktannahmen weiterhin werthaltig.

Im Unterschied zu den vergangenen Jahren tragen die internationalen Märkte 2025 nicht zur Stabilisierung des ABO Energy-Ergebnisses bei. Belastend wirken sich insbesondere ein Überangebot Solar in Spanien, ein Überangebot Wind in Finnland, Änderungen der Netzzugangsregelungen in Griechenland sowie gesetzliche Änderungen zum Verkauf von Infrastruktur in Ungarn aus.

ABO Energy hat seit der Gründung vor rund 30 Jahren stets schwarze Zahlen geschrieben. 2025 wird dies aufgrund der Neubewertung nicht gelingen. Die ABO Energy-Geschäftsführung hatte bereits Ende 2024 damit begonnen, das Geschäftsmodell auf die sich verändernde Marktsituation einzustellen. Jedoch ist die Marktentwicklung schneller eingetreten als vom Unternehmen erwartet. Das prognostizierte Jahresergebnis 2025 verschlechtert sich von 29 bis 39 Millionen Euro Überschuss auf einen Jahresfehlbetrag von rund -95 Millionen Euro. Die Anpassung beruht vor allem auf Bewertungseffekten und hat nur einen geringen Liquiditätseffekt. ABO Energy verfügt über eine der größten Projektpipelines der Branche mit rund 30 Gigawatt, davon zehn Gigawatt in Deutschland. Die werthaltige Pipeline bildet die Basis für eine schnelle Rückkehr zur Profitabilität.

„Wir werden unsere Kostenstrukturen konsequent an die deutlich veränderten Marktbedingungen im In- und Ausland anpassen und mit Hochdruck und Unterstützung eines renommierten Beratungshauses vorantreiben, das nun die Arbeit aufgenommen hat. Wir sind überzeugt, bereits im nächsten Geschäftsjahr wieder ein positives Ergebnis auszuweisen“, sagt Dr. Karsten Schlageter, Sprecher der Geschäftsführung. Entsprechend ist und bleibt ABO Energy wie in den vergangenen 30 Jahren ein verlässlicher Partner für Geschäftspartner, Kunden, Banken, Investoren, Verpächter, Behörden, Kommunen und Mitarbeitende.

Am Montag, 24. November, um 16 Uhr stellt Dr. Schlageter die jüngste Entwicklung bei einer digitalen Gesprächsrunde persönlich vor und beantwortet Fragen. Bei Interesse melden Sie sich bitte an unter: https://research-hub.de/events/registration/2025-11-24-16-00/AB9-GR

www.green-bonds.com – die Green Bond-Plattform.

 

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