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Beate Uhse: Neuausrichtung des Konzerns befindet sich in der Umsetzung

Im Jahr 2015 haben uns schwierige Marktverhältnisse und die rasanten Veränderungen im Einkaufsverhalten der Konsumenten vor Herausforderungen gestellt. Bei ihrer Bewältigung bauen wir auf das, was uns stark gemacht hat: eine bekannte, starke Marke mit versierter Branchenexpertise, eine gut funktionierende operative Plattform und der leidenschaftliche Einsatz unserer Mitarbeiter. Dabei hat das Unternehmen eine zunehmend auf den Konsumenten ausgerichtete Strategie verfolgt. Wir haben unsere Marken weiter entwickelt und unser Geschäft individuell europäisiert. Diese Elemente werden auch zukünftig die Eckpfeiler unserer Strategie bilden.

In Deutschland fokussieren wir uns dabei neben der kontinuierlichen Aufwertung und Optimierung unserer Einzelhandelspräsenz on- und offline auf die weitere Stärkung des Markenkerns. Dabei betonen wir die Werte, für die unsere Marke auch in den Augen der Kundinnen und Kunden steht. Expertise im Bereich des erotischen Lifestyles seit 70 Jahren sowie eine große Produktvielfallt aus innovativen Eigen- und Fremdmarken.

Vor diesem Hintergrund hat der Beate Uhse Konzern mit Umsatzerlösen in Höhe von 128,8 Mio. Euro das Berichtsjahr abgeschlossen (Vj. 142,9 Mio. Euro). Dies entspricht einer Reduzierung um 9,9 %, flächenbereinigt hingegen sank der Umsatz nur um 1,7 %. Die Umsatzentwicklung von Beate Uhse blieb damit in 2015 hinter den Erwartungen zurück. Der Rückgang resultiert im Wesentlichen aus dem Nachfragerückgang im klassischen Kataloggeschäft, geringeren Einzelhandelsumsätzen sowie der umfangreichen neuen Markenausrichtung im B2C-Bereich.

Alle Maßnahmen der Neuausrichtung sind im Geschäftsjahr 2015 als Aufwand bzw. Wertkorrekturen bereits berücksichtigt. Dies sind unter anderem die Einstellung des Kataloggeschäfts, die Schließung von insgesamt 16 Shops (in 2015 und 2016) (rd. 1,5 Mio. Euro), Wertberichtigungen auf Geschäfts- und Firmenwerte im Niederländischen Einzelhandel (rd. 1,9 Mio. Euro) sowie Korrekturen im Wertansatz der Fremdwährungen (USD und SFR) mit rd. 4,6 Mio. Euro, der Abbau von 150 Mitarbeitern mit rd. 2,1 Mio. Euro und die Bereinigung des Warenlagers mit rd. 1,0 Mio. Euro. Damit sind insgesamt 14,1 Mio. Euro an Abwertungen und Aufwendungen für die Neuausrichtung des Konzerns zu berücksichtigt.

Somit beläuft sich das Ergebnis vor Abschreibungen, Steuern und Zinsen (EBITDA) im Geschäftsjahr 2015 auf -5,3 Mio. Euro (VJ: +10,3 Mio. Euro) und das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) auf -13,3 Mio. Euro (VJ: +5,0 Mio. Euro). Das EBT beträgt -16,2 Mio. Euro nach +2,4 Mio. Euro in 2014. Als Konzernverlust wird ein Betrag von 18,4 Mio. Euro ausgewiesen. Durch dieses Ergebnis reduziert sich die Eigenkapitalquote auf nunmehr 11,4 % im Konzern (Vj. 28,2%).

"Beate Uhse ist nach wie vor der Branchenpionier, ohne die es die Öffnung des Marktes niemals gegeben hätte. In einem zunehmend anspruchsvollen Marktumfeld ist Erfolg aber kein Selbstläufer", sagt Kees Vlasblom, Vorstandsvorsitzender und Finanzvorstand der Beate Uhse AG. "Um ein profitables Wachstum nachhaltig abzusichern, müssen wir unsere Strategie noch konsequenter an den Kundenbedürfnissen ausrichten. Das Management hat deshalb Maßnahmen eingeleitet, um den externen und unternehmensspezifischen Herausforderungen erfolgreich zu begegnen. Die Attraktivität unserer Marke, die Qualität unserer operativen Plattform und unsere hoch motivierten Mitarbeiter sind ein starkes Fundament für die Zukunft."

Die Beate Uhse AG fokussiert sich auf die gewinntragenden und die B2C-Strategie fördernden Filialstandorte. Zur Stärkung der Innenfinanzierung wurden die Warenvorräte bereits 2015 um 5,7 Mio. Euro abgebaut.

Ausblick 2016: "schwarze Null" im Fokus
Die vom Vorstand beschlossenen und weitestgehend bereits eingeleiteten Maßnahmen sollen dazu beitragen, die Ertragslage von Beate Uhse nachhaltig zu steigern. Die Umsatzerlöse werden 2016 noch durch die Schließung von 16 Filialen und die Einstellung des Katalogs sinken und voraussichtlich zwischen 115 Mio. Euro und 120 Mio. Euro liegen. Der Vorstand rechnet mit einem nahezu ausgeglichenen operativen Ergebnis.
Ab 2017 rechnet der Vorstand aufgrund der aktuellen und künftigen Maßnahmen zur Weiterentwicklung des B2C-Bereichs mit einem Umsatzwachstum von bis zu 3%. Dieses Umsatzwachstum sowie die Kostenreduzierungen werden ab 2017 zu einem weiteren Anstieg des operativen Ergebnisses führen.

Dabei steht 2016 die Weiterentwicklung unserer B2C-Strategie mit der Konzentration auf den E-Commerce klar im Vordergrund. Der Vertriebsbereich E-Commerce ist unser wichtigster digitaler Kanal. Er spielt eine entscheidende Rolle dabei, unser Einzelhandelsmanagement den sich verändernden Einkaufsgewohnheiten unserer Kunden anzupassen. Wir nutzen unseren Online Shop, um die Besucher zu informieren, zu inspirieren und schließlich zum Kauf unserer Produkte und Kollektionen anzuregen. Dabei machen wir ihnen den Zugang zu unserem stationären Einzelhandel so einfach wie möglich, beispielsweise durch Cross-Channel-Services, die wir seit Februar anbieten. Darüber hinaus sollen unter anderem personalisierte Produktangebote, die Erweiterung von Funktionen im digitalen und mobilen Handel und die stärkere Individualisierung der Marketingkonzepte auf die regionalen Besonderheiten der jeweiligen Ländermärkte zur Stärkung des Online-Vertriebs beitragen.

Um die Qualität der Markenpräsentation zu verbessern, wird das Unternehmen die Kommunikation zum Kunden durch den Ausbau der Markenpräsenz in digitalen Kanälen und mit einem optimierten Kundenbeziehungsmanagement noch weiter verbessern. Beate Uhse wird seine digitalen Aktivitäten ausbauen, um seinen Kunden zukünftig ein über alle Kanäle hinweg nahtloses Marken- und Einkaufserlebnis anzubieten.

Im Zuge dieser B2C-Ausrichtung wird das Filialnetz noch stärker auf die zukunftsträchtigen Zielgruppen Singles und Paare ausgerichtet. Standorte, die nicht in dieses Konzept passen und verlustbehaftet sind, sind bereits oder werden geschlossen.

Die am 9. März 2016 erfolgte Berufung von Dennis van Allemeersch für die Position des Chief Operating Officers (COO) wird dazu beitragen, unsere B2C-Strategie zielgerichtet weiter voran zu bringen. Van Allemeersch zeichnet für den Bereich B2C sowie für das Projekt- und Prozessmanagement verantwortlich und verfügt über eine langjährige, ausgeprägte Expertise im B2C-Vertrieb. Der Vorstand wird gemeinsam mit vollem Einsatz daran arbeiten, dass die eingeleiteten Maßnahmen zur Verbesserung der Ertragslage und zur Stärkung unserer Vertriebsbereiche konsequent umgesetzt werden.


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