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KTG Energie AG: Positive operative Entwicklung im ersten Halbjahr 2015/2016 von Einmaleffekten deutlich belastet

Derzeit stehen Kreditlinien für den Silageeinkauf aller Biogasanlagen zur Verfügung, Ausschüttung der Aktiendividende verzögert sich bis auf weiteres

Die KTG Energie AG hat am 29. Juli 2016 bekanntgegeben, dass der Halbjahresabschluss per 30. April 2016 bis Ende August veröffentlicht werden soll. Mittlerweile zeichnet sich ab, dass die Insolvenz der Hauptgesellschafterin KTG Agrar SE zu einem massiven Zusatzaufwand hinsichtlich der Erstellung des Zwischenabschlusses zum 30. April 2016 führt, da zahlreiche Einzelpositionen vor dem Hintergrund der mittlerweile vorliegenden Informationen detailliert analysiert werden müssen. Dies ist für eine klare Darstellung der Situation unverzichtbar und dient letztlich den Aktionären, Anleiheinvestoren sowie allen anderen Geschäftspartnern der KTG Energie AG.
 

Aus den genannten Gründen werden heute einige Eckdaten zum ersten Halbjahr 2015/2016 und der aktuellen Situation bekanntgegeben. Die Gesellschaft arbeitet weiter an einer möglichst zeitnahen Erstellung des Zwischenabschlusses zum 30. April 2016 - eine genaue Terminierung der Veröffentlichung kann derzeit nicht zuverlässig erfolgen.
 
Die operative Entwicklung im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2015/16 war deutlich positiv. Der vorläufige Gesamtumsatz lag bei ca. 48,8 Mio. € im Vergleich zu 36,6 Mio. € im Vorjahreszeitraum. Hierin enthalten sind Umsätze aus der Energieproduktion in Höhe von ca. 42 Mio. € (Vorjahr: 34,5 Mio. €). Dieser Anstieg konnte im Wesentlichen aufgrund des weiteren Ausbaus des Anlagebestands seit dem 30. April 2015 und der sehr guten Auslastung der Anlagen in den Monaten November 2015 bis April 2016 erzielt werden. In diesem Zeitraum wurden die Anlagen mit einer Auslastung von 96,6 % gefahren. Das vorläufige operative Ergebnis vor Abschreibungen, Finanzierungskosten und Steuern (EBITDA) beläuft sich auf Basis der aktuellen Zahlen auf 10,7 Mio. € (Vorjahr: 12,0 Mio. €). Hierin enthalten sind allerdings Einmaleffekte aus einem signifikanten Abbau von Inputstoffen (Silagen). Die Abschreibungen liegen bei ca. 7,2 Mio. € (Vorjahr: 5,6 Mio. €) Die Finanzierungs-aufwendungen sind von 4,1 Mio. € auf 5,1 Mio. € angestiegen.
 
Das Ergebnis für die ersten sechs Monate wird durch Einmaleffekte deutlich belastet werden. Die aktuell ausgewerteten Informationen lassen Auswirkungen in der Größenordnung von ca. 15 bis 20 Mio. € erwarten. Diese setzen sich im Wesentlichen zusammen aus der Abwertung finanzieller Vermögenswerte (Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie ausgereichte Darlehen). Darüber hinaus spielt die Bewertung der Inputstoffe und der Gärsubstrate in den Fermentern und im Endlager sowie geleisteter Anzahlungen und Anlagen im Bau eine wichtige Rolle.
 
Die Auslastung der Anlagen im dritten Geschäftsquartal (Mai bis Juli) lag weiterhin bei sehr guten 95 %. Der Monat August war geprägt von Schwierigkeiten bei der Versorgung mit Inputstoffen. Diese resultierten aus der Insolvenz der KTG Agrar SE sowie der damit verbundenen Liquiditätsengpässe und entsprechenden Maßnahmen der finanzierenden Banken sowie Lieferanten. Im Monat August wurde aus diesem Grund eine Auslastung von 61 % erzielt. Die Auslastung am gestrigen Dienstag von 75 % zeigt, dass die getroffenen Maßnahmen nun wieder zu einem Anstieg der Auslastung führen. Unter der Annahme, dass keine neuen negativen Effekte auftreten, geht die Gesellschaft von einer Volllast (ca. 95 %) der Anlagen ab Anfang Oktober aus. In den ersten zehn Monaten (1. November 2015 bis 30. August 2016) insgesamt lag die Auslastung bei ca. 92 % (Vorjahreszeitraum: ca. 95 %).
 
Derzeit stehen der KTG Energie Gruppe Kreditlinien für den Silageeinkauf aller Biogasanlagen zur Verfügung. Der Einkauf von Silage erfolgt aktuell wöchentlich am Spot-Markt. Die Einkäufe werden im Wesentlichen sofort verarbeitet. In dieser Woche beginnt die für die Inputversorgung wichtige Maisernte. Es ist geplant, die Lagerbestände in den Silos weiter zu erhöhen, um den mittelfristigen Betrieb der Anlagen aus eigenen Vorräten sicherzustellen. Dies setzt weiterhin ein hohes Engagement der beteiligten Lieferanten und Finanzierungspartner voraus.
 
Ferner teilt die Gesellschaft mit, dass sich die Zuteilung der Aktiendividende bis auf weiteres verzögern wird.
 
Die Hauptversammlung der KTG Energie AG am 22. Juni 2016 hat beschlossen, für das Geschäftsjahr 2014/2015 (Geschäftsjahresende 31.10.2015) eine Aktiendividende an die Aktionäre auszuzahlen. Im Rahmen einer Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln sollten dafür neue Aktien begeben werden.
 
Die Lieferung der neuen Aktien und Einbuchung in die Depots der Aktionäre kann erst nach der Anmeldung der Kapitalerhöhung zur Eintragung ins Handelsregister erfolgen. Voraussetzung für die Eintragung ins Handelsregister ist, dass der Anmeldung die geprüfte Einzelbilanz der KTG Energie AG mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk zu Grunde liegt, die zum Zeitpunkt der Anmeldung nicht älter als acht Monate sein darf. Bei rechtzeitiger Anmeldung (vor dem 30. Juni 2016) wäre dies die Bilanz zum 31. Oktober 2015 gewesen, auf der der Beschluss der Hauptversammlung basiert. Diese 8-Monats-Frist wurde versäumt. Entsprechend kann die Eintragung – und anschließende Zuteilung – erst mit dem Vorliegen der nächsten geprüften und mit einem ungeschränkten Bestätigungsvermerk versehenen Einzelbilanz und erneuter Beschlussfassung der Hauptversammlung erfolgen.

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