Die Deutsche Rohstoff AG hat aufgrund des höheren Ölpreises und der Ausweitung des Bohrprogramms die Prognose für das Geschäftsjahr 2026 deutlich erhöht. Die Eckpunkte sind:
▪ 1876 Resources weitet Bohrprogramm massiv aus, rund 225 Mio. Euro Capex 2026 im Konzern
▪ 9 Mio. Aktien an Almonty Industries mit rund 100 Mio. Euro Ertrag veräußert
▪ EBITDA 2026 im Basisszenario mit 290 bis 310 Mio. Euro (bislang 115 bis 135 Mio. Euro) erwartet
▪ Umsatz 2026 im Basisszenario mit 260 bis 280 Mio. Euro (bislang 170 bis 190 Mio. Euro) erwartet
▪ Preisannahme Basisszenario 75 USD WTI; 3,50 USD Gas; Euro/USD 1,15 (bislang 60 USD WTI; 3,00 USD Gas; 1,10 Euro/USD)
▪ EBITDA im erhöhten Szenario mit 320 bis 340 Mio. Euro (bislang 125 bis 145 Mio. Euro) erwartet
▪ Umsatz erhöhtes Szenario mit 290 bis 310 Mio. Euro (bislang 180 bis 200 Mio. Euro) erwartet
▪ Preisannahme erhöhtes Szenario 85 USD WTI; 4,00 USD Gas; Euro/USD 1,15 (bislang 70 USD WTI; 3,00 USD Gas; 1,10 Euro/USD)
▪ 26 Bruttobohrungen (rund 18 Nettobohrungen) durch 1876 Resources, 3. Bohrgerät zeitweise aufgenommen
▪ Produktion in der zweiten Jahreshälfte bei über 20.000 BOEPD (Barrel Öläquivalent pro Tag) erwartet
▪ Prognose für 2027 wird im April veröffentlicht
Details:
Die Deutsche Rohstoff hat die Prognose für das Jahr 2026 deutsch erhöht. Ursächlich für die Anpassung sind zwei wesentliche Faktoren: Zum einen die Ausweitung des Bohrprogramms der US-Tochter 1876 Resources als Reaktion auf die deutlich gestiegenen Ölpreise, zum anderen die Teilveräußerung der Beteiligung an Almonty Industries mit einem Ertrag von fast rund 100 Mio. Euro.
1876 Resources hatte sein Bohrprogramm 2026 Ende Februar mit einem Bohrgerät begonnen (siehe Mitteilung vom 17. Februar: US Öl- und Gas-Geschäft auf Kurs für 2026) und im Zuge der gestiegenen Ölpreise Mitte März durch ein zweites Bohrgerät beschleunigt (siehe Mitteilung vom 13. März: Beschleunigung des Bohrprogramms 2026). Kürzlich konnte 1876 Resources ein drittes Bohrgerät in Betrieb nehmen. Durch den parallelen Einsatz von drei Bohrgeräten können bis zur Jahresmitte rund 20 Bohrungen abgeteuft und bis Ende des 3. Quartals sukzessive in die Produktion gebracht werden. Im Anschluss folgen weitere Bohrungen, die im 4. Quartal mit der Förderung beginnen sollen.
Die weitere Gestaltung des Bohrprogramms hängt auch von der Entwicklung des aktuell volatilen Marktumfelds ab. Aufgrund der hohen Flexibilität besteht die Möglichkeit einen Teil der Bohrgeräte auch längerfristig unter Vertrag zu nehmen und entsprechend auch mehr als die aktuell geplanten 26 Bohrungen abzuteufen. Gleichzeitig werden die Ölpreis-Absicherungen im Konzern kontinuierlich ausgebaut.
Durch den Einsatz eines größeren Bohrgerätes werden erstmalig auch bis zu fünf Niobrara-Bohrungen mit einer Länge von drei Meilen (4,8 Kilometern; bislang Zwei-Meilen-Bohrungen mit einer Länge von 3,2 Kilometern) auf den östlichen und westlichen Flächen im Powder River Basin niedergebracht und dadurch weitere Steigerungen der Kosteneffizienz erwartet.
Das Investitionsvolumen wird sich auf rund 220 bis 230 Mio. Euro belaufen (bisher rund 90 bis 100 Mio. Euro). Davon wird der wesentliche Teil in neue Bohrungen investiert und durch den Ausbau der Wasserinfrastruktur im Powder River Basin sowie in weitere Flächenakquisitionen der US-Tochterfirmen ergänzt.
Weitere Zahlen und Details zur Prognose einschließlich einer Prognose für das Geschäftsjahr 2027 werden im Rahmen der Veröffentlichung des geprüften Konzernabschlusses und Geschäftsberichts am 23. April 2026 veröffentlicht.
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