Die Deutsche Rohstoff AG hat den Konzernabschluss, den Dividendenvorschlag und die Prognosen für 2026 und 2027 veröffentlicht:
Dividendenvorschlag für das Geschäftsjahr 2025 in Höhe von 2,25 Euro je Aktie, 13% über Vorjahr
Aktienrückkaufprogramm im Wert von bis zu 7,5 Mio. Euro geplant
Erstmalige Prognose 2027: Umsatz von 280 bis 300 Mio. Euro und EBITDA von 210 bis 230 Mio. Euro im Basisszenario mit Ölpreis von 75 USD/Barrel
Prognose 2026 unverändert: Umsatz von 260 bis 280 Mio. Euro sowie ein EBITDA von 290 bis 310 Mio. Euro
Die Deutsche Rohstoff AG hat heute die geprüften Konzernabschlusszahlen für 2025 veröffentlicht. Die vorläufigen Zahlen (vgl. Pressemitteilung vom 10. März 2026) wurden dabei vollumfänglich bestätigt. Der Geschäftsbericht für das Geschäftsjahr 2025 der Deutsche Rohstoff Gruppe ist auf der Homepage der Gesellschaft unter www.rohstoff.de abrufbar.
Jan-Philipp Weitz, CEO, sagte: „Wir haben das Geschäftsjahr 2025 wie angekündigt am oberen Ende unserer Prognosebandbreiten für Umsatz und EBITDA abgeschlossen und gleichzeitig im vergangenen Jahr höhere Reserven sowie zusätzliche finanzielle Stärke geschaffen. Seit März 2026 nutzen wir diese Ausgangsbasis, um unser Bohrprogramm deutlich zu beschleunigen und konsequent auf das attraktive Marktumfeld zu reagieren. Diese Reaktionsfähigkeit ist ein klarer strategischer Vorteil: Wir können steigende Ölpreise schneller als viele Wettbewerber in zusätzliche Produktion, Cashflow und Ergebnis übersetzen und so überproportionalen Wert für unsere Aktionäre schaffen.“
Henning Döring, CFO, sagte: „Der starke Cashflow im Jahr 2025 sowie die deutlich verbesserte Liquiditätsposition schaffen die Grundlage für eine kurzfristige Verdopplung der Investitionen. Mit der Kombination aus erhöhter Dividende und Aktienrückkauf setzen wir unsere aktionärsfreundliche Ausschüttungspolitik konsequent fort und steigern den Shareholder Return signifikant. Gleichzeitig behalten wir die finanzielle Flexibilität, um die beschleunigte Entwicklung unseres Öl- und Gasgeschäfts weiterhin aus eigener Kraft zu finanzieren.“
Dividende und Aktienrückkauf
Vorstand und Aufsichtsrat werden der Hauptversammlung eine Dividende von 2,25 Euro je Aktie (Vorjahr: 2,00 Euro je Aktie) vorschlagen und setzen damit die kontinuierliche Dividendensteigerung fort. Zusätzlich plant der Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrats, Aktien mit einem Gesamtvolumen von bis zu 7,5 Mio. Euro innerhalb der nächsten zwölf Monate zurückzukaufen.
Auf Basis der vorgeschlagenen Dividende von 2,25 Euro je Aktie sowie des geplanten Aktienrückkaufprogramms in Höhe von 7,5 Mio. Euro ergibt sich ein gesamter Shareholder Return von rund 3,82 Euro je Aktie (Vorjahr: 2,82 Euro je Aktie). Dies entspricht einem Anstieg von rund 35%.
Prognose 2026/2027
Die am 1. April 2026 veröffentlichte deutliche Prognoseanhebung für das Geschäftsjahr 2026 wird bestätigt. Im Basisszenario erwartet der Vorstand weiterhin einen Umsatz von 260 bis 280 Mio. Euro sowie ein EBITDA von 290 bis 310 Mio. Euro bei Preisannahmen von 75 USD WTI, 3,50 USD Gas und einem Euro/USD-Kurs von 1,15.
Im erhöhten Szenario werden ein Umsatz von 290 bis 310 Mio. Euro und ein EBITDA von 320 bis 340 Mio. Euro unter Annahmen von 85 USD WTI, 4,00 USD Gas und 1,15 Euro/USD erwartet.
Grundlage der Prognose sind insbesondere die deutliche Ausweitung des Bohrprogramms mit einem Investitionsvolumen von rund 215 bis 235 Mio. Euro sowie sonstige betriebliche Erträge von rund 100 Mio. Euro aus der Teilveräußerung der Beteiligung an Almonty Industries.
Für das Geschäftsjahr 2027 erwartet der Vorstand im Basisszenario einen Umsatz von 280 bis 300 Mio. Euro sowie ein EBITDA von 210 bis 230 Mio. Euro. Im erhöhten Szenario werden ein Umsatz von 310 bis 330 Mio. Euro und ein EBITDA von 230 bis 250 Mio. Euro erwartet. Die Preisannahmen entsprechen der Prognose 2026.
Konzernzahlen bestätigen vorläufige Ergebnisse
Der Deutsche Rohstoff Konzern hat im Geschäftsjahr 2025 einen Umsatz in Höhe von 195,1 Mio. Euro (Prognose: 170 bis 190 Mio. Euro; Vorjahr: 235,4 Mio. Euro) und ein Ergebnis vor Abschreibungen, Zinsen und Steuern (EBITDA) in Höhe von 132,0 Mio. Euro (Prognose: 115 bis 135 Mio. Euro; Vorjahr: 167,6 Mio. Euro) erzielt. Das Konzernergebnis nach Minderheiten belief sich auf 28,9 Mio. Euro bzw. 6,03 Euro pro Aktie (Vorjahr: 50,2 Mio. Euro bzw. 10,26 Euro pro Aktie). Seit dem Geschäftsjahr 2021 lagen die Geschäftszahlen damit immer im Rahmen oder geringfügig oberhalb der veröffentlichten Prognose.
Die liquiden Mittel (Bankguthaben und Wertpapiere des Umlaufvermögens) erhöhten sich deutlich auf 69,3 Mio. Euro (Vorjahr: 19,7 Mio. Euro), während die Nettofinanzverbindlichkeiten auf rund 146 Mio. Euro reduziert werden konnten (Vorjahr: 157 Mio. Euro). Der Verschuldungsgrad (Nettofinanzverbindlichkeiten im Verhältnis zum EBITDA) lag bei 1,1 (Vorjahr: 0,9). Die Eigenkapitalquote blieb mit 38% auf einem soliden Niveau (Vorjahr: 43%).
Der operative Cashflow betrug im Jahr 2025 130,0 Mio. Euro (Vorjahr: 143,6 Mio. Euro). Die zahlungswirksamen Investitionen in Öl- und Gasbohrungen sowie Infrastruktur beliefen sich auf 107,3 Mio. Euro (Vorjahr: 185,3 Mio. Euro). Vor dem Hintergrund der reduzierten Investitionstätigkeit ergab sich ein deutlich positiver operativer Free Cashflow in Höhe von 23,9 Mio. Euro (Vorjahr: -40,7 Mio. Euro). Der operative Free Cashflow berücksichtigt keine Ein- und Auszahlungen aus kurzfristigen Finanzdispositionen.
Der Vorstand der Deutsche Rohstoff AG wird am morgigen Donnerstag, dem 23. April 2026, um 11:00 Uhr einen deutschen Web-Call und um 14:00 Uhr einen englischen Web-Call zu den Ergebnissen des Geschäftsjahres 2025 durchführen. Interessierte Anleger können sich hier für den deutschsprachigen Call und hier für den englischsprachigen Call anmelden:
https://us06web.zoom.us/webinar/register/1517762609722/WN_NJf5FFDDS062jWy-k-uTAQ#/registration
Zur Definition des Begriffs EBITDA verweisen wir auf die Homepage der Deutsche Rohstoff AG.
www.fixed-income.org
