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HÖRMANN Industries kann Umsatz und Ergebnis 2025 steigern

Turnaround im Geschäftsbereich Automotive gelungen trotz weiterhin herausforderndem Marktumfeld

© HÖRMANN Industries

Die HÖRMANN Indus­tries GmbH hat ihren Jahres­abschluss 2025 ver­öffentlicht. In einem weiterhin anspruchs­vollen wirtschaft­lichen Umfeld ent­wickelte sich die HÖRMANN Gruppe besser als die Gesamt­wirtschaft und konnte ihre Profi­tabilität weiter steigern.

Dr. Michael Radke, CEO der HÖRMANN Industries GmbH: „Wir blicken mit großer Zufriedenheit auf ein sehr erfolgreiches Geschäftsjahr 2025 zurück. Dank der gemeinsamen Kraftanstrengung aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist es uns gelungen, mit einem Umsatz von knapp 700 Mio. Euro ein Rekordergebnis (EBIT) von mehr als 30 Mio. Euro und einer EBIT-Marge von 4,2% zu erwirtschaften. Dieser wirtschaftliche Erfolg im 70. Jubiläumsjahr der HÖRMANN Gruppe und zu meinem Abschied als CEO erfüllt mich mit Stolz und großer Dankbarkeit.“

Im Geschäftsjahr 2025 erzielte die HÖRMANN Gruppe Umsatzerlöse in Höhe von 697,4 Mio. Euro (Vj.: 678,9 Mio. Euro). Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) erhöhte sich auf 30,4 Mio. Euro (Vj.: 24,3 Mio. Euro), das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) lag bei 50,0 Mio. Euro (Vj.: 40,3 Mio. Euro). Die positive Ergebnisentwicklung ist maßgeblich auf einen veränderten Produkt- und Leistungsmix, Produktpreisanpassungen, Produktivitätsgewinne und Portfoliooptimierungen zurückzuführen. Das Geschäftsjahr 2025 schloss mit einem Konzernjahresüberschuss von 13,4 Mio. Euro (Vj.: 9,2 Mio. Euro). Der operative Cashflow verbesserte sich auf 39,9 Mio. Euro (Vj.: 25,3 Mio. Euro).

Johann Schmid-Davis, CFO der HÖRMANN Industries GmbH, führt weiter aus: „Wie bereits in den Vorjahren erweist sich die breite Diversifikation der HÖRMANN Gruppe in vier Geschäftsbereichen als ein Erfolgsmodell. Trotz der wirtschaftlichen Herausforderungen, speziell im Geschäftsbereich Intralogistics, bleibt die HÖRMANN Industries in der Gesamtbetrachtung weiterhin auf Erfolgskurs.“

Die Eigenkapitalausstattung des Konzerns belief sich zum 31. Dezember 2025 auf 146,7 Mio. Euro (31.12.2024: 138,8 Mio. Euro). Somit lag die Eigenkapitalquote trotz einer erhöhten Bilanzsumme mit 36,5% leicht über dem Vorjahresniveau (31.12.2024: 36,2%). Der Nettofinanzmittelbestand erhöhte sich zum Jahresende auf 82,3 Mio. Euro (31.12.2024: 68,3 Mio. Euro).

Entwicklung der Geschäftsbereiche
Der Geschäftsbereich Automotive konnte trotz weiterhin schwacher Marktnachfrage und einem entsprechenden Umsatzrückgang auf 326,1 Mio. Euro (Vj. 353,3 Mio. Euro) aufgrund der umgesetzten Kostensenkungsmaßnahmen sowie einer verbesserten operativen Performance erstmals seit 2020 einen Gewinn ausweisen. Das EBIT verbessert sich auf 5,0 Mio. Euro (Vj. -0,5 Mio. Euro). Gleichzeitig hat HÖRMANN damit begonnen, das Werk Gustavsburg dank hoher Investitionen zum technologisch führenden Produktionsstandort für Rahmenlängsträger in Europa weiterzuentwickeln. Nachdem in den vergangenen zwei Jahren bereits 16 Mio. Euro investiert wurden, sollen in den kommenden Jahren weitere 30 Mio. Euro in die Erweiterung der Rahmenlängsträgerfertigung und in eine neue Beschichtungsanlage investiert werden. Für das Geschäftsjahr 2026 rechnet der Bereich Automotive entsprechend der Prognosen der OEM-Kunden mit einem Umsatzanstieg auf etwa 335 bis 350 Mio. Euro bei einem EBIT von etwa 7 Mio. Euro.

Im Geschäftsbereich Communication setzte sich die positive Entwicklung fort. Getrieben durch Investitionen in kritische Infrastrukturen und eine zunehmende Internationalisierung wurden Umsatzerlöse von 263,3 Mio. Euro (Vj. 214,8 Mio. Euro) erzielt. Mit einem EBIT von 35,3 Mio. Euro (Vj. 27,5 Mio. Euro) leistete der Bereich erneut den größten Ergebnisbeitrag. Auf Basis des hohen Auftragsbestands prognostiziert HÖRMANN für den Bereich Communication für das Geschäftsjahr 2026 mit einem Umsatz zwischen 250 Mio. Euro und 270 Mio. Euro und einem Ergebnisbeitrag (EBIT) zwischen 28 Mio. Euro und 30 Mio. Euro eine anhaltend stabile Geschäftsentwicklung, gleichwohl erhöhte Entwicklungskosten und die stärkere Internationalisierung die Ergebnisentwicklung voraussichtlich belasten werden.

Der Geschäftsbereich Intralogistics war weiterhin von einer zurückhaltenden Investitionstätigkeit der Industrie geprägt. Zusätzlich belasteten außergewöhnliche Aufwendungen aus der Portfolioanpassung das Ergebnis. Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden die verlustbehafteten Gesellschaften HÖRMANN Intralogistics Services und HÖRMANN Energy Solutions verkauft sowie Sonderabschreibungen auf eine Vorführanlage vorgenommen. Der Umsatz belief sich entsprechend auf 73,8 Mio. Euro (Vj. 80,7 Mio. Euro), das EBIT lag bei -5,9 Mio. Euro (Vj. 1,2 Mio. Euro). Bereinigt um die außergewöhnlichen Aufwendungen betrug das operative EBIT -1,3 Mio. Euro. HÖRMANN sieht auch weiterhin großes Potenzial im Geschäftsbereich, unter anderem durch das Neuprodukt „SECTRO“, ein innovatives System zur Sicherheitskontrolle an Flughäfen. HÖRMANN konzentriert sich dank der Portfoliobereinigung fortan auf die Entwicklung der zukunftsorientierten Geschäftsfelder des Bereichs und plant, das Intralogistik-Geschäft mittelfristig durch gezielte Investitionen und Internationalisierung weiter auszubauen. Für das laufende Geschäftsjahr 2026 wird mit einem Umsatz auf dem Niveau des Geschäftsjahres 2025 und einem ausgeglichenen Ergebnis gerechnet.

Im Geschäftsbereich Engineering wurde bei Umsatzerlösen von 33,0 Mio. Euro (Vj. 30,4 Mio. Euro) ein EBIT von 4,9 Mio. Euro (Vj. 2,8 Mio. Euro) erzielt. Damit konnte der Bereich wieder einen positiven Ergebnisbeitrag leisten, der jedoch wegen der Insolvenz eines Großkunden unter den Erwartungen blieb. Für das laufende Geschäftsjahr 2026 erwartet der Bereich nach aktueller Projektbewertung einen Umsatz von rund 40 Mio. Euro und ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern zwischen 3 Mio. Euro und 4 Mio. Euro.

Prognose 2026
Auf Konzernebene erwartet die HÖRMANN Industries GmbH nach Bewertung der aktuellen Auftragslage und rollierender Planung der einzelnen Geschäftsbereiche im Geschäftsjahr 2026 einen Auftragseingang zwischen 750 Mio. Euro und 800 Mio. Euro (2025: 683 Mio. Euro) und einen Gesamtumsatz von 700 Mio. Euro bis 760 Mio. Euro (2025: 697 Mio. Euro). Für das operative Geschäft wird ein positives Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) auf dem Niveau des Geschäftsjahres 2025 (30,4 Mio. Euro) prognostiziert.

Der vollständige Jahresabschluss inklusive eines ausführlichen Interviews mit Herrn Dr. Michael Radke und Herrn Johann Schmid-Davis kann unter http://www.hoermann-gruppe.de/investor-relations/finanzpublikationen/ heruntergeladen werden.

Darüber hinaus hat die HÖRMANN Gruppe ebenfalls ihren fünften Nachhaltigkeitsbericht veröffentlicht. Die freiwillige Erstellung dieses umfassenden Berichts in Anlehnung an die internationalen Richtlinien der Global Reporting Initiative (GRI-Standard) unterstreicht die langfristige Ausrichtung der HÖRMANN Industries. Der Nachhaltigkeitsbericht kann unter folgendem Link heruntergeladen werden: https://www.hoermann-gruppe.com/de/unternehmen/nachhaltigkeit

Über die HÖRMANN Gruppe
Seit der Unternehmensgründung 1955 ist die HÖRMANN Gruppe (Unternehmensanleihe, ISIN: NO0012938325, WKN: A351U9) ständig gewachsen. Als Dachgesellschaft fungiert die HÖRMANN Holding GmbH & Co. KG, die die langfristige Ausrichtung und Weiterentwicklung der Gruppe verantwortet. Das operative Geschäft wird unter dem Dach der HÖRMANN Industries GmbH gebündelt. Hier sind mehr als 30 Tochtergesellschaften mit hoher unternehmerischer Eigenständigkeit und Initiative in den Geschäftsbereichen Automotive, Communication, Intralogistics und Engineering organisiert. Ziel der HÖRMANN Gruppe ist es, kundenspezifische Lösungen und Dienstleistungen zu entwickeln, die nachhaltige wirtschaftliche Vorteile und einen hohen Kundennutzen schaffen. Rund 2.900 hochqualifizierte Mitarbeitende bringen hierfür ein breit diversifiziertes, vernetztes Know-how aus unterschiedlichsten Technologiebereichen ein.

www.fixed-income.org 

 

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