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Südzucker mit enttäuschender Prognose für das nächste Geschäftsjahr 2025/26

© Südzucker

Die Südzucker AG konkre­tisiert die zuletzt am 14. Januar 2025 bestä­tigte Prog­nose für das Geschäfts­jahr 2024/25 (1. März 2024 bis 28. Februar 2025). Süd­zucker erwartet einen Konzern­umsatz in der Mitte der Spanne von 9,5 bis 9,9 (2023/24: 10,3) Mrd. Euro. Das Konzern-EBITDA und das operative Konzern­er­geb­nis werden nun im oberen Bereich der jeweiligen Spanne von 550 bis 650 (2023/24: 1.138) Mio. Euro bzw. 175 bis 275 (2023/24: 947) Mio. Euro gesehen.

Wenngleich das aktuelle Geschäfts­jahr 2024/25 noch nicht abge­schlossen ist und für das Geschäftsjahr 2025/26 eine Fortsetzung der großen Schwankungsbreite der wesentlichen Parameter erwartet wird, weist der nun vorliegende Budgetstand für das Geschäftsjahr 2025/26 eine ausreichende Präzision auf.

Vor diesem Hintergrund geht Südzucker in einer ersten Prognose für das Geschäftsjahr 2025/26 (1. März 2025 bis 28. Februar 2026) von einem moderaten Rückgang des Konzernumsatzes aus. Das Konzern-EBITDA wird zwischen 525 und 675 Mio. Euro und das operative Konzernergebnis zwischen 150 und 300 Mio. Euro gesehen. Dieser Prognose liegt grundsätzlich die Annahme zugrunde, dass sich das seit Oktober 2024 stark reduzierte EU-Zuckerpreisniveau ab dem Zuckerwirtschaftsjahr 2025/26 (Oktober 2025 bis September 2026) deutlich verbessern wird.

Auch bei dieser Prognose für das Geschäftsjahr 2025/26 gilt es zu beachten, dass mit weiteren Auswirkungen aus dem andauernden Ukraine-Krieg und der damit fortgesetzten grundsätzlichen Verstärkung der bereits bestehenden hohen Volatilitäten auf den Absatz- und Beschaffungsmärkten zu rechnen ist. Dies gilt insbesondere im Hinblick auf die weitere Entwicklung zollfreier ukrainischer Agrarimporte (z. B. Zucker und Getreide) in die EU.

www.fixed-income.org
 

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