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Encavis AG: Ergebnisse des Q1/2023 leicht über Vorjahreszeitraum

Der im MDAX-notierte Wind- und Solarparkbetreiber Encavis AG (Prime Standard, ISIN: DE0006095003, Börsenkürzel: ECV) legt im ersten Quartal 2023 bei Umsatz und Ergebnis leicht zu. Der Anstieg des Produktionsvolumens der im vergangenen Jahr neu erworbenen und 2022 ans Netz angeschlossenen Wind- und Solarparks, die erstmalige Vollkonsolidierung der jetzt 80%-Beteiligung Stern Energy S.p.A. sowie die geplante Nachvergütung aus den Solarparks im Rahmen der niederländischen Einspeisevergütungsregelung SDE+ überkompensieren die leicht unter Vorjahr liegenden Strompreise und den meteorologisch bedingten Produktionsrückgang des Bestandsportfolios.

Der Vorstand bestätigt die im März 2023 veröffentlichte Prognose für das Gesamtjahr 2023 ebenso wie die beschleunigte Wachstumsstrategie bis 2027.

Die Ergebnisse im Einzelnen: Der Konzern steigerte in den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres 2023 die Stromproduktion aus Erneuerbarer Energie um rund 6% auf 753 Gigawattstunden (GWh) nach 710 (GWh) im ersten Quartal 2022.

Die Umsatzerlöse nach Abzug der Strompreisbremsen legten um rund 9% auf 98,8 Millionen Euro zu (Vorjahr: 90,4 Millionen Euro). Dieser Umsatz verteilt sich mit 55,4 Mio. Euro (Vorjahr: 51,7 Mio. Euro) zu gut 56% auf das Solarparkportfolio und mit 31,3 Mio. Euro (Vorjahr: 35,0 Mio. Euro) zu gut 31% auf das Windparkportfolio des Konzerns. Den wesentlichen Umsatzzuwachs des Segments PV Services um rund 7,1 Mio. Euro auf rund 8,2 Mio. Euro erzielte die erstmalig vollkonsolidierte Stern Energy. Der Rückgang der Umsatzerlöse des Windparkportfolios um rund 11% basiert dagegen auf den gegenüber Vorjahr leicht geringeren Strompreisen sowie den meteorologisch schlechteren Windverhältnissen in den ersten drei Monaten 2023 gegenüber dem meteorologisch günstigeren Vergleichszeitraum des Vorjahres. Das Segment Asset Management steigerte die Umsatzerlöse im Q1/2023 um rund 9% auf 4,1 Millionen Euro (Vorjahr: 3,7 Millionen Euro).

Das operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (operatives EBITDA) in den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres 2023 liegt mit 64,3 Millionen Euro auf Vorjahresniveau (64,4 Millionen Euro). Die operative EBITDA-Marge beträgt 65% (Vorjahr: 71%). Der Umsatzanstieg führte nicht im selben Maße zu einem Anstieg des operativen EBITDA, da das technische Geschäft der Stern Energy im ersten Quartal eine unterdurchschnittliche Marge aufweist. Hier wurden die Umsätze at-cost, also ohne Marge, verbucht. Dieser Vorgang wird im kommenden Quartal korrigiert. Nach erfolgter Korrektur wird die Marge des Dienstleistungsgeschäfts wieder auf dem Niveau der Guidance liegen.

Das operative Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit (operatives EBIT) liegt mit 35,3 Millionen Euro leicht höher als die 34,8 Millionen Euro des Vorjahresquartals und resultiert in einer operativen EBIT-Marge von rund 36% (Vorjahr: 38%).

Insgesamt erzielt die Encavis ein operatives Konzernergebnis nach Steuern in Höhe von 16,6 Millionen Euro (Vorjahr: 14,2 Millionen Euro). Dies ist vor allem auf das verbesserte Zinsergebnis der Projekte zurückzuführen. Daraus resultiert ein leicht verbessertes, operatives Ergebnis je Aktie (EPS) des ersten Quartals 2023 in Höhe von 0,09 Euro (nach 0,08 Euro im ersten Quartal 2022).

Der operative Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit beträgt nach drei Monaten 51,8 Millionen Euro (Vorjahr: 64,7 Millionen Euro). Der Rückgang ist auf einen Sondereffekt des ersten Quartals 2022 zurückzuführen – damals waren die unter den finanziellen PPAs zu leistenden Ausgleichszahlungen zwar erwirtschaftet, aber noch nicht ausgezahlt worden. Im ersten Quartal 2023 fallen derart hohe Ausgleichszahlungen infolge der leicht rückläufigen Strompreise nicht mehr in dieser Höhe an.

„Trotz ungünstigerer Wetterbedingungen und leicht gesunkener Strompreise, schauen wir auf ein erfolgreiches erstes Quartal 2023. Unser wichtigster Wachstumstreiber ist der planmäßige Kapazitätsaufbau unseres Wind- und Solarparkportfolios. Hier sind wir mit dem Erwerb der beiden italienischen Solarparkprojekte in Montalto di Castro und Montefiascone (zusammen 93 Megawatt) und der erfolgreichen Emission des Grünen Schuldscheindarlehens über 210 Millionen Euro im ersten Quartal 2023 zwei wichtige Schritte zur Erreichung unserer Ziele des laufenden Geschäftsjahres vorangekommen“, so Dr. Christoph Husmann, Sprecher des Vorstands und CFO der Encavis AG, zum erfolgreichen Auftaktquartal 2023.

Der Vorstand geht für das Geschäftsjahr 2023 von einer leicht rückläufigen Entwicklung der Umsatzerlöse auf etwas mehr als 460 Millionen Euro aus, das sind 440 Millionen Euro nach Abzug der Strompreisbremsen (2022: EUR 487,3 Mio. respektive EUR 462,5 Mio. nach Abzug der Strompreisbremsen). Das operative EBITDA wird voraussichtlich mehr als EUR 310 Mio. betragen (2022: EUR 350,0 Mio.). Der Konzern rechnet mit einem operativen EBIT von mehr als EUR 185 Mio. (2022: EUR 198,3 Mio.). Für den operativen Cashflow erwartet der Konzern einen Wert von mehr als EUR 280 Mio. (2022: EUR 327,2 Mio.). Das operative Ergebnis je Aktie soll mehr als EUR 0,60 betragen und damit den Vorjahreswert leicht übertreffen (2022: 0,60 Euro). Insgesamt ist der Konzern damit weiterhin voll auf seinem eingeschlagenen Wachstumspfad.

Die diesjährige Hauptversammlung (HV) der Gesellschaft findet am 1. Juni 2023 in der Handelskammer Hamburg, erstmalig wieder in physischer Form, statt.

Über ENCAVIS:
Die Encavis AG (Prime Standard; ISIN: DE0006095003; Börsenkürzel: ECV) ist ein im MDAX der Deutsche Börse AG notierter Produzent von Strom aus Erneuerbaren Energien. Als einer der führenden unabhängigen Stromerzeuger (IPP) erwirbt und betreibt ENCAVIS (Onshore-)Wind- und Solarparks in zwölf Ländern Europas. Die Anlagen zur nachhaltigen Energieerzeugung erwirtschaften stabile Erträge durch garantierte Einspeisevergütungen (FIT) oder langfristige Stromabnahmeverträge (PPA). Die Gesamterzeugungskapazität des Encavis-Konzerns beträgt aktuell rund 3,5 Gigawatt (GW), davon mehr als 2,1 GW durch die Encavis AG, das entspricht einer Einsparung von rund 0,8 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr allein durch die Encavis AG. Innerhalb des Encavis-Konzerns ist die Encavis Asset Management AG auf den Bereich der institutionellen Investoren spezialisiert.

ENCAVIS ist Unterzeichner der UN Global Compact sowie des UN PRI-Netzwerks. Die Umwelt-, Sozial- und Governance-Leistungen der ENCAVIS AG wurden von zwei der weltweit führenden ESG Research- und Ratingagenturen ausgezeichnet. MSCI ESG Ratings bewertet die Nachhaltigkeitsleistung mit einem "A"-Level, die international ebenfalls renommierte ISS ESG verleiht

www.green-bonds.com
Foto: © Encavis


 

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