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"Ich bin sicher, dass Washington handeln und die Schuldenobergrenze erhöhen wird“

Chris Iggo, CIO Fixed Income bei AXA Investment Managers.

„Die Märkte werden jedoch weiterhin eine Phase der Unsicherheit durchleben, solange die Politiker die USA an den Rand eines technischen Defaults bringen. Von größerer Bedeutung ist jedoch die Möglichkeit einer Bonitätsverschlechterung, sollte eine parteiübergreifende Einigung auf einen langfristigen Haushaltsplan misslingen. Die USA könnten sehr leicht eine Verschlechterung der Steuerdynamik vergegenwärtigen, sollten die Anleiherenditen steigen und das Etatdefizit auf Grund mangelnden Willens die Ausgaben zu kürzen oder die Steuern anzuheben, hartnäckig hoch bleiben. Die OECD schätzt, dass die Zinszahlungen auf über elf Prozent der Staatseinnahmen im Jahr 2012 steigen werden, eine Schuldenlast die der Italiens oder Portugals entspricht. Die im Verhältnis zum Bruttoinlandsprodukt erreichte Defizit- und Schuldenwerte sind die schlechtesten eines mit AAA beurteilten Staates. Das Schuldenprofil gibt ebenfalls Anlass zur Besorgnis, denn 2012 und 2013 werden eine große Zahl von Staatsanleihen fällig (mehr als eine Billion Dollar pro Jahr). Der Finanzierungsbedarf des US-Finanzministeriums in den kommenden zwei Jahren ist erheblich, und es ist kaum vorstellbar, dass die Anleiherenditen so niedrig bleiben wie bislang, sollte sich der fiskalische Ausblick nicht bessern ­ auch wenn die Fed sich mit Zinserhöhungen zurückhält."

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