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PIMCO zum Zollurteil des Supreme Court: Schluss mit Zollpolitik via Tweet /Zollniveau trotzdem schnell wieder bei 13%

Rückzahlungen kommen nicht bei Verbraucher an

Tiffany Wilding © PIMCO

Vor einer Woche hat der Supreme Court die von Trump auf Basis des Not­stand­ge­setzes von 1977 erlassenen Zölle für ungültig erklärt, Trump hat daraufhin einen globalen Zollsatz von 15 Prozent verkündet. In ihrem aktuellen Kommentar ordnen PIMCO-Öko­nomin Tiffany Wilding und Libby Cantrill, Head of Public Policy, ein, wie die Trump-Regierung nun weiter reagieren dürfte und was für die US-Wirtschaft und deren Handels­partner zu erwarten ist.

Mit Zollpolitik via Tweets sei nun Schluss, sind die Expertinnen überzeugt, gehen aber gleichzeitig davon aus, dass die US-Regierung das bis zum Urteil gültige Zollregime wieder aufbaut – nur eben über tragfähigere Rechtswege. Fünf Monate hätte sie zunächst dafür Zeit, meinen Wildung und Cantrill, und verweisen darauf, dass der jüngst verhängte globale Zollsatz für diese Dauer greift, ohne dass er vom Kongress bestätigt werden muss. Langfristig dürfe man sich zwar mehr Stabilität in der Zollpolitik erhoffen, für die anstehende Übergangsphase sei aber von noch höherer Unsicherheit auszugehen. In der Gesamtheit sehen die Expertinnen trotz Rückzahlungen keine großartigen Auswirkungen auf die US-Wirtschaft sowie Handelspartner, auch wenn es in Einzelfällen Gewinner und Verlierer geben könne. Zumindest in der Übergangsphase dürfte sich die Zolllast aber für einige Regionen, die zuvor mit 20-40 Prozent belegt waren, mit dem globalen Zollsatz nun reduzieren – darunter fällt auch die EU.

www.fixed-income.org 

 

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