YAML | Example "3col_advanced"
Anzeige

Anzeige
Anzeige
Anzeige

Deutsche Rohstoff AG: Erhöhung der Prognose 2026 und 2027 und Ausweitung des Bohrprogramms, EBITDA 2026 steigt auf bis zu 400 Mio. Euro

© Deutsche Rohstoff AG

Deutsche Roh­stoff AG hebt ihre Prog­nose für Umsatz und EBITDA für die Ge­schäfts­jahre 2026 und 2027 an. Grund hierfür sind die über den Erwar­tungen liegende Pro­duktion der bisher in Betrieb genom­menen Boh­rungen sowie die Er­weiterung des Bohr­programms 2026 um sechs Bohrungen.

Der Umsatz 2026 von 300 bis 320 Mio. Euro im Basis­szenario wird zu 100% aus dem Öl & Gas Geschäft erwirtschaftet. Das EBITDA von bis zu 400 Mio. Euro setzt sich aus rund 240 Mio. Euro aus dem Öl & Gas Bereich, sowie rund 160 Mio. Euro an sonstigen betrieblichen Erträgen aus der Teilveräußerung der Almonty Industries Beteiligung zusammen.

Neben dem Basisszenario veröffentlicht die Deutsche Rohstoff AG auch ein erhöhtes Szenario mit der Preisannahme 85 USD WTI; 4,00 USD Gas; Euro/USD 1,15 und erwartet:

•  Umsatz 2026 von 320 bis 340 Mio. Euro (bislang 290 bis 310 Mio. Euro)
•  EBITDA 2026 von 400 bis 420 Mio. Euro (bislang 385 bis 405 Mio. Euro)
•  Umsatz 2027 von 370 bis 390 Mio. Euro (bislang 310 bis 330 Mio. Euro)
•  EBITDA 2027 von 280 bis 300 Mio. Euro (bislang 230 bis 250 Mio. Euro)

Produktion deutlich über den Erwartungen

Die ersten vier Bohrungen des Jahres 2026 auf dem Dillon/Billings Pad, die in die Niobrara-Formation abgeteuft wurden, erreichten rund drei Monate nach Produktionsbeginn bereits ein kumuliertes Fördervolumen von mehr als 90.000 Barrel pro Bohrung. Damit liegt die bisherige Förderung rund 35 % über den für diesen Zeitraum geplanten Mengen.

Von Ende Mai bis Ende Juli wurden vier weitere Bohrplätze in Produktion gebracht und können den positiven Trend bestätigen. Teilweise konnten die Zwei-Meilen Bohrungen in den ersten Wochen über 1.500 Barrel Öl pro Tag produzieren und lagen damit in der frühen Produktionsphase deutlich über der Planung und den Bohrungen der vergangenen Jahre.

Auf dem Malta Pad hat die Deutsche Rohstoff AG erstmals drei Drei-Meilen-Bohrungen mit einer horizontalen Länge von jeweils rund 4,8 Kilometern in Betrieb genommen. Die drei Bohrungen erreichten im Durchschnitt Spitzenfördervolumen je Bohrung von rund 2.000 Barrel Öl pro Tag und liegen nach einem Monat bei der kumulierten Förderung um 50% über dem Erwartungswert.

Erweiterung des Bohrprogramms

Aufgrund dieser positiven Entwicklung hat die Deutsche Rohstoff AG entschieden, das Bohrprogramm ihrer US-Tochtergesellschaft 1876 Resources für 2026 um sechs Bruttobohrungen auf insgesamt 32 Bruttobohrungen zu erweitern. Der Beteiligungsanteil der zusätzlichen Bohrungen liegt bei rund 84%. Insgesamt entsprechen die 32 eigenen Bohrungen mit unterschiedlichen Längen dem Äquivalent von 28 Nettobohrungen mit rund zwei Meilen horizontaler Länge.

Die Prognose berücksichtigt die erwarteten Produktionsbeiträge der zusätzlichen Bohrungen entsprechend ihrem derzeit geplanten Zeitpunkt der Inbetriebnahme. Die sechs zusätzlichen Bohrungen sollen im vierten Quartal 2026 in Produktion gehen und werden daher im Geschäftsjahr 2026 nur anteilig zu Umsatz und EBITDA beitragen. Der überwiegende Beitrag der zusätzlichen Bohrungen wird für 2027 erwartet.

Jan-Philipp Weitz, CEO der Deutsche Rohstoff AG, erläutert: „Wir haben das technische Design unserer Bohrungen deutlich weiterentwickelt. Diese Maßnahmen haben zu Mehrkosten von rund 1 Mio. USD pro Bohrung geführt. Die bisherigen Fördermengen zeigen jedoch, dass sich die zusätzlichen Investitionen auszahlen werden. Auf Grundlage dieser überzeugenden Ergebnisse haben wir uns entschieden, das Bohrprogramm auszuweiten und zusätzliche Bohrungen umzusetzen.“

Produktive Bohrstrecke und Beteiligungsanteile steigen

Neben der erfreulichen Entwicklung der Fördervolumina konnten einige Bohrungen auch mit einer längeren horizontalen Strecke realisiert werden. Einige geplante Bohrungen werden auf 3-Meilen horizontaler Länge erweitert oder konnten etwas länger als Zwei-Meilen abgeteuft werden. Damit steigt die Länge der bisherigen 26 Bohrungen insgesamt um 5 bis 10%.

Vor wenigen Tagen wurde auch die erste Drei-Meilen „Horse-shoe“-Bohrung erfolgreich abgeteuft, die nach zwei Meilen horizontaler Strecke eine 180 Drehung macht und die letzte Meile in die entgegengesetzte Richtung bohrt.

Auch der durchschnittliche Anteil der Deutsche Rohstoff AG an den bislang geplanten Bohrungen erhöht sich um von 70% auf rund 73%.

Investitionsvolumen steigt

Aufgrund der sechs weiteren Bohrungen, der größeren Bohrlängen, der gestiegenen Beteiligungsanteile und des verbesserten Completions-Designs erhöhen sich die erwarteten Investitionen. Das Investitionsbudget für die eigenen 32 Bohrungen und Infrastrukturinvestitionen, sowie neun Bohrungen mit Partnern in Wyoming liegt im Jahr 2026 voraussichtlich bei 310 bis 330 Mio. Euro.

Die hohe Flexibilität der US-Tochtergesellschaften ermöglicht es weiterhin, das Entwicklungsprogramm kurzfristig an die Marktbedingungen und die Entwicklung der Rohstoffpreise anzupassen. Die Umsetzung der zusätzlichen Bohrungen steht insbesondere unter dem Vorbehalt unveränderter operativer Rahmenbedingungen, der Verfügbarkeit von Dienstleistern und Materialien sowie einer weiterhin wirtschaftlichen Rohstoffpreisentwicklung.

Außerplanmäßige Abschreibung auf Bohrungen in Colorado

Auf die Buchwerte der Bohrungen im Denver-Julesburg Basin (DJ Basin) in Colorado wird zum Halbjahr eine außerplanmäßige Abschreibung in Höhe von rund 18 Mio. Euro vorgenommen. In dieser Region lag von 2016 bis 2021 der Schwerpunkt der Entwicklungsaktivitäten. Nach Berücksichtigung latenter Steuern und nicht beherrschender Anteile wird sich daraus eine Belastung des Konzernhalbjahresergebnisses von rund 15 Mio. Euro ergeben. Die Abschreibung ist nicht zahlungswirksam und hat daher keine Auswirkungen auf die Liquidität des Konzerns.

Ausschlaggebend waren gestiegene Kosten für Workover-Maßnahmen und teilweise geringerer als erwartete Produktionsmengen an den bestehenden Altbohrungen. Im Rahmen der regelmäßigen Reservenbewertung und Werthaltigkeitsprüfung wird die Kostenstruktur der jeweils vorangegangenen Monate für die weitere Laufzeit der Bohrungen fortgeschrieben. Die zuletzt höheren Workover-Kosten führten dadurch zu einer entsprechenden Anpassung der Buchwerte.

Zur Definition des Begriffs EBITDA verweisen wir auf die Homepage der Deutsche Rohstoff AG unter https://rohstoff.de/de/apm

www.fixed-income.org


 

Unternehmens-News
Die Nordex Group hat vor­läufige Ergeb­nisse für das dritte Quartal 2026 ver­öffent­licht, die über den bisherigen Erwar­tungen liegen. Infolge­dessen…
Weiterlesen
Unternehmens-News
Die Mutares SE & Co. KGaA prüft einen möglichen Börsen­gang ihrer Tochter­gesell­schaft Nord Gas Solutions (NGS) in den kommenden Monaten. Das…
Weiterlesen
Unternehmens-News
Die EVER­YIELD AG (vormals EverYield Proper­ties AG), Wien, hat eine Unter­nehmens­anleihe mit einem Ziel­volumen von bis zu 30 Mio. Euro emittiert.…
Weiterlesen
Unternehmens-News
ID Finance, eine führende Fintech-Gruppe mit Geschäfts­tätigkeit in Spanien und Mexiko, hat eine Eigen- und Fremd­kapital­finan­zierung in Höhe von…
Weiterlesen
Unternehmens-News

Verschiebungen von Projekten wirken sich auf das Ergebnis aus, Operative Entwicklung weiterhin sehr erfolgreich

Die PNE AG redu­ziert ihre Guidance für das EBITDA für das Geschäfts­jahr 2026 auf 60 bis 75 Mio. Euro sowie das norma­lised EBITDA für das…
Weiterlesen
Unternehmens-News
Der Vorstand der BENO Holding AG hat heute mit Zustim­mung des Aufsichts­rats, auf Basis des Beschlus­ses der Hauptver­sammlung vom 07.10.2025 bzw.…
Weiterlesen
Unternehmens-News

Auftragseingang maßgeblich durch die Türkei, Deutschland und die USA getragen

Im dritten Quartal 2026 verzeich­nete die Nordex Group im Seg­ment Projekte (ohne Service­geschäft) einen Auftrags­eingang von 2.810 MW. Das…
Weiterlesen
Unternehmens-News
Die BENO Holding AG hat in den vergan­genen rund zwölf Monaten fünf Immobilien­finan­zierungen mit einem Gesamt­volumen von rund 28 Mio. Euro…
Weiterlesen
Unternehmens-News

Kernbankenkreis strategisch neu aufgestellt, um weitere internationale Bankpartner erweitert

Mit der neuen Kreditlinie schafft Rheinmetall zusätzlichen finanziellen Handlungs­spielraum und richtet seine Finan­zierungs­struktur frühzeitig auf…
Weiterlesen
Unternehmens-News
Die BENO Holding AG hat ihren Halb­jahres­bericht zum 30. Juni 2026 veröffent­licht. Das Bestands­portfolio ent­wickelte sich im ersten Halbjahr…
Weiterlesen
Anzeige

Neue Ausgabe jetzt online!