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Deutsche Rohstoff AG: Prime Lithium AG reserviert Fläche für mögliche Lithiumproduktion und gewinnt erfahrenen Chemie-Manager als CEO und Mitgründer

Reservierungsvereinbarung für 22 ha große Fläche im Chemiepark Stade, euer CEO – Dr. Axel C. Heitmann

Die Prime Lithium AG, ein 88%iges Tochterunternehmen der Deutsche Rohstoff AG, gibt signifikante Fortschritte bei der Unternehmensentwicklung bekannt.

Die Deutsche Rohstoff AG gründete die Prime Lithium AG 2021, um sich in der schnell wachsenden Batteriewertschöpfungskette in Deutschland zu positionieren (vgl. Pressemeldung vom 21. März 2022). Lithium ist der wichtigste Rohstoff für moderne Hochleistungsbatterien für die Elektromobilität. In den vergangenen zwei Jahren arbeitete ein Team der Deutsche Rohstoff zusammen mit externen Experten daran, geeignete Verfahren zur Verarbeitung von Lithium-Vorprodukten zu identifizieren und eine mögliche Umsetzung in Deutschland zu prüfen.

Die Prime Lithium hat infolgedessen einen Reservierungsvertrag für eine Fläche von 22 Hektar auf dem Gelände des Chemieparks Stade an der Elbe in Niedersachsen unterzeichnet. Der Standort verfügt über alle Vorteile eines Chemie-Verbundstandorts und ermöglicht z.B. die direkte Rohstoff-Integration für die geplante Lithium-Produktion. Der Standort wird von dem US-Unternehmen The Dow Chemical Company (Dow) betrieben. Nach Ansicht des Prime Lithium-Managements gibt es nur wenige Standorte in Deutschland, die ähnlich gute Voraussetzungen bieten, um eine Produktionsanlage zur großtechnischen und nachhaltigen Herstellung von Lithiumhydroxid zu errichten.

Als CEO der Prime Lithium AG konnte Dr. Axel C. Heitmann gewonnen werden. Axel Heitmann hat mehrere Jahrzehnte Erfahrung als Top-Manager im Bayer-Konzern gesammelt und von 2004 bis 2014 die Lanxess AG als CEO erfolgreich in den DAX geführt. Er hat 12 % der Anteile der Prime Lithium übernommen und ist damit, neben der Deutsche Rohstoff AG, einziger Aktionär der Gesellschaft.

Kurzfristiges Ziel der Prime Lithium stellt die verfahrenstechnische Optimierung der Lithiumverarbeitung dar. Auf dem Gelände des Chemieparks hat die Prime Lithium vor Kurzem ihr Forschungs- und Entwicklungscenter in Betrieb genommen, in dem ein interdisziplinäres Team von Chemikern und Verfahrenstechnikern an der Optimierung wichtiger chemischer und prozesstechnischer Details im Zusammenhang mit der geplanten Anlage arbeitet. Teil dessen ist die Planung einer Pilotanlage und deren Errichtung bis 2025.

Mit dem Abschluss eines Flächenreservierungsvertrages hat die Prime Lithium AG einen essenziellen Meilenstein erreicht. Mit Dow wurde ein starker Partner gewonnen, der über einen voll entwickelten Chemie-Verbundstandort an der Elbe verfügt.

Die Prime Lithium hat damit die Voraussetzung geschaffen, um jetzt mit einem starken Team die verfahrenstechnische Optimierung voranzutreiben. Das langfristige Ziel ist es, Batteriechemikalien von höchster Reinheit und Qualität zu produzieren.

Jan-Philipp Weitz, CEO Deutsche Rohstoff AG: „Die Reservierungsvereinbarung in Stade ist ein Meilenstein und bietet aufgrund des Verbunds sowie der Lage signifikante Wettbewerbsvorteile. Mit Dr. Axel Heitmann konnten wir einen erfahrenen CEO für das Unternehmen gewinnen. Wir bringen unsere Expertise aus der Rohstoffwirtschaft und unsere Fähigkeit, komplexe Projekte zum Erfolg zu führen, in die Entwicklung ein. Zusammen mit unserer Frühphasen-Lithiumexploration in Australien positionieren wir die Deutsche Rohstoff im stark wachsenden Segment der Rohstoffgewinnung und  verarbeitung für die Elektromobilität.“

Der weitere Zeitplan hängt vom Fortschritt der Genehmigungsverfahren, den Ergebnissen der Optimierungsarbeiten sowie der Finanzierung ab. Die Gesellschafter der Prime Lithium planen, mittelfristig weitere Investoren aufzunehmen sowie Fördermittel einzuwerben.

Im YouTube-Video erläutert Deutsche Rohstoff CFO Henning Döring die Strategie:
https://youtu.be/W9fzYDoGrAA

www.fixed-income.org
Foto: Jan-Philipp Weitz, CEO © Deutsche Rohstoff AG


 

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