YAML | Example "3col_advanced"
Anzeige

Anzeige
Anzeige
Anzeige

Emerging Markets Debt Ausblick 2026: Zölle als prägende Kraft globaler Investitionsströme

von Mohammed Elmi, Senior Portfolio Manager bei Federated Hermes

Mohammed Elmi © Federated Hermes

Zölle werden zweifel­los langfristige Auswir­kungen auf die globalen Kapital- und Handels­ströme in Schwellen­ländern haben. Vor dem Beitritt Chinas zur Welt­handels­orga­nisation im Jahr 2001 wurden diese Länder nahezu ausschließlich als Rohstoff­lieferanten wahr­genommen. Seither hat sich ihre Bedeu­tung innerhalb der globalen Wert­schöpfungs­ketten jedoch deutlich nach oben bewegt. Mit der Öffnung ihrer Wirt­schaft beschleu­nigten sich zudem die aus­ländischen Direkt­investi­tionen (ADI). Südafrika verfügt heute beispiels­weise über eine hoch­wertige Automobil­produktion, während sich die türkische Vertei­digungs­industrie rasch zu einem bedeu­tenden globalen Waffen­exporteur entwickelt hat.

Auch wenn anhaltende Unsicherheiten über Zölle und eine rückläufige Globalisierung die Investitionstätigkeit von Industrieländern in Schwellenländern beeinträchtigen könnten, rechnen wir dennoch damit, dass ein wachsender Handel sowie zunehmende Kapitalströme zwischen Schwellenländern mögliche Rückgänge weitgehend ausgleichen werden.

Deglobalisierung oder Reglobalisierung – eine globale Neuordnung im Welthandel

Wir sehen kein Ende der Globalisierung, sondern vielmehr eine tiefgreifende Verschiebung ihrer Schwerpunkte: weg von den etablierten Industrienationen und hin zu den Schwellenländern. Die sogenannte „Süd-Süd-Kooperation“ steht dabei erst am Anfang, doch wir erwarten eine deutliche Ausweitung grenzüberschreitender Investitionen, engerer Handelsverflechtungen und verstärkter politischer Abstimmung innerhalb dieser Ländergruppen.

Asien ist hierfür bereits ein prägnantes Beispiel. Der innerasiatische Handel hat inzwischen ein Volumen erreicht, das dem Austausch zwischen Asien und Europa entspricht. Eine zunehmende Kreditvergabe in Renminbi dürfte diese Entwicklung weiter beschleunigen – ebenso wie die Debatte über ein alternatives Zahlungssystem und die mögliche Einführung einer BRIC-weiten Währung, die auf eine größere Unabhängigkeit von den USA und dem US-Dollar abzielt.

Ist die Ära der niedrigen Zinsen tatsächlich vorbei?

Kurz gesagt: Ja. In der Zeit nach Covid, in der Resilienz und die Rückverlagerung von Produktionskapazitäten ins Inland zentrale Faktoren sind, liegt der neutrale Zinssatz auf einem höheren Niveau. Bleibt die Inflation stabil, profitieren Anleger von höheren Gesamtrenditen bei festverzinslichen Wertpapieren. Besonders attraktiv präsentieren sich hierbei Anleihen aus Schwellenländern, die zu den renditestärksten Papieren im Bereich Fixed Income zählen.

Zentralbanken bleiben eine bedeutende Marktkraft

Die US-Notenbank übt nach wie vor einen Einfluss auf die Schwellenländer aus. Ihr Wirkungsspielraum dürfte jedoch zugunsten spezifischerer Faktoren wie der Außen- und Haushaltslage der jeweiligen Region – insbesondere Verschuldung und Staatsfinanzen – abnehmen. Vor diesem Hintergrund präsentieren sich Schwellenländer im Vergleich zu Industrieländern vorteilhaft: Sie zeichnen sich durch eine geringe Verschuldung, ein höheres Wachstum und eine solide Leistungsbilanz aus. 

www.fixed-income.org

 

Investment

von François Rimeu, Senior Strategist, Crédit Mutuel Asset Management

Zölle könnten in den kom­menden Monaten erneut zu einem zentralen Markt­thema werden. Obwohl sie nach den starken Markt­tur­bulenzen, die Donald…
Weiterlesen
Investment

von John Kerschner, Global Head of Securitised Products, Janus Henderson Investors

Die jüngste Out­per­for­mance der CLO-Sektoren ist kein Aus­reißer: BBB-CLOs waren nicht nur seit Jahres­beginn (YTD) 2026 der Fixed-Income-Sektor mit…
Weiterlesen
Investment

Konsortium aus DWS, DekaBank und STOXX mit der Auflegung eines indexbasierten Fonds beauftragt

Die Bundes­länder Hessen und Baden-Württem­berg sowie der Bund beauf­tragen ein Konsor­tium unter der Führung der DWS mit der Auflegung und Verwaltung…
Weiterlesen
Investment

von Lotfi Karoui, Multi-Asset Credit Strategist bei PIMCO

Gestie­gene Gewinn­prog­nosen im Markt für Unter­nehmens­an­leihen haben die Mess­latte für die Berichts­saison zum zweiten Quartal deutlich…
Weiterlesen
Investment
Wie sich Risiko, Bewertung und Liquidität im Kreditmarkt verändern: High-Yield-Anleihen können wieder attrak­tiven laufenden Ertrag bieten, doch das…
Weiterlesen
Investment
Anleihe­emittenten haben häufig die Möglichkeit, ihre Anleihen vor dem Laufzeit­ende zu kündigen. Details sind in den Anleihe­bedin­gungen festgelegt.…
Weiterlesen
Investment

von Anton Dombrovskiy, Portfoliospecialist bei T. Rowe Price

Enge Unter­nehmens­kredit­spreads mögen weiterhin die Diskus­sion an den globalen Hoch­zins­märkten domi­nieren, doch sie geben nicht das…
Weiterlesen
Investment

von François Rimeu, Senior Strategist, Crédit Mutuel Asset Management

Der Ölpreis sank im Juni um 20,78%, nach­dem er bereits im Mai um 19,26% ge­fallen war. Dieser massive Rück­gang um 36% seit Ende April (der stärkste…
Weiterlesen
Investment
MFS Invest­ment Manage­ment hat den MFS Meridian Funds – Euro Credit Short Term Bond Fund auf­gelegt. Der aktiv gemanagte Fonds für Euro-Kurz­läufer…
Weiterlesen
Investment

von David Hooker, Senior Portfoliomanager bei Insight Investment

Die Gesamt­inflation hat sich gegen­über den Höchst­ständen nach der Pandemie deutlich verlang­samt. Ein Großteil dieses Rück­gangs ist auf…
Weiterlesen
Anzeige

Neue Ausgabe jetzt online!