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Märkte nervös, da US-Shutdown Veröffentlichung wichtiger Daten gefährdet

von Blerina Uruci, US-Chefvolkswirtin bei T. Rowe Price

Blerina Uruci © T. Rowe Price

Angesichts des drohenden Shutdowns der US-Regierung bereiten sich die Märkte auf eine mögliche Verzögerung wichtiger Wirtschafts­daten vor, darunter auch der am Freitag erwartete Arbeits­markt­bericht. Das ist ein Problem für die daten­abhängige Fed, insbesondere da Investoren versuchen, den Zeitpunkt und die Wahrschein­lichkeit künftiger Zins­senkungen einzus­chätzen.

Sollte es zu einer Schließung kommen, könnte die Fed gezwungen sein, sich auf weniger umfassende Indikatoren wie ADP und Arbeitslosenanträge zu stützen, was die politische Lage unübersichtlich machen könnte. Die mangelnde Klarheit könnte kurzfristige Schwankungen begünstigen und es den Märkten erschweren, sich mit Zuversicht zu positionieren.

Der Konsens geht von rund 50.000 neuen Arbeitsplätzen aus, wobei saisonale Besonderheiten ein gewisses Aufwärtsrisiko bergen. Der allgemeine Trend bleibt jedoch schwach, und das Beschäftigungswachstum dürfte für das Gesamtjahr unter 100.000 bleiben – was die Ansicht bestätigt, dass sich der Arbeitsmarkt abkühlt.

Angesichts dieser Unsicherheit versuchen einige Anleger, darunter auch unser Fixed-Income-Team, bereits, das Risiko zu reduzieren, da die Aussichten schwieriger einzuschätzen sind. Wenn die Daten ausbleiben, ist mit einer erhöhten Volatilität an den Märkten zu rechnen.

www.fixed-income.org


 

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