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Vontobel: Schwellenländeranleihen starten 2026 mit Rückenwind, attraktive Renditeerwartungen von 5–10% bei Hartwährungs-Anleihen

von Wouter Van Overfelt, Head of Emerging Markets Fixed Income, Vontobel

Wouter Van Overfelt © Vontobel

Das Umfeld für Schwellen­länder­anleihen bleibt 2026 ausge­sprochen attraktiv. Nach drei Jahren anhal­tender Abflüsse erleben wir nun wieder deutliche Zuflüsse. Diese Entwicklung wird durch ein solides BIP-Wachs­tums in vielen Schwellen­ländern unterstützt. Vor allem Anleihen in lokaler Währung bieten aus Zins- und Währungs­perspektive ein sehr über­zeugendes Profil.

2026 wenig Ausfälle erwartet
Die Fundamentaldaten haben sich in den vergangenen Jahren sowohl auf Staats- als auch auf Unternehmensseite spürbar verbessert. Wir sehen niedrigere Verschuldungsquoten, zahlreiche erfolgreiche Refinanzierungen und sehr geringe Ausfallraten. Für 2026 erwarten wir keine Ausfälle bei Staatsanleihen und unterdurchschnittliche Ausfälle im Unternehmensbereich. Zudem sind die wenigen Ausfälle, die wir gesehen haben, bereits vollständig in den Kursen eingepreist.

Auf der Angebotsseite rechnen wir im kommenden Jahr mit einem klaren Rückgang. Bei Unternehmensanleihen dürfte das Nettoangebot sogar negativ sein, insbesondere in Asien, wo die Finanzierungskosten lokal sehr niedrig sind, beispielsweise in China. Bei Staatsanleihen bleibt das Angebot zwar positiv, sollte aber geringer ausfallen als 2025. Gleichzeitig gehen wir davon aus, dass die Zuflüsse anhalten werden. Ein Markt, in dem die Nachfrage steigt und das Angebot sinkt, ist strukturell gut unterstützt, entsprechend erwarten wir für die gesamte Anlageklasse positive Auswirkungen

Türkische Staats- und Unternehmensanleihen besonders interessant
Bei den Renditeaussichten gehen wir nicht von einer deutlichen Spreadverengung aus, da diese bereits recht eng, aber stabil sind. Trotzdem bleiben die Renditen attraktiv. Für Anleihen in Hartwährung erwarten wir 5 bis 10 Prozent. Besonders interessant sind für uns türkische Staats- und Unternehmensanleihen. In Brasilien bevorzugen wir Unternehmensanleihen, während wir bei Staatsanleihen insgesamt weiterhin Chancen in ausgewählten Frontier-Märkten und BB-gerateten Papieren sehen.

Für Anlagen in lokaler Währung sind wir sogar noch etwas optimistischer. Hier könnten die Renditen leicht höher ausfallen. Besonders positiv sind wir für Lateinamerika gestimmt – allen voran Brasilien. Insgesamt spricht vieles dafür, dass Schwellenländeranleihen 2026 ein sehr konstruktives Jahr erleben werden.

www.fixed-income.org

 

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