Die PORR AG plant die Begebung einer tief nachrangigen, unbefristeten Hybrid-Wandelschuldverschreibung mit einem Gesamtvolumen von bis zu 150 Mio. Euro. Die Schuldverschreibung wird ausschließlich institutionellen Investoren im Rahmen einer Privatplatzierung angeboten; Bezugsrechte bestehender Aktionäre sind ausgeschlossen.
Die Anleihe wird mit einem festen Zinssatz von voraussichtlich 2,50% bis 3,00% p.a. bis zum 30. September 2031 verzinst. Anschließend wird der Zinssatz auf Basis des 5-Jahres-Euro-Mid-Swapsatzes zuzüglich einer Marge von 900 Basispunkten angepasst. PORR kann Zinszahlungen unter bestimmten Bedingungen aufschieben.
Die Schuldverschreibung kann bis zum ersten Zinsanpassungstag in neue und/oder bestehende PORR-Aktien gewandelt werden. Der anfängliche Wandlungspreis soll voraussichtlich 27,5% bis 32,5% über dem Referenzaktienkurs liegen.
Parallel zur Emission soll eine Platzierung bestehender PORR-Aktien im Rahmen eines beschleunigten Bookbuilding-Verfahrens erfolgen. Diese dient insbesondere der Absicherung von Investoren, die die Wandelschuldverschreibung erwerben. PORR selbst erhält daraus keine Erlöse.
Die endgültigen Konditionen sollen voraussichtlich morgen vor Öffnung der europäischen Märkte bekannt gegeben werden. Das Settlement ist für den 30. September 2026 vorgesehen. Eine Einbeziehung der Schuldverschreibung in den Handel im Vienna MTF der Wiener Börse ist geplant.
PORR will den Nettoerlös insbesondere zur Erhöhung der finanziellen Flexibilität, für organisches und anorganisches Wachstum sowie für allgemeine Unternehmenszwecke einsetzen. Zudem gilt eine Lock-up-Periode von 90 Kalendertagen.
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